Veröffentlicht am 14. Februar 2020 In Dilexit ecclesiam

Wie ist Eduvida als Geschenk des Himmels in meine Gemeinde gekommen?

SPANIEN, Pfr. Francisco Casas •

Ich bin Francisco Casas, seit drei Jahren Pfarrer der Diözese Valladolid und derzeit Pfarrer von drei Dörfern im Norden dieser Diözese, von denen das größte, Villabrágima, etwa 1000 Einwohner hat.  —

Kurz nachdem ich zum Pfarrer dieses Dorfes ernannt worden war, dachte ich eines Tages darüber nach, wie ich verlobte Paare begleiten würde, die mich um eine Trauung bitten würden – falls das je geschehen würde, was angesichts der Größe des Dorfes recht unwahrscheinlich schien. Wenn dann wirklich einmal das eine oder andere Paar eiraten wollte, gäbe es außerdem nicht viele, so dass ich sie an andere Gemeinden verweisen müsste, damit sie sich zusammen mit anderen Paaren auf die Ehe vorbereiten können. So dachte ich. Eines war mir zudem auch klar, dass das übliche Modell eines Wochenendes oder einiger Abende in der Woche nicht das war, was ich wollte, denn ich hatte die Erfahrung gemacht, dass das nicht viel nützt.

 

Die Vorsehung leitet uns immer

Ich fragte einige befreundete Ehepaare, was ich tun könnte, und einige von ihnen boten mir ein Wochenendtreffen, einige Gespräche an… aber das alles überzeugte mich nicht wirklich, also suchte ich weiter, und eines Morgens erhielt ich ein WhatsApp von einem Ehepaar, in dem es hieß: „Falls Ihnen das für einen Ehe-Vorbereitungskurs nützt“, und dann kam ein Video mit einem Interview mit Pilar de Beas bei der Vorstellung des Buches: „Auf dem Weg zur Ehe“, und als ich ihre Antworten und den Inhalt des Kurses aufnahm, sagte ich mir: „Das ist es, was ich gesucht habe“, und ohne eine Minute zu verlieren, schaute ich im Internet nach, um zu sehen, wer Pilar de Beas war und wo ich sie finden konnte.

Ihre Telefonnummer erschien, und da rief ich sie einfach an, um ihr zu der Begleitung zu gratulieren, die sie seit so vielen Jahren den Brautpaaren zukommen lassen, und erzählte ihr von meinen Wünschen und der gegenwärtigen Situation in der Gemeinde (genau zu diesem Zeitpunkt hatten acht Paare, acht!!,  um die kirchliche Trauung und um den Ehevorbereitungskurs gebeten; Zufall? ganz gewiss nicht!), und ich bat sie um ihre Hilfe.

Wir trafen uns eines Tages im Schönstatt-Heiligtum (ich muss sagen, dass ich bis zu diesem Moment weder wusste, was Eduvida war, noch jemals von Schönstatt gehört jatte) in Pozuelo de Alarcón, Madrid, um einige Eduvida-Paare zu treffen und ihnen ein wenig über meine Situation zu erzählen. Nach dieser wunderbaren Begegnung rief mich Pilar am nächsten Tag an und erzählte mir, dass sie diese Not der Pfarrei als „etwas von der Gottesmutter“ gesehen hätten und dass sie gerne bereit seien, mir zu helfen. Dass alle zwei Wochen ein Ehepaar nach Villabrágima (230 km von Madrid entfernt) kommen würde, um den Vortrag zu halten! Ich bot ihnen das Pfarrhaus an, damit sie dort übernachten konnten, was sie gerne annahmen, und wenn es die Umstände erlaubten, genossen wir einige wunderbare Abende, an denen wir das Leben und die Erfahrungen austauschten.

Bis heute ist alles ein Geschenk Gottes und der Gottesmutter für mein Leben und für die Pfarrei

Außerdem sagte Pilar, dass sie mich gerne erleben lassen würde, wie Eduvida in Madrid arbeitet und fragte, ob ich an einer der Ehevorbereitungs-Gruppen teilnehmen könnte, die sie im Heiligtum von Serrano haben. Ich habe ohne zu zögern zugesagt und bereits an einer kompletten Reihe mit einer wunderbaren Gruppe teilgenommen.

Während dieser Zeit habe ich Ehepaare kennen gelernt, die als Führer und sehr engagierte Betreuer tätig sind, mit einem apostolischen Eifer, die Liebe des Herrn und die Größe der christlichen Ehe zu verkünden, ein aufregendes Leben, aber voller Schwierigkeiten, für die ein Dialog sehr notwendig ist.

Während dieser Zeit habe ich Ehepaare kennen gelernt, die als Leiter und sehr engagierte Betreuer tätig sind, mit einem apostolischen Eifer, die Liebe des Herrn und die Größe der christlichen Ehe zu verkünden, ein aufregendes Leben, aber voller Schwierigkeiten, für die ein Dialog sehr notwendig ist.

Wenn Pilar meine Bitte als „etwas von der Gottesmutter“ sah, kann ich sagen, dass bis heute alles providentiell war, ein Geschenk Gottes und der Gottesmutter für mein Leben und für die Pfarrei. Die Schönstatt-Bewegung und ihre Familien kennen zu lernen, Eduvida, den Einsatz der Mentoren, die nach Villabrágima gekommen sind, um die Kurse zu geben, die 8 Brautpaare, die darum gebeten haben, die Kurse zu besuchen und kirchliche zu heiraten, mit persönlichen Situationen, die mir wirklich bestätigen, dass sie ein Geschenk Gottes sind, erstens, weil sie heiraten, und dann, weil sie jetzt heiraten und an diesem Kurs teilnehmen, aus dem sie eine wertvolle Erfahrung machen, in der sie viel genossen und gelernt haben.

Die Paare, die den Kurs besucht haben, sind begeistert, sie freuten sich auf jedes vierzehntägige Treffen, um zusammenzukommen, zu lernen und dann das mitgebrachte Abendessen zu teilen. Sie schätzen diesen Kurs als sehr positiv ein und würden ihn anderen Paaren, die heiraten wollen, empfehlen.

Danke dem Herrn und der Mutter!

 

 

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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