Veröffentlicht am 13. Mai 2018 In Franziskus - Botschaft, Synode 18

Kirche und Welt brauchen Jugendliche, um wieder jung zu werden

AUF DEM WEG ZUR JUGENDSYNODE •

Vertrauen in die Jugend und Einsatz für Frieden und Dialog: Papst Franziskus hat in einer Videobotschaft an die Teilnehmer einer Marienandacht am Samstag Ratschläge an Jugendliche erteilt und gleichzeitig deren Eltern und Erwachsenen aufgerufen, auf die Jugend zuzugehen.—

Die Andacht am 12. Mai 2018 im Wallfahrtsort San Gabriele dell’Addolorata bei Teramo war Teil der Vorbereitung auf die Jugendsynode im Oktober in Rom. Per Video zugeschaltet waren Jugendliche in Panama City – wo im Januar 2019 der nächste Weltjugendtag stattfindet -, im russischen Nowosibirsk, in Irland und Taiwan.

 Video mit deutschen Untertiteln:

„Jugendliche beißen nicht“, so der Papst in seiner Botschaft an die Gäste der Marienandacht im Wallfahrtsort San Gabriele dell’Addolorata bei Teramo. Man könne sich Jugendlichen nähern, ohne Angst vor ihnen zu haben, so der Ratschlag des Papstes an den Eltern und Erwachsenen. Doch seine Botschaft richtete Franziskus vor allen Dingen den Jugendlichen selber: Baut Brücken statt Mauern, so lautete seine Bitte.

In seiner Botschaft ging der Papst vor allem auf den Umgang mit der Jugend ein. Er betonte, dass man Jugendliche zuhören solle statt nur über sie zu reden, denn sie seien die Halter des Schlüssel zur Zukunft. Und auch wenn sie sich aus Unwissenheit mitunter irrten, sollten sie sich „nicht den Mund verbieten lassen“, so Franziskus, „weder von ihren Eltern noch von Priestern oder Lehrern“. Die Kirche und die Welt bräuchten die Jugend, um sich selber verjüngen zu können.

 

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