Veröffentlicht am 2016-08-14 In Kampagne

Eine Missionarin im Jesuitenland

PARAGUAY, von Julia González Mareco •

Die Geschichte beginnt in der Diözese Encarnacion, Itapua in Paraguay durch die Hand der Gottesmutter, und sie beginnt mit Luciana Ester Valenzuela de Roman, der ersten Missionarin aus einer großen Familie.

Luciana brachte die Pilgernde Gottesmutter ins Haus ihrer Schwester Dionisia und erklärte ihr, sie solle beten, für ihre Familie, für alles, für ihre Töchter, die ihr geschenkt wurden. Zu der Zeit wusste Dionisia nicht, wie man den Rosenkranz betet, aber schließlich lehrte sie die Gottesmutter ihn zu beten und vieles mehr: ihre Familie mit viel Liebe zu segnen, ihre Töchter und ihren Ehemann, und die Familie änderte sich und zeigte mehr Liebe und Verständnis untereinander.

Dann kam die Einladung, Missionarin zu werden. Es geschah im Haus von Chiquita. Sie wusste nicht, was da los war und wo das war. Sie hörte den Vortrag, und sie akzeptierte sofort den Ruf, Missionarin zu sein, die zweite in der Familie.

Doña Liduvina’s frohes Zeugnis

ZuschneidenDann eroberte sie das Herz ihrer Schwester Edid.

Nach Edid eroberte sie Doña Liduvina, ihre Mutter, die weder lesen noch schreiben kann, die aber eine ganz besondere Begabung hat. Sie wurde eine Missionarin auf Einladung ihrer beiden Töchter Edid und Luciana.

Doña Liduvina hörte den Vortrag für neue Missionare zusammen mit ihren Schwiegertöchtern Maria und Celia.

Das ist eine Geschichte ohne Ende, denn die Mission geht weiter. Die Liebe der Gottesmutter endet nie. Sie geht weiter mit Doña Liduvina, und ihr tiefster Wunsch war, Herzen zu erobern in ihrem Heimatort, Paso Guembe, einem Teil von Santisima Trinidad – einem Bezirk und einer Stadt im Dapartamento von Itapua, Paraguay – bekannt durch die berühmten Jesuitenreduktionen von Santisima Trinidad del Paraná und Jesús de Tavarangüe.

Die Pilgernde Gottesmutter soll nach Paso Guembe kommen!

Und so fand an einem Märzmorgen in der St. Franziskus-Kapelle mit dem Mut ihrer Tochter Dionisia, in Zusammenarbeit mit Julia und Rodolfo, den derzeitigen Leitern der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter in der Diözese Encarnación, das erste Treffen statt. Der Gedanke war, die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter von Schönstatt zu erklären und diejenigen einzuladen, die Teil dieses großen Apostolates werden wollen. Entsprechend der Reihenfolge der Vorbereitungsvorträge gab es ein zweites Treffen an einem kalten Sonntagmorgen im April, bei dem darum ging, die Gottesmutter von Schönstatt kennen zu lernen, in ihren Spuren zu gehen und ihre Füße zu sein. Auch ging es um die Liste derer, die sich als neue Missionare gemeldet hatten. Es gab Zweifel, Absagen, Bitten um weitere Erklärungen, es gab Ängste und natürlich Sehnsucht! Es kamen andere, die am ersten Vortrag nicht teilnehmen konnten, und die daran interessiert waren, die Kampagne auf andere, weiter entfernte Orte auszuweiten! Und wie immer zeigte Doña Liduvina aufs höchste in jeder Erklärung ihre Sorgfalt, ihr großes Charisma und ihre bedingungslose Liebe zur Dreimal Wunderbaren Mutter. Sie überbrachte, was sie konnte: ihr eigenes Zeugnis als Missionarin mit einem von Freude erfüllten Herzen, und natürlich verwöhnte sie alle, wie im Landesinnern von Paraguay üblich, mit reichhaltigen, köstlichen Speisen!

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Es gibt schon fünf Bilder der Pilgernden Gottesmutter … und das ist erst der Anfang

Mit dieser mächtigen Kraft der Sehnsucht, die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter von Schönstatt auszuweiten, wurde es Wirklichkeit und Freitag, der 20. Mai, als Datum für die Übergabe der Bilder der Pilgernden Gottesmutter festgelegt; immer freitags ist in dieser Kapelle heilige Messe. Pfr. Rene Noguera gab sein Einverständnis zu diesem Datum, und gemeinsam erlebten wir diesen immer neu bewegenden Ritus: die Überreichung von fünf Bildern der Pilgernden Gottesmutter in den Modalitäten Arbeitsplatz, Familie und Jugend, damit die Gottesmutter in Paso Guembe lebe und wirke!

Und so sieht Doña Liduvina ihren Wunsch verwirklicht, der mit so viel Eifer und Arbeit wahrgemacht wurde, zusammen mit ihr, unserer Mutter, die Herzen vieler Menschen zu erobern, um Jesus in jedes Haus, in jede Familie, zu jedem jungen Menschen und an jeden Arbeitsplatz zu bringen.

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Jesuitenreduktion Jesús de Tavarangüe; Foto: Maria Fischer
Original: Spanisch. Übersetzung: Ursula Sundarp, Dinslaken, Deutschland/mf

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