José

Veröffentlicht am 2021-02-14 In Josefsjahr

Josefs geniale Kreativität

Josefs-Challenge | Ángel Vicente Mansilla Pena, Chile •

The Joseph Challenge 2021 by Schoenstatt.org, only for men (Die Josef-Challenge 2021 von schoenstatt.org, nur für Männer): Männer aus verschiedenen Berufungen im Liebesbündnis, aus verschiedenen Ländern und Generationen lassen sich herausfordern durch den Brief von Papst Franziskus, Patris Corde, über Josef, seinen „Überlegungen zu dieser außergewöhnlichen Gestalt, die einem jeden von uns menschlich so nahe ist.“ Sie lassen sich darauf ein, zu erzählen, was sie an der Gestalt des heiligen Josef und dem Brief des Heiligen Vaters über ihn am meisten beeindruckt und motiviert. Ángel Vicente Mansilla Pena, Chile, Männerbund,  spricht über die Rolle des Heiligen Josef, Vater mit kreativem Mut, in seiner Familie und seiner Arbeit.  —

 

Der Sohn des Allmächtigen kommt als schwaches Kind in die Welt. Er macht sich von Josef abhängig, um verteidigt, geschützt, gepflegt und erzogen zu werden.
Gott vertraut diesem Mann, ebenso wie Maria, die in Josef denjenigen findet, der nicht nur ihr Leben retten will, sondern der immer für sie und das Kind sorgen wird.
Deshalb ist es nur folgerichtig, dass der heilige Josef der Schutzpatron der Kirche ist, denn die Kirche ist die Ausdehnung des Leibes Christi in der Geschichte, und gleichzeitig ist in der Mutterschaft der Kirche die Mutterschaft Mariens angedeutet.

Indem Josef die Kirche beschützt, beschützt er weiterhin das Kind und seine Mutter, und indem wir die Kirche lieben, lieben auch wir immerfort das Kind und seine Mutter.

Papst Franziskus,  Patris Corde

Von Josef, dem Vater Jesu, zu sprechen, versetzt mich sofort in meine Kindheit zurück, wo ich die Gegenwart von drei Josefs erlebte: meinen Vater, meinen älteren Bruder und meinen Patenonkel.

An letzteren habe ich kostbare Erinnerungen, denn auch er war, wie der Heilige aus Nazareth, ein Zimmermann, der beste und angesehenste im Dorf.

Ich habe immer sein kreatives Genie bewundert, das mich, ohneihn zu kopieren, in ungeahnte Richtungen führte, vielleicht weil er immer an mich glaubte.

Eine bewundernswerte und kühne Führungspersönlichkeit

Ich war der erste in meiner Familie, der an die Universität ging, und ich habe es aus eigener Initiative getan, weit weg von meiner Heimat. Dank des unschätzbaren Geschenks meiner Frau, der Mutter unserer vier Kinder, habe ich eine Familie gegründet und aufgebaut. Dank ihres Impulses überquerten wir die Meere in die alte Welt und ließen unbekannte Samen für das Heiligtum von Valldoreix zurück.

Josef, Marias Mann, ein Mann par excellence, war vorsichtig und diskret in seinen Aufgaben, verantwortungsbewusst und fleißig in seinen Entschlüssen als Familienoberhaupt.

Vielleicht ist es gerade, weil mir diese Tugenden fehlten, dass seine Gestalt vor mir steht als die eines bewundernswerten und kühnen Führers.

Jene „Werkstatt“ im Tal

Meine vier Kinder nach dem Tod ihrer Mutter, meiner Frau, allein zu erziehen, hat von mir Kreativität bei ihrer Unterstützung verlangt und Einsatz meiner selbst für ihre freie, freudige, lebendige und christliche Entwicklung.

Gleichzeitig hatte ich in meinem beruflichen Einsatz die Gelegenheit und das Geschenk, viele junge Ingenieure in das Berufsleben einzuführen, sie zu ermutigen und zu Zielen von großer Bedeutung zu führen.

Die Quelle und der Anreiz, der meine Energie mobilisierte, lag in jener „Werkstatt“ im Tal, dem Hort so vieler Entscheidungen.

Deshalb wird uns jetzt von meiner Gemeinschaft im Männerbund die herausragende Gestalt des hl. Josef als großzügiges, kreatives und mutiges Modell des Laienapostels vorgestellt, den wir im 21. Jahrhundert verkörpern müssen. Eingetaucht in die Welt, in die Gesellschaft, in die Arbeit, in die Familie, in die Kirche, um gemeinsam die neue Stadt zu bauen, von der ein anderer Josef, unser Vater und Prophet, geträumt hat.

Por eso ahora, desde mi comunidad en la Federación de Hombres, la talla señera de san José se nos presenta como modelo generoso, creativo y valiente del apóstol laico que debemos encarnar para el siglo XXI. Sumergidos en el mundo, la sociedad, el trabajo, la familia, la iglesia para edificar juntos la ciudad nueva que soñara otro José, nuestro padre y profeta.

 


Ángel Vicente Mansilla Pena ist Witwer, Vater von vier Kindern, Wirtschaftsingenieur, und hat vor 46 Jahren sein Liebesbündnis geschlossen. Er gehört zum ersten Kurs des Schönstatt-Männerbundes von Chile.

 

Original: Spanisch, 14.02.2021.Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

Schlagworte: , , , , , , , ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.