Veröffentlicht am 2020-10-23 In Madrugadores

Wie ich die Rückkehr zu den Madrugadas „vor Ort“ erlebt habe

COSTA RICA – Hugo García •

Mit großer Sehnsucht und Freude im Herzen haben wir seit mehreren Wochen auf diesen Morgen am 17. Oktober gewartet, nachdem wir die Nachricht erhalten hatten, dass im Rahmen der Aktivitäten zur Vorbereitung auf die Feier des 106-jährigen Bestehens Schönstatts die Madrugadores von Costa Rica zusammen mit der Männerbewegung die Ehre haben würden, an der Heiligen Messe teilzunehmen, die Pater José Luis Correa im Heiligtum Familie der Hoffnung in San José, Costa Rica, feiern würde. —

 

Zusammen mit unserem Generalkoordinator der Madrugadores, Carlos Alfaro, und unterstützt von den Koordinatoren der 24 Gemeinschaften der Madrugadores in unserem Land und von den Mitgliedern der Männerbewegung begannen wir einzuladen, trotz der nationalen Situation mit der Pandemie im Heiligtum präsent zu sein und der Gottesmutter mit Taten zu zeigen, dass wir sie lieben und dass wir wollen, dass sie uns weiter erzieht und wandelt.

Messe, Mahlzeit und Mission in der Welt: unser Siegel als Madrugadores

Wir hatten genug Gründe, heute Morgen bei der Messe anwesend zu sein. Es war acht Monate her, dass wir im Heiligtum nicht persönlich die Morgenwache halten konnten, und während dieser Zeit hat die Mehrheit der Gemeinschaften (einige konnten es nicht) die Madrugada virtuell gestaltet.

Unsere Madrugada heute war genau das, ein wunderbares Wiedersehen mit unserem Siegel der Madrugadores: sehr früh aufzustehen und unsere Freuden, unsere Sorgen, unsere Anliegen und unsere Wünsche der Gottesmutter und unserem Herrn darzubringen; ihren unsere Familien, unserer Ehen, unsere Kinder, unsere Arbeit und unsere Schwächen in die Hand zu geben, damit wir, indem wir die Flamme unserer Erlebnisse in der Madrugada erneut entzünden, diese kleine, aber heroische Geste  – in aller Frühe raus aus dem warmen Bett, rein ins Auto und hin zum Heiligtum oder in die Pfarrkirche – schenken, um intensiv mit Taten die drei Dimensionen der Madrugadores oder die 3M, wie wir sie nennen, zu leben: Messe, Mahlzeit und Mission in der Welt.

Messe… Heute tatsächlich eine heilige Messe, manchmal ist es auch der Rosenkranz, das Laudesgebet, das Gebet vor dem Allerheiligsten Sakrament. Es ist dieser Raum der Gemeinschaft und des persönlichen Gebets vor unserem Herrn und seiner Mutter.

Mahlzeit… Wo wir miteinander teilen und uns besser kennenlernen; was wir tun, was uns beschäftigt, was uns gefällt, der Moment, in dem wir wahre Brüder im Glauben werden. In einigen Gemeinschaften in Costa Rica sind wir bereits seit 13 Jahren gemeinsam unterwegs. Heute hatten wir keine Mahlzeit, aber bald werden wir wieder eine haben.

Mission in der Welt… wo wir in den zwei Wochen, die bis zur nächsten Madrugada folgen, versuchen, kongruent zu sein mit dem, was wir in der Madrugada tun, und versuchen, unseren Herrn in der Welt widerzuspiegeln.

Batterien aufgeladen bis zum nächsten Mal

An diesem Samstag nahmen Brüder aus mehreren Gemeinschaften teil, und dank der Technologie wurden wir auch von Brüdern aus anderen Gemeinschaften des Landes begleitet, die aus verschiedenen Gründen nicht anwesend sein konnten. Wir hatten auch das Glück, virtuell mit Madrgadores aus Chile, Kolumbien und Nicaragua verbunden zu sein.

Nachdem wir unsere Batterien durch diese erneute Madrugada vollständig aufgeladen hatten, kündigten wir an, dass wir mit unserer geliebten Gottesmutter im Heiligtum der Familie der Hoffnung wieder präsentielle Madrugadas halten können, um weiterhin unser marianisches Zeichen zu leben, so Gott will, am Samstag, dem 24. Oktober, um 6.00 Uhr morgens, wo wir als Männer, die sich der Kirche verpflichtet fühlen, in ruhiger und einfacher Weise versuchen werden, uns jeden Tag in Männer von größerem Glauben und größerer Spiritualität zu verwandeln, immer auf der Suche, mehr Menschen zu unserem Herrn und der MTA zu führen.

Weiter geht es, im Bündnis!

 

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