Veröffentlicht am 22. September 2019 In Projekte, Schönstatt im Herausgehen

Getauft und gesandt, gehen wir mit Maria

ARGENTINIEN, Maria Fischer mit Material von www.materperegrina.com •

Die 37. Ausgabe der Wallfahrt vom Bildstock der Gottesmutter von Schönstatt in Hasenkamp und dem Heiligtum von La Loma in Paraná findet vom 18. bis 19. Oktober statt. Es ist eine der wichtigsten Glaubensbekundungen in der Provinz Entre Rios und in ganz Argentinien. —

Das Motto und Plakat des Jahres 2019: „Getauft und ausgesandt, gehen wir mit Maria“ stehen in Einklang mit dem Aufruf von Papst Franziskus für die ganze Kirche zum „Außerordentlichen Missionsmonat“, der im Oktober dieses Jahres 2019 begangen wird und anlässlich des hundertsten Jahrestages des Apostolischen Schreibens Maximum Illud von Papst Benedikt XV. ausgerufen wurde. Das Thema dieses Missionsmonats lautet: „Getauft und gesandt: die Kirche Christi in der Mission in der Welt“.

Dabei wollte der Papst den missionarischen Charakter der Kirche , das missionarische Handeln als Paradigma für das gesamte Engagement der Kirche betonen, und dazu aufrugen, dass alle Instanzen der Kirche (Ortskirchen, Bischofskonferenzen, Diözesen, kirchliche Bewegungen, Pfarrgemeinden usw.)sich in einen ständigen Missionszustand versetzen. Im Rahmen der Vorbereitung auf diesen Missionsmonat und im Sinne der Synodalität wurde eine Website unter www.october2019.va für alle zugänglich gemacht.

Tausende von Gläubigen werden etwa 26 Stunden zu Fuß gehen, um die 90 Kilometer der Wallfahrt zwischen den Städten Hasenkamp und Paraná zu bewältigen. Die Pilger werden am Freitag, den 18. Oktober, vom Bildstock der Gottesmutter von Schönstatt in Hasenkamp aufbrechen und am Samstag, den 19. Oktober, gegen 18:00 Uhr, am Heiligtum von La Loma in Paraná eintreffen.

90 Kilometer Glauben

Die Wallfahrt der Städte und Dörfer startet um 17 Uhr in Hasenkamp. In ihrer XXXVII. Ausgabe wird sie auf 90 Kilometern diese Stadt mit dem Heiligtum von La Loma in Paraná verbinden.
Um bei der Organisation zu helfen, die Pilger zu unterstützen und eine der wichtigsten Glaubensdemonstrationen in der Provinz zu beleben, ist die Rolle der „Diener“ von grundlegender Bedeutung.

Mehr als 200 Diener, die mit gelben Westen gekennzeichnet sind, sind für die Wallfahrt verantwortlich und unterstützen sie.
Wie jedes Jahr stellen die Freiwilligen Feuerwehrleute von Paraná der Wallfahrt etwa zehn Fahrzeuge und ihre Hilfe bei eventuellen Unannehmlichkeiten zur Verfügung.

 

Der Anfang

Diese massive Glaubensbezeugung an die Gottesmutter von Schönstatt entstand durch den Impuls von zwei Jugendlichen ausd Hasenkamp. Jorge Quirós und Amelio Rodriguez, die Initiatoren, trafen die Entscheidung am Freitag, den 14. Oktober 1983, um 19:00 Uhr. Sie beteten zuerst den Rosenkranz in der Pfarrei San José, und eine halbe Stunde später waren sie auf dem Weg, Provinzstraße 32, Rucksäcke auf ihren Schultern, Essen und Wasser in ihren Rucksäcken, ein Bild derGottesmuter Maria in ihren Armen.
Aber diesmal kamen sie noch nicht ans Ziel. Ein Unwetter überraschte sie kurz nach dem Aufbruch und zwang sie, aufzugeben. Am folgenden Wochenende versuchten sie es erneut, und diesaml erreichten sie Paraná.


Video vom Aufbruch der Wallfahrt 2018,  „El Once“

Sich für den Glauben die Schuhsohlen durchlaufen

Im Jahr 2000 nahm der damalige Erzbischof Stanislaus Karlic die Wallfahrt in den liturgischen Kalender auf und drängte darauf, einen verantwortlichen Priester zu ernennen. Seitdem ist die Wallfahrt Jahr um Jahr gewachsen.
Jedes Jahr, am Vorabend des Muttertages in Argentinien, bietet diese Mobilisierung von Gläubigen aus den verschiedenen Pfarreien, Seminaristen, Priestern und Ordensleuten, Menschen aus kirchlichen Bewegungen eine lebendige Erfahrung der pilgernden Kirche. Es ist vor allem eine Geste großer Anstrengung, des Opfers und der Überwindung von Schwierigkeiten für die Pilger, die in der Ankunft beim Heiligtum ihren Höhepunkt findet.

Original: Spanisch, 22.09.2019. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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