Veröffentlicht am 2020-02-03 In Leben im Bündnis

Liebesbündnis von zwei Diakonen und fünf Seminaristen in Peru

PERU, Pfr. Alberto Celis / Maria Fischer •

Am 30. Januar 2020 schlossen zwei Diakone und fünf Seminaristen aus der Diözese Chiclayo in Begleitung von Pfarrer Alberto Celis vom Schönstatt-Priesterbund ihr Liebesbündnis. Bischof Reinaldo Nann von Caravelí, Mitglied des Instituts der Diözesanpriester, leitete die Feier zum Bündnisschluss. —

„Uns verbindet das Liebesbündnis mit Maria, es verbindet uns in Christus“, sagt ein Diakon der Diözese Chiclayo, der im vergangenen Jahr sein Liebesbündnis geschlossen hat. „Es ist immer eine Freude, an diesen Schönstatt-Treffen teilzunehmen. Ich war schon bei fünf von ihnen, drei in Trujillo und zwei in Lima, und es ist immer eine Freude, mehr über die Spiritualität Schönstatts zu erfahren. Wir haben für alle gebetet, die Teil dieser apostolischen Bewegung sind, denn das Liebesbündnis verbindet uns“. Er hofft, nächstes Jahr mit anderen Seminaristen und Diakonen, die zur Bewegung in Peru gehören, zum Urheiligtum zu pilgern.

Begegnung mit Bischof Reinaldo Nann

Der Liebesbündnis verbindet uns als Brüder

„Ich bin Diakon Jimmy Perez aus der Prälatur Chota, ich wurde am 21. September 2019 zum Diakon geweiht und bin seit etwa fünf Jahren in Schönstatt“, sagt ein Mitglied der Gruppe der Diakone und Seminaristen. „Die Spiritualität Schönstatts hat mir viel gegeben in meinem persönlichen Leben, in meinem geistlichen Leben und auch in meiner missionarischen Arbeit in der Pfarrei, in der ich gerade diene. Ich bin sehr glücklich, diese Spiritualität zu kennen, nach dem Evangelium zu leben, indem ich der Kirche diene, brüderliche Bindungen mit der ganzen Schönstattfamilie schaffe. Ich möchte Sie bitten, für jeden von uns zu beten, für unsere Treue, für unsere Ausdauer, und auch jeder von uns verpflichtet sich, jeden Tag für alle Mitglieder Schönstatts zu beten.“

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Geeint im Liebesbündnis für die Mission

Auf dem Weg durch den Verkehr von Lima nahmen die Seminaristen, die im Auto von Pfarrer Beto Celis saßen, ihre Zeugnisse und Eindrücke als WhatsApp-Sprachnachrichten auf dem Mobiltelefon des Fahrers auf.

Aarón Meca Puse aus Chiclayo ist im sechsten Jahr des Priesterseminars und gehört zu denen, die am 30. Januar das Liebesbündnis geschlossen haben: „Gestern habe ich mein Liebesbündnis geschlossen, ich bin sehr glücklich, denn die Jungfrau Maria wird von nun an immer mit mir sein, und von da an verpflichte ich mich, viel zu beten und dieser Berufung, die der Herr mir gegeben hat, jeden Tag treuer zu sein“.

Der Seminarist, der auf dem Foto mit der Gottesmutter in der Hand zu sehen ist, sagt: „Ich bin glücklich, dass ich gestern im Heiligtum von Lima das Liebesbündnis geschlossen habe, ja, ich bin sehr glücklich. Ich verpflichte mich, für jeden einzelnen von Ihnen, die Schönstätter, zu beten. Die Tagung war sehr gut, ich habe viel über Pater Kentenich, die Gottesmutter und die Spiritualität Schönstatts gelernt“.

Emberly Mego Díaz ist 20 Jahre alt, befindet sich im ersten Jahr des Theologiestudiums und ist „sehr glücklich, mein Liebesbündnis mit Maria geschlossen zu haben. Die Tage der Exerzitien, die Tage der Begegnung waren sehr gut, denn wir sind in der Spiritualität gewachsen, wir haben mehr über die Bewegung gelernt, auch die Liebe zu unserer Mutter ist gewachsen, und wir sind im Glauben gewachsen. Diese Exerzitien haben auch dazu gedient, uns in Brüderlichkeit, in Freundschaft und im Vertrauen auf unsere Gottesmutter zu vereinen. Unser Motto, das wir für dieses Jahr gewählt haben, lautet: Geeint im Bündnis für die Mission. Mit meiner Weihe an Maria habe ich auch eine Verpflichtung ihr gegenüber, nämlich sie zu lieben und sie weiter kennen zu lernen.“

Der Beitrag der Laien bei der Vorbereitung

Sie erzählen uns in einer anderen Botschaft: „Die Tage des Zusammenlebens waren sehr intensiv, sehr schön, in diesen Tagen haben wir mehrere Vorträge von Laien, die der Bewegung angehören, erhalten, und es war eine sehr schöne Erfahrung, da jeder aus seiner eigenen Sicht verschiedene Ansichten über Schönstatt vermittelt hat. Wir haben viel über Pater Kentenich und auch über die Bewegung und ihre Spiritualität gelernt, und es scheint mir, dass wir alle sehr intensive Tage erlebt haben. Zum Abschluss trafen wir uns mit Bischof Reinaldo Nann, und dort tauschten alle ihre Erfahrungen aus und ermutigten sich gegenseitig, alles, was wir in diesen vier Ausbildungstagen gelernt haben, zu verfolgen und in die Praxis umzusetzen. Ich bin sicher, dass dieser Austausch viele Früchte tragen wird. Der Satz, der uns geeint hat und uns leitet, lautet: „Geeint im Bündnis für die Mission“.

Sie erhielten mehrere Videogrüße, unter anderem von Pater Eduardo Auza, Pater Mariano Irureta und von Familien aus der Schönstatt-Bewegung von Peru, die sie im Gebet begleiteten.

Sie schlossen ihr Treffen mit einem Ausflug an den Strand und einem Besuch der Kathedrale von Lima.

 

 

Original: Spanisch, 02.02.2020. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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