Arturo y su esposa y Juan Carlos Solis-Presidente

Veröffentlicht am 2021-10-28 In Projekte, Schönstatt im Herausgehen

Redet von dem, was ihr gehört und gesehen habt – auf dem Motorrad!

Puerto Rico, Edgardo L. Rivera •

„Es war eine wunderbare Nacht, ein Geschenk der Gottesmutter… Als sie mir die Präsidentschaft vorschlugen, war das Ja bedingungslos… Möge der Wille Gottes geschehen… Die Gelegenheit, die die liebe Gottesmutter mir gibt, in die Mission zu gehen, für sie zu arbeiten, ein weiterer Diener zu sein, hilft mir, immer demütiger zu werden“. —

Dies sind nur einige der Worte, die ein Missionar bei der Gründung der Sektion Paraguay der Schönstatt-Motorrad-Missionare  (MMCS im akronymfreudigen Schönstatt-Spanisch) sagte.

Motociclistas frente a sus motos

Motorradfahrer vor ihren Motorrädern

Ein neuer Stern ist aufgegangen

Jedes neue Land, das beitritt, trägt zur Bildung des internationalen Clubs bei. Man denke nur an die Entwicklung der Apostolischen Bewegung von Schönstatt: Sie begann in Deutschland und ging von dort aus in die ganze Welt. Jedes Land trägt zur Entstehung der Bewegung bei: Uruguay, das erste Filialheiligtum; Chile, der Meilenstein des 31. Mai; die Vereinigten Staaten, das Exil Pater Kentenichs, usw.

Zeugnisse von zwei Motorrad-Missionaren

Ich teile mit Ihnen das Zeugnis von zwei Motorradfahrern, die Gott durch Maria ihr „Ja“ gegeben haben, um diese schöne Mission zu erfüllen.

„Zuallererst muss ich unendlich dankbar sein, dass ich Schönstatt kennen gelernt habe, denn von da an hat es mein Leben und das meiner Familie verändert. Die vielen Gnaden, die wir erhalten haben, zeigen uns, dass mit dem Austausch der Herzen alles möglich ist. Die Pädagogik, die Pater Josef Kentenich uns hinterlassen hat, ist sehr reich für unseren täglichen Weg. Als ich von vom MMCS erfuhr, war ich mehr als begeistert, denn durch den Glauben und die Motorräder konnte ich meine beiden Leidenschaften vereinen: mich Gott durch die Gottesmutter von Schönstatt hinzugeben und die Motorräder und ihre Freiheit. Als ich einigen Kameraden davon erzählte, war die Resonanz auf diese Idee spektakulär. Wir sind mehr als glücklich und erfüllt vom Heiligen Geist in diesem neuen Apostolat, das wir beginnen, und voller Zuversicht, dass wir viele Menschen erreichen und ein wenig zur Freude und Fruchtbarkeit der Schönstatt-Bewegung beitragen können.“
Oscar Arnaldo Elizeche

„Ich habe das Motorrad vor mehr als einem Jahr mit dem Einverständnis meiner Frau gekauft. Wegen ihrer Krankheit hat sie sich nicht getraut, mit mir Motorrad zu fahren. So sehr, dass ich es lange Zeit nicht mehr benutzt habe. Es kam mir sehr egoistisch vor, allein zu fahren …. Ich sagte nein. Es wäre nicht dasselbe, wie wenn ich allein fahren würde. Es wäre nicht dasselbe, wenn ich nur Spaß am Motorradfahren hätte. Meine liebe Frau ist im vergangenen März verstorben. Seitdem habe ich mich gefragt, wozu ich das Motorrad überhaupt noch brauchte, ich wollte es nicht mehr. So sehr, dass ich es zum Verkauf anbot, aber das Motorrad konnte aus verschiedenen Gründen nicht verkauft werden… Meine Kinder beschlossen, es nicht zu verkaufen und sagten mir, ich solle abwarten und sehen, was wir tun würden. Als ich die Einladung von Oscar erhielt, dem Club beizutreten, war mein Herz mit Freude erfüllt. Ich konnte nicht glauben, dass die Gottesmutter etwas für mich vorbereitet hatte. Ich konnte es nicht glauben!

Am 18. Oktober traf ich die Entscheidung, die Einladung anzunehmen, und ich sagte Ja! Als ich zu dem Treffen ging, traf ich wunderbare Menschen, mit einer phänomenalen Stimmung und voller Emotionen. Ein weiteres Geschenk war, als ich gewählt wurde… zum Präsidenten! Ich habe auch Ja gesagt: Was für eine wunderbare Aufgabe, mit dem Bild der Gottesmutter, unserer Mutter, auf Pilgerreise zu gehen. Was für eine innere Freude ich wieder empfand. So sehr, dass ich schwieg und nichts weiter tat, als den Willen Gottes und der Gottesmutter anzunehmen. Was für eine schöne Mission, was für ein schönes Geschenk! Und ich fragte mich, ob ich so viel verdiene. Und ich antwortete mit leiser Stimme: Ja, Mutter, ich will dein Diener sein, nichts ohne dich, nichts ohne uns!“Juan Carlos, Presidente de  MMCS Paraguay

Der Weltmissionstag 2021 stand unter dem Motto: „Wir können nicht anders, als von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben“ (Apg 4,20). Wer könnte bei so schönen Zeugnissen noch schweigen?

Presidente de capitulo de PR presente virtualmente

Der Präsident des Clubs, virtuell dabei von Puerto Rico aus

 

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

Schlagworte: , , , , ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.