Veröffentlicht am 4. Oktober 2016 In Solidarisches Bündnis

Im solidarischen Bündnis mit Haiti und Kuba – Hurrikan Matthew trifft beide Länder mit voller Wucht

Redaktion schoenstatt.org •

„Bitte beten wir heute für Haiti und Kuba. Heute trifft der Hurrikan auf Land, der wahrscheinlich 30 Stunden lang die ärmsten Bereiche der Inseln mit Windgeschwindigkeiten von über 400 km/h heimsuchen wird“, schreibt Rolando Montes aus dem Schönstatt-Priesterbund in Kuba. In diesen Stunden werden dort 316.000 Menschen evakuiert.

In Haiti, dem ärmsten Land Lateinamerikas, das sich noch lange nicht erholt hat von dem verheerenden Erdbeben im Jahr 2010 mit einer Viertel Million Toten und der schweren Choleraepidemie, die von Soldaten der Vereinten Nationen eingeschleppt wurde, ist Hurrikan Matthew angekommen – mit voller Stärke. Aus dem Einsatzzentrum heißt es am Vormittag, dass vier Menschen durch Erdrutsche und Überschwemmungen ums Leben gekommen sind. Drei davon sind Kinder, zehn, acht und fünf Jahre alt.

Beten wir, beten wir in unseren Heiligtümern, im solidarischen Bündnis. Es geht um unsere Brüder und Schwestern. Sie müssen wissen, dass sie nicht alleingelassen sind in diesen Stunden der Angst, dass da irgendwo jemand für sie betet, mit ihnen zittert und ein Licht der Hoffnung und des Vertrauens entzündet.

 

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