Veröffentlicht am 5. Februar 2020 In Kampagne, Misiones

Missionen, die Leben auf die Insel Madeira bringen

PORTUGAL, Dina Barreto/Redaktion •

Die Apostolische Schönstatt-Bewegung in Funchal auf der Insel Madeira begann dieses Jahr 2020 großartig. Im Zusammenhang mit den Tagen der Weiterbildung des Klerus und der Laien empfing die Bewegung P. Gonçalo Cravo, der die Seelsorge der Pilgernden Gottesmutter und der Missão País (Mission Portugal) unter seiner Verantwortung hat. Mit dem ersten Besuch dieses jungen Schönstatt-Paters kam auch die Missão País nach Madeira und erlebte ihr Gründungstreffen. —

In einer Pressemitteilung in einer Lokalzeitung heißt es, “ Missão País und die Pilgernde Gottesmutter sind eines:  ‘Maria machte sich eilends auf den Weg’ – das ist die Kirche im Herausgehen, die sich besonders an die Jugendlichen und die Menschen mit jugendlichen Herzen wendet, um sie auf den WJT (Weltjugendtag) 2022 in Lissabon und die Begegnung mit Papst Franziskus vorzubereiten.“

Zeugnisse junger Menschen, die die Herzen ermutigen

Dina Barreto aus Funchal erzählt:

Gern berichte ich vom Besuch von P. Gonçalo und zwei Jugendlichen (Miguel Cordovil und Francisco Lobo Xavier) der Studentenbewegung in  Madeira. Sie gaben Zeugnis von der Schönstattbewegung, konkret von der Pilgernden Gottesmutter und der Missão País . Sie überzeugten mit diesen Tatsachen die Priester, Laien und Geweihten bei dem von der Diözese Madeira organisierten Treffen zur Weiterbildung von Priestern und Laien. Sie sprachen morgens zu den Priestern und abends zu den Laien und  Religiosen in der Kirche des Kollegiums, wo ich anwesend sein konnte. Die Echos waren alle sehr gut! Sie nannten sie das Lissabon-Trio.

Das Zeugnis war so eindrucksvoll, dass heute am ‘Sonntag des Wortes Gottes’  die Predigt auf ihren Zeugnissen basierte und auf dem Zeugnis von Francisco, der gesagt hatte, trotz seiner Faulheit hörte er nie auf, das Evangelium zu lesen, bevor er zur Technischen Hochschule ging. Wenn er  von Zeugnis sprach, sprach er immer von der Schönstattbewegung und vom ‘Oratório’ (dem Bild der Pilgernden Gottesmutter), das von Haus zu Haus wandert. Vom Zeugnis dieser Jugendlichen und des jungen Paters, die es nicht scheuen, mit der Begeisterung leidenschaftlicher Seelen über Gott und Maria zu sprechen. Die Gott, den sie in der Eucharistie empfangen, ohne Scham auf die Straße und in die Schule und Universität tragen.

Berichte und Zeugnisse vom missionarischen Leben in Schoenstatt

Sie nutzten auch die Gelegenheit, um die Realität der Kampagne der  Pilgernden Gottesmutter hier auf Madeira kennenzulernen. In Curral das Freiras, wo viele Menschen interessiert sind, sowie in der Pfarrei der Heiligen Familie, hatten wir Treffen mit Missionaren und mehreren interessierten Leuten, die darum baten, dass der Pater doch öfter kommen solle.

Letztlich diente der Besuch auch dazu, Anfänge zur Gründung der Missão País  an der Uni Madeira zu schaffen. Etliche Studenten sind sehr motiviert, die Missão País in Madeira zu starten, und es wurden die ersten Schritte dazu gemacht.

Und es wurde überlegt, ob nicht mindestens alle zwei Monate jemand nach Madeira kommen könnte, bis wir hier selber ein Heiligtum haben. Der Bischof kennt Schönstatt bereits ein wenig, und er ist eine sehr aufgeschlossene Person. Für den Beitrag von P. Gonçalo wurde sehr wenig Zeit eingeplant. Es war eine erfolgreiche Vorstellung. Wenn er mehr Zeit gehabt hätte, was hätte daraus werden können!

Aber die Mutter sorgte und es war sehr gut!

 

Etwas aus der Geschichte der Schönstat-Bewegung auf der Insel Madeira

Die Schönstattbewegung gibt es bereits seit vielen Jahren auf der Insel Madeira. In der Diözese Funchal, in der Pfarrei ‘Sagrada Família’ (Heilige Familie),  haben bereits vor mehr als 25 Jahren die Ersten das Liebesbündnis mit der Gottesmutter von Schönstatt geschlossen. Etwas später gelangte die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter in eine andere Pfarrei außerhalb der Stadt Funchal, in die Pfarrei ‘Nossa Senhora do Livramento’ in Curral das Freiras, und 2012 begann diese Kampagne in der Pfarrei ‘São Pedro’, im Zentrum von Funchal. Noch im selben Jahr wurden weitere Liebesbündnisse in der Pfarrei São Pedro geschlossen.

 

Missão País kommt ursprünglich aus der Schönstatt-Bewegung in Chile und ist ein katholisches Universitätsprojekt. Ziel ist es, Jesus in die Universitäten zu tragen und Portugal durch Zeugnisse des Glaubens, des Dienens und der Liebe zu evangelisieren.

 

Original: Portugiesisch. Übersetzung: Mechthild Jahn und Renate Dekker, Biguaçu, na grande Florianópolis/SC, Brasilien

 

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