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Veröffentlicht am 2021-12-06 In Franziskus - Botschaft, Kirche - Franziskus - Bewegungen

Papst bittet um Gebet für Sendung und Berufung der Katechisten

DAS VIDEO DES PAPSTES – 12/21 •

Im letzten Papstvideo des Jahres 2021 stellt Franziskus den Dienst, die Sendung und die Berufung der Katecheten in den Mittelpunkt seiner Botschaft und ermutigt sie, das Evangelium in neuen Sprachen und auf neue Weise zu verkünden. —

Papst Franziskus widmet sein Gebetsanliegen im Dezember dem Gebet für die Katecheten und würdigt ihre Arbeit als authentische Mission und Dienst im Dienste der Mission der Kirche. Der Heilige Vater weist darauf hin, dass es sich wirklich um eine Berufung handelt, denn „Katechist zu sein bedeutet, dass man ‚Katechist ist‘, nicht dass man ‚als Katechist arbeitet'“.

In diesen Zeiten, in denen die Welt viele Veränderungen erlebt, ist Franziskus dankbar für den Enthusiasmus der Getauften, die mit ständiger Anstrengung und Freude den Glauben weitergeben, und ermutigt sie, das Evangelium weiterhin „mit ihrem Leben, mit Sanftmut, mit einer neuen Sprache und neuen Wegen“ zu verkünden.

Das Papst-Video dieses Monats ist ein Beispiel für eine neue Sprache in der Katechese: Es zeigt Katecheten und Jugendliche bei der Arbeit an einem Wandgemälde. Mit Sprühdosen und Farben helfen Dutzende von Kindern und Jugendlichen – in Begleitung ihrer Katecheten – dem italienischen Künstler Paolo Colasanti (in Gojo Art), eine kreative Version der Fußwaschungsszene an einer Wand des Oratoriums der römischen Pfarrei Unserer Lieben Frau von Coromoto darzustellen.

Bereits im Mai dieses Jahres hatte Franziskus mit der Einführung des Laienamtes durch das Motu Proprio Antiquum ministerium große Signale an die Katecheten gegeben. Ende 2021 bestätigte der Heilige Vater diese Form des Dienstes, die in der gesamten Geschichte der Kirche beibehalten wurde, indem er bekräftigte, dass „das Laienamt des Katecheten eine Berufung, eine Sendung ist“.

Auch heute noch, so erklärt er im Papst-Video, könne man sehen, wie „in so vielen Diözesen, auf so vielen Kontinenten, die Evangelisierung im Wesentlichen in den Händen eines Katechisten liegt“, weshalb „wir gute Katechisten brauchen, die sowohl Begleiter als auch Pädagogen sind“.

Katechet zu sein, so lehrt der Heilige Vater, ist kein Job, sondern es geht darum, mit Geduld zu lehren, zu begleiten, die Freude des Evangeliums zu verkünden, „aber nicht mit der Posaune“, sondern mit dem eigenen Leben, mit Geduld, Mut und Kreativität.

Neue Wege, neue Sprachen

Pater Frédéric Fornos SJ, internationaler Direktor des päpstlichen Weltgebetsnetzes, kommentiert dieses Gebetsanliegen: „Es ist eine beredte Geste, dass Franziskus diese letzte Botschaft den Katechisten im selben Jahr widmet, in dem er ihr Laienamt eingeführt hat und in dem der synodale Weg ‚als pilgerndes und missionarisches Volk Gottes‘ begann“.

Wie das Vorbereitungsdokument für die 16. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode zeigt, wirkt der Heilige Geist heute wie gestern in der Geschichte: „In den Furchen, die durch die von der Menschheitsfamilie und dem Volk Gottes erlittenen Leiden aller Art gegraben wurden, gedeihen neue Sprachen des Glaubens und neue Wege, die fähig sind, (…) inmitten der Prüfungen die Gründe zu finden, um den Weg des christlichen und kirchlichen Lebens neu zu gründen. In diesem Sinne ist auch die jüngste Einführung des Laienkatechetenamtes zu sehen“ (Nr. 7). Beten wir also „für die Katecheten, die berufen sind, das Wort Gottes zu verkünden, damit sie mit Mut, Kreativität und der Kraft des Heiligen Geistes Zeugnis davon ablegen“, fügt er hinzu.

Da wir wissen, dass viele Schönstätter in vielen Ländern als Katecheten arbeiten, laden wir ein, besonders für sie zu beten – und gleichzeitig laden wir sie ein, ihre Geschichten zu erzählen.

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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