Veröffentlicht am 2016-10-05 In Urheiligtum

Familien aus Costa Rica am Urheiligtum

Von Maria Fischer •

Kurz – nur vier Tage – und entsprechend intensiv war das Programm einer großen Gruppe von Ehepaaren aus Costa Rica, die vor ihrer Wallfahrt ins Heilige Land Urheiligtum und Grabstätte Pater Kentenichs besuchten, die meisten von ihnen aus den beiden ersten Kursen des Schönstatt-Familienbundes, alle in der großen Erwartung auf ihren ersten oder wiederholten Besuch in Schönstatt, im Heiligen Land, und in der gespannten Freude, vielleicht zum letzten Mal „ins Ausland“ reisen zu müssen, um ein Heiligtum zu besuchen.

Der Altar für das künftige erste Heiligtum in Costa Rica und ganz Mittelamerika ist schon da, das Grundstück für das Heiligtum ausgesucht, und wenn die Bebauungsgenehmigung kommt, dann entsteht noch in der ersten Jahreshälfte 2017 das Heiligtum „Familie der Hoffnung“. Ein Anliegen, das auf dieser Wallfahrt immer wieder ins Urheiligtum getragen wurde.

Besuche in Gymnich, am Geburtsort Pater Kentenichs, in Köln, in mehreren Heiligtümern am Ort Schönstatt und in der Dreifaltigkeitskirche gehörten zum Programm. Besondere Höhepunkte waren die abendlichen Besuche am Grab Pater Kentenichs – Rückweg zu Fuß, auch bei Regen! -, die am Montag, 3. Oktober, im Bündnis mit Pater Kentenich gipfelten.

Untergebracht war die Gruppe im Haus Marienau, und obwohl dort nach den Überschwemmungsschäden das Untergeschoss samt Küche und Speisesaal noch nicht benutzt werden kann, fühlten sich alle rundum wohl. Der zum Speisesaal umfunktionierte Vortragssaal einschließlich Vorraum bietet einen so schönen Blick ins Grüne, „dass die da gar nicht mehr wegwollen“, so Rektor Zillekens. Besonders beliebt: der Tisch auf der Galerie mit Blick von oben und ein runder Tisch an der Haustür…

Ein Zimmer in Belmonte

Am Abend des 3. Oktobers gibt es „am Rande“ und in dem Zimmer in der Marienau, in dem Pater Kentenich, wenn er dort war, mit seinen Gästen gegessen und gesprochen hat, ein Gespräch mit einigen Mitgliedern des CIEES Costa Rica um den „Wettlauf um die letzte Säule“ im Domus Pater Kentenich, den der CIEES Costa Rica knapp gewonnen hat. „Und Costa Rica ist auch das einzige Land, das im Domus Pater Kentenich ein Zimmer hat, ohne ein Heiligtum zu haben!“ – Als die Zimmer vergeben wurden, hat sich jemand eben sehr dafür eingesetzt, dass Costa Rica dabei ist, weil das Heiligtum ja schon fast gebaut sei... Und dann werden zu später Stunde Ideen geboren für die Gestaltung dieses Zimmers mit typischen Elementen von Costa Rica. Was das ist, weiß nur, wer Costa Rica gut kennt oder den allerersten Artikel gelesen hat, der auf dieser Seite über Schönstatt in Costa Rica veröffentlicht worden ist…

Am Dienstag, 4. Oktober, sind die Pilger aus Costa Rica nach einer heiligen Messe im Urheiligtum aufgebrochen ins Heilige Land.

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