ermita

Veröffentlicht am 2022-08-12 In Leben im Bündnis

Liebe… kennt keine Grenzen

ARGENTINIEN, Juan Barbosa •

In der Redaktion von schoenstatt.org in Deutschland ging eine E-Mail ein, in der ein möglicher Vandalismusakt an einem Bildstock der Muttergottes von Schönstatt in Argentinien kommentiert wurde. Sofort ging eine WhatsApp-Nachricht zurück über den Ozean, um mehr herauszufinden und möglicherweise bei der Wiederherstellung zu helfen. Dann ging eine weitere Nachricht an diesen Ort und… wir sollten die Fakten der Reihe nach bringen! —

Eine Trauer, die zum Handeln bewegt

Sie können sich nicht vorstellen, welches „Leben“ sich hinter einem Bildstock oder Heiligenhäuschen verbergen kann. Normalerweise sieht man sie allein, mit Blumen und sehr sauber, aber… allein. Eine Frau, die am Bildstock der Muttergottes von Schönstatt in Santa Clara del Mar, einer Stadt in der Nähe von Mar del Plata in der Provinz Buenos Aires, vorbeikam, und die dort immer wieder einen Gebetsstopp einlegt, bemerkte, dass das Bild fehlte und das Schutzglas nicht mehr vorhanden war. Ein großer Schrecken!

Sie schrieb an www.schoenstatt.org, um ihr Bedauern und ihre Besorgnis auszudrücken. Die Empfängerin der Mail nahm Kontakt auf zu einem der Mitarbeiter in Argentinien, um zu sehen, ob „etwas getan werden kann“.

Dieser, Juan Barbosa aus Córdoba, nahm schnell Kontakt zu einem Madrugador aus Mar del Plata auf, der wiederum Mitglieder der örtlichen Familie kontaktierte. Schönstatt Speed!

Im nächsten Rosenkranz der Madrugadores wurde das Thema kommentiert und ein anderer Madrugador aus Mar del Plata, der dabei war, sagte, dass alles arrangiert werden sollte und dass die nächste Madrugada dort abgehalten werden sollte, um dieses unangenehme Ereignis zu „reparieren“.

Und dabei war alles ganz anders…

Doch schließlich und glücklicherweise war der besagte Bildstock nicht beschädigt oder beraubt worden, sondern wurde gerade renoviert. Die Vorbereitungen für die Neueinweihung am 15. August schreiten voran… Eine schöne Aufmerksamkeit von denjenigen, die für die Instandhaltung verantwortlich sind! Die Königin hat ihre treuen Verbündeten!

Einige Schlussfolgerungen

  • Das „Leben“, das die Bildstöcke haben, ist unvorstellbar.
  • Wir mögen sie „allein“ sehen, aber sie haben zahlreiche und tägliche Begleiter.
  • Dieser Strom von Segnungen ist absolut unverzichtbar und heutzutage sogar noch wichtiger.
  • Der Schmerz, den ihre Abwesenheit verursachen kann, lässt die Menschen nach Lösungen suchen.
  • Die Liebe zu Maria weckt das Bedürfnis, den Schaden, den sie erleidet, zu reparieren.
  • Die Familie reagiert als das, was sie ist: eine Einheit um ihre Mutter.
  • Die Laien, die ihre Zeit opfern, um sich um die Bildstöcke zu kümmern, sind UNERLÄSSLICH
  • Kommunikation ist alles…

Trauen Sie sich, lieber Leser, Ihre Schlussfolgerungen in den „Kommentaren“ hinzuzufügen?

Wir laden Sie von hier aus ein, Ihr Herz sprechen zu lassen und Ihre Gefühle zu kommentieren… Das wird uns und allen Lesern guttun!

ermita

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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