Madre, ven

Veröffentlicht am 2021-07-24 In Kirche - Franziskus - Bewegungen, Schönstatt im Herausgehen

Madre, ven: Kurz vor der Ankunft in Santiago de Compostela

SPANIEN, Maria Fischer •

Nur noch ein paar Tage. Am 25. Juli wird „Madre, ven“ (Mutter, komm) in Santiago de Compostela ankommen. „Ja, ein riesiges Geschenk“, sagt Ambrosio Arizu, Organisator der Wallfahrt durch Spanien mit einem Bild der Gottesmutter. In einem Interview mit dem Radiosender COPE sagt er: „Manchmal sind wir zu viert, manchmal sind es Hunderte“. Er betont die beglückende Erfahrung der Begegnung zwischen Gemeindemitgliedern aus verschiedenen Orten und die herzliche Aufnahme, die sie an jedem Ort erfahren. —

Er lädt jeden ein, der sich an dieser Initiative beteiligen möchte, sei es durch die Begleitung der Wallfahrt oder durch das Gebet. „Sie werden eine besondere Erfahrung der realen Gegenwart Mariens erleben, die die Pilger begleitet“, sagte er. Erzbischof Julián Barrio von Compostela hat eine Willkommensbotschaft zur Ankunft in der Erzdiözese Compostela aufgenommen. Er appelliert an den Geist des „Willkommens“, um die Gemeindemitglieder zu ermutigen, „die Heilige Maria“ auf der Wallfahrt zu begleiten, mit Gebet oder durch pastorale Initiativen.

Madre, ven

 

Zu Lande oder zu Wasser, „Madre, ven“ geht immer weiter

Am 15. Juli kam die Wallfahrt „Madre, ven“ in Ferrolterra an. Die Delegation aus Ferrol, die dieses Bild begleitet, empfing es kurz nach zwei Uhr nachmittags neben der Kirche von Santa Rita de Xuvia. Nach einem Halt am Kloster O Couto, wo eine Messe stattfand, endete diese Etappe der Wallfahrt in der Kirche San Francisco.

Freitag, der 16. war ein festlicher Tag. Das Bild der Gottesmutter aus der türkischen Stadt Ephesus, das an den Besuch der Jungfrau Maria beim Apostel Jakobus erinnert, stand der feierlichen Messe der Virgen del Carmen und den traditionellen Festakten der Marine vor und wurde dann in die Kapelle La Merced gebracht.

Um halb sechs gab es eine Begegnung mit Maria unter dem Titel „Was er euch sagt, das tut“, und um halb sieben schließlich brach das Bild in einer Prozession von La Merced nach San Julián auf, auf dem Weg begleitet von der Acotaga-Kapelle.

Am Samstag, dem 17. Juli, nahm das Bild die Pilgerreise nach Santiago wieder auf und verließ San Julián um zwölf Uhr in Richtung des Hafens von Curuxeiras. Dort wurde es auf das Boot gehoben, um nach Mugardos gebracht zu werden, wo das Gefolge von Pontedeume schon darauf wartete.

„Die Wallfahrt Madre, ven rechnet mit einer sehr hohen Beteiligung in unserer Region! Heute um 16 Uhr kommt sie in der Kapelle der Merced-Bruderschaft von Ferrol an,  und um 18.30 Uhr wird sie nach San Julián gebracht, begleitet von der Acotaga-Kapelle“, hieß es zuvor auf der Facebook-Seite des Generalrats der Bruderschaften der Karwoche von Ferrol.

Eine nette Geste: Jemand schenkte der Jungfrau einen Strauß roter Rosen… und die Rosen blieben bei allen Begegnungen und Akten in ihren Händen.

Momentaufnamen vom Weg

  • Es ist beeindruckend, dass jedes Regionalkomitee, jede Gemeinde, die sie empfängt, ihr Programm mit Kreativität und Freiheit zusammenstellt. Die Mutter kommt einfach… um sich überraschen zu lassen.
  • Beeindruckend ist die große Zahl junger Menschen, die sie begleiten, organisieren und mitmachen….
  • In der Kapelle La Merced standen Krüge vor dem Altar … wie in so vielen Schönstatt-Heiligtümern.
  • Blütenblätter empfingen die Gottesmutter auf der Straße
  • Weiße Rosen in den Händen der Gottesmutter am 16. Juli.
  • Und dann auf der Fähre, zwischen Fahnen, Blumen, Selfies
  • Madre, ven ist präsent auf COPE, EWTN, Diözesan- und Pfarrwebseiten, in Zeitungen … (und natürlich auf schoenstatt.org).
  • 1600 zurückgelegte Kilometer.
  • Wie viele Herzen berührt?

Auf der Webseite von Madre, ven kann jede Etappe begleitet werden.

Madre, ven

 

 

Original: Spanisch, 22.07.2021. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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