Veröffentlicht am 23. Februar 2016 In Franziskus - Botschaft

Wie für uns gesagt: Franziskus … über Barmherzigkeit und Wandlung

Franziskus Woche für Woche (5) •

Das Zitat dieser Woche hat die Redaktion aus der Predigt von Papst Franziskus am 17. Februar 2016 bei der Heiligen Messe auf dem Messegelände von Ciudad Juarez, 80 m von der Grenze zu den USA entfernt, ausgewählt  (Hier der vollständige Text).

Lesen, hören wir in dieser Woche die Botschaft an die Mexikaner wir für uns gesagt, einer Bewegung, die mit berechtigtem Stolz ihre Heiligtümer als Orte erfährt, in denen Maria die Gnade innerer Wandlung schenkt, und die in ihrem missionarischen, pädagogischen und pastoralen Tun die Wandlung der Menschen und der Gesellschaft „von innen her“ betont.

Lassen wir uns in unserem Sein und Tun als lebendiges Heiligtum uns fragen und hinterfragen von der Herausforderung, uns jeder Situation zu nähern, um sie von innen her zu verwandeln.

 

Die Barmherzigkeit lehnt immer die Schlechtigkeit ab und nimmt zugleich den Menschen sehr ernst. Sie appelliert immer an die Güte jeder Person, auch wenn diese Güte eingeschlafen, betäubt ist. Weit davon entfernt, zu vernichten, wie wir es oft zu tun versuchen oder wünschen, nähert sich die Barmherzigkeit jeder Situation, um sie von innen her zu verwandeln. Genau das ist das Geheimnis der göttlichen Barmherzigkeit. Sie kommt in die Nähe, lädt zur Umkehr ein, lädt zur Reue ein; sie lädt dazu ein, den Schaden zu sehen, den man auf allen Ebenen verursacht. Die Barmherzigkeit dringt immer in das Schlechte ein, um es zu verwandeln. Das Geheimnis Gottes, unseres Vaters: Er sandte seinen Sohn, der sich in das Böse hinein begab, zur Sünde wurde (vgl. 2 Kor 5,21), um das Böse zu verwandeln. Das ist seine Barmherzigkeit. (…)

Immer gibt es die Möglichkeit zur Kehrtwende; wir haben noch die Zeit, zu reagieren und das, was uns als Volk zerstört, das, was uns als Menschheit entwürdigt, zu verwandeln, umzubilden, zu ändern und umzukehren. Die Barmherzigkeit ermutigt uns, die Gegenwart in den Blick zu nehmen und auf das Gesunde und Gute zu vertrauen, das in jedem Herzen pulsiert. Die Barmherzigkeit Gottes ist unser Schild und unsere Festung (vgl. Ps 18,3; 144,2). „

Lesen wir diese Botschaft nach der Methode, die wir von Pater Kentenich kennen:

  • Was sagt Papst Franziskus mir, was sagt er uns, uns als Bewegung, als Eltern, als in der Heiligtumspastoral Tätigen, als Bürgern in der Flüchtlingskrise, als Schönstättern, die wir mit Unrechts-, Gleichgültigkeits- und Wegwerfsituationen konfrontiert sind?
  • Was antworte ich mir selbst darauf?
  • Was antworte ich Papst Franziskus im solidarischen Bündnis, welche Antwort gebe ich im Liebesbündnis?

Herzliche Einladung dazu, denn wir sind überzeugt, dass Gott durch Papst Franziskus zu uns spricht.

Herzliche Einladung zum Dialog mit Papst Franziskus, zu einem Dialog, der Begegnung schafft, Kultur der Begegnung, Bündniskultur.

Mit großer Freude öffnen wir diesen Raum auf schoenstatt.org  auch für den Dialog untereinander und bitten, Ihre Antworten als Kommentare unter diesen Artikel zu setzen und denen, die dort ihre Antworten geben, wiederum zu antworten.

 

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