ermita

Veröffentlicht am 2021-12-05 In Kampagne

Die Gottesmutter in San Pedro, ein Zeichen der Begegnung

ARGENTINIEN, Pfr. Sebastián Zagari, vía www.schoenstatt.org.ar

Am Donnerstag, 18. November, erlebten wir in der Stadt San Pedro (Buenos Aires), die zur Diözese San Nicolás gehört, einen Moment der Gnade, als wir die Messe in der Nähe des Bildes der Gottesmutter am Bildstock feierten, der seit 17 Jahren zu unserer Stadt gehört.  —

ermita San Pedro

Dieser Bildstock wurde von einer Gruppe von Missionaren der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter mit dem Beitrag vieler Gläubiger errichtet und am 9. November 2004 von Pater Guillermo Cassone gesegnet.

Schon seit einiger Zeit wollten wir zusammen mit Élida, der Koordinatorin der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter, und den Missionaren vor Ort eine Messe am Bildstock feiern, der sich an der schönen Plaza de La Amistad an der Kreuzung der Straßen 11 de septiembre und Liniers befindet. Es ist ein lebendiger Ort, ein Ort der Begegnung, des Austauschs, an dem täglich viele Menschen vorbeikommen, an den Wochenenden auch viele Touristen, ein Treffpunkt für Familien, ein Spielplatz für Kinder, ein paar Blocks von der öffentlichen Promenade der Stadt und dem Fluss entfernt. Ein Ort, von dem aus Maria alle segnet, die ihr nahe stehen, ob sie es wissen oder nicht.

Die Messe, die ursprünglich für den 9. November, den Jahrestag der Einweihung, geplant war, wurde schließlich aus Wettergründen auf den 18. November verschoben, den Bündnistag und den Tag, an dem die Missionare monatlich zum Rosenkranz beten kommen. Gott schenkte uns einen wunderschönen sonnigen Tag, an dem wir voller Vertrauen zum Herzen der Gottesmutter gingen.

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„Wenn du hier vorbeikommst, erwarte ich deinen Blick“

Als Ortspfarrer hatte ich die Ehre, der Feier vorzustehen, und in der Predigt wollte ich betonen, wie die Gottesmutter von diesem Bildstock aus die Herzen so vieler Menschen erobert, die ihr nahe kommen. Von denen, die stehen bleiben, um zu beten, oder die sie einfach nur ansehen und sich dabei an den Spruch erinnern, den João Pozzobon auf dem Bildstock, den er neben seinem Haus errichtet hat, angebracht hat:

„Wenn du hier vorbeikommst, erwarte ich deinen Blick. Ich werde dir nichts verweigern, worum du mich bittest, wenn dein Herz zu lieben versteht“.

Ich hielt es auch für angebracht, daran zu erinnern, dass Maria Mutter und Königin der Einheit ist, und das zeigt sich auch in der Art und Weise, wie sie die Gläubigen von San Pedro vereint: Der Bildstock gehört zur Pfarrei San Roque, liegt aber direkt an der Grenze zur Pfarrei Nuestra Señora del Socorro, und die Missionare wiederum haben die Pfarrei San Pablo als Bezugspunkt. In den drei Gemeinschaften der Stadt vereint die Gottesmutter mit ihrer mütterlichen Gegenwart die Herzen in einer einzigen Liebe.

Mit Blick auf das Tagesevangelium (Lk 19, 41-44), das von den Tränen Jesu über die heilige Stadt berichtet, die nicht wusste, wie sie die Zeit erkennen sollte, in der sie von Gott besucht wurde, bitten wir Jesus schließlich um die Gnade, seinen Besuch immer mit der Gewissheit erkennen zu können, dass überall, wo die Gottesmutter ist, ein Besuch Gottes stattfindet. Und in unserem Bildstock, dort auf der Plaza de la Amistad, wo die Gottesmutter ist, wissen wir, dass wir immer einen Besuch, eine Streicheleinheit, einen Segen vom guten Gott bekommen. Am Nachmittag des 18. November dieses Jahres erlebten wir es wieder mit Kraft, und wir haben uns vorgenommen, die Gottesmutter zum Dank zu krönen.

ERmita San Pedro

Quelle: www.schoenstatt.org.ar, mit freundlicher Genehmigung der Herausgeber.

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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