Nakivale Pilgrim Mother

Veröffentlicht am 2021-03-28 In Kampagne

Die Pilgernde Gottesmutter in Nakivale, Uganda

UGANDA, Jean de Dieu Ntisumbwa/Maria Fischer •

Trotz der Pandemie und der schwierigen Situation in der Flüchtlingssiedlung Nakivale in Uganda, dem achtgrößten Flüchtlingslager der Welt, besucht eine einzelne Pilgernde Gottesmutter, die seit 2019 dort ist, weiterhin Familien und vereint sie im Gebet und in der Hoffnung.

Nakivale

Am 18. Januar 2021 trafen sich wieder Schönstätter und Familien, die die Pilgernde Gottesmutter empfangen, in der Pfarrei Nakivale, um das Liebesbündnis zu erneuern. In Uganda haben wir eine Kultur des Dankens, wann immer wir uns über etwas freuen; so brachten die Leute Geld und Dinge mit, die sie zum Danken in die Pfarrei brachten. Wir waren allerdings wenige wegen des Corona-Virus.

Christen aus anderen Pfarreien bitten darum, dass die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter sie erreicht, und wir bräuchten nur für eine erste Phase 10 Bilder. Die Schönstatt-Bewegung von Burundi wird uns weitere Bilder bringen, sobald die Grenzen wieder geöffnet sind.


Die Flüchtlingssiedlung Nakivale liegt nahe der Grenze zu Tansania im Distrikt Isingiro in Süduganda, 200 km von Kampala, der Hauptstadt Ugandas, entfernt. Sie erstreckt sich über 184 km² und umfasst sanfte Hügel, fruchtbare Felder, einen See und viele Bäche. Ugandas fortschrittliche Flüchtlingspolitik wird weithin gewürdigt. Papst Franziskus lobte die „herausragende Sorge des Landes um die Aufnahme von Flüchtlingen.“ Eine Besonderheit des ugandischen Flüchtlingsschutzmodells ist die Zuteilung von Parzellen zur Bewirtschaftung an die in Siedlungen lebenden Flüchtlinge. Die Zahl der in der Siedlung Nakivale lebenden Flüchtlinge ist in den letzten fünf Jahren um mehr als 60 Prozent von 62.849 im Jahr 2013 auf 102.250 im Jahr 2018 gestiegen. Im Laufe der Zeit hat sich die Größe der Grundstücke für Flüchtlinge aufgrund der geringeren Verfügbarkeit von Land verringert.

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