Roma

Veröffentlicht am 2022-09-04 In Leben im Bündnis

Der neue Generalobere der Schönstatt-Patres spricht (auch) Italienisch

ITALIEN, Federico Bauml • 

Vor ein paar Tagen wurde Pater Alexandre Awi Mello zum Generaloberen der Schönstatt-Patres gewählt. Und am 1. September, nach einem Treffen mit dem Heiligen Vater, feierte er die Messe in seiner Pfarrei in Rom. —

Der 51-jährige Brasilianer aus Rio de Janeiro lebt seit 2017 in Rom, wo er neben seiner Tätigkeit als Sekretär des Dikasteriums für Laien, Familie und Leben, die er auch in den nächsten Monaten noch ausüben wird, jede Woche einmal die Messe in der Kirche Santi Patroni feiert, dem italienischen „Zuhause“ der Schönstattpatres in Rom.

Und genau in dieser seiner Pfarrei feierte er am 1. September letzten Jahres seine erste Messe in seinem neuen Amt. Es war ein besonderer und emotionaler Moment, an dem etwa vierzig Schönstattpatres, Mitglieder des Generalkapitels (die am Morgen von Papst Franziskus empfangen wurden), die Marienschwestern, einige Schönstätter und viele Gemeindemitglieder teilnahmen. Mit ein bisschen Fantasie fühlte es sich an, als wäre man im Urheiligtum!

Eine Pfarrei, die auch Pater Alexandre herzlich willkommen hieß

Roma

Foto: Pamela Fabiano

In der Predigt erinnerte ein emotionaler Pater Andrés Rodriguez an das Band, das die Schönstatt-Patres seit mehr als fünfzehn Jahren mit der Pfarrei Santi Patroni verbindet, und an die Zuneigung, mit der die Pfarrgemeinde sie von Anfang an aufgenommen hat. Eine seltsame, schöne Verbindung zwischen einer Gemeinde im Herzen der Hauptstadt und einer Gemeinschaft ausländischer Priester, Zeugen einer Bewegung mit einem unaussprechlichen Namen, die großartige Früchte getragen hat und weiterhin tragen wird. Eine Pfarrei, die auch Pater Alexandre liebevoll aufgenommen hat, der sie mit seinem Lächeln, seinem Italienisch (ausgezeichnet, auch wenn er das Gegenteil behauptet) und seiner einfachen und sanften Art sofort für sich gewinnen konnte. Dieselbe Gemeinde, an die sich Pater Alexandre am Ende des Gottesdienstes mit Worten des Dankes und der Bitte um Gebet wandte, für sich selbst und für den gesamten Rat, der ihn in den nächsten sechs Jahren begleiten wird.

„Es kommt nicht oft vor, dass ein Generaloberer Italienisch spricht“

Apropos Nähe: Wir haben Dr. Pamela Fabiano, eine waschechte Schönstätterin, die im Dikasterium für Laien, Familie und Leben unter der Leitung von Pater Alexandre arbeitet, um ein kleines Zeugnis gebeten. Aufgewühlt erzählte uns Pamela: „Die Wahl hat mich überrascht, aber als Schönstätterin habe ich mir so einen Moment natürlich auch schon öfter ausgemalt. Sein Zeugnis des Glaubens und der Großzügigkeit sowie seine unendliche Liebe zur Gottesmutter werden die gesamte Bewegung bereichern. Die italienische Familie kann sich also glücklich schätzen, denn sie kann in den kommenden Monaten von seiner Anwesenheit hier unter uns, in Rom, profitieren!“

Pater Alexandre erhält in unser aller Namen das Versprechen unserer Gebete und unsere besten Wünsche für diese schwierige Aufgabe, zu der er berufen ist und die er mit Begeisterung und großer Großzügigkeit angenommen hat. Außerdem natürlich ein sehr italienisches „Viel Glück!“, denn, wie Pater Facundo sagt, „es kommt nicht oft vor, dass ein Generaloberer Italienisch spricht“.

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Foto: Pamela Fabiano

Original: Italienisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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