Veröffentlicht am 28. Mai 2018 In Leben im Bündnis

Corrientes: Grundsteinlegung für das erste Heiligtum im Nordosten Argentiniens

ARGENTINIEN, Martha Liotti •

Pfingsten, göttliche Kraft, die wandelt und sendet. Die Apostel, verwirrte, verängstigte und und entschlossene Männer, wurden zu Zeugen und Märtyrern aus Liebe zum Herrn. Die Schönstattfamilie von Corrientes erlebte dieses Pfingsten wie im ersten Coenaculum, vereint um Maria, zwar nicht im „Obergemach“, aber auf „Tierra de Maria“, Marias Land. An diesem Ort und in diesem Rahmen wurde am Pfingstsonntag, 20. Mai 2918, der Grundstein für das zukünftige Heiligtum in der Stadt Corrientes gelegt.—

 

Dieses historische Ereignis, das der Bundespriester Pfr. Alejandro Blanco Araujo leitete, führte alle Verbündeten der Gottesmutter zusammen, von den Ersten bis zu den Neuen, und dazu viele Angehörige und Freunde.

Mit dem Urheiligtum verbunden

Der Grundstein besteht aus einem Stück des Bodens des Urheiligtums in Deutschland, das von der Erneuerung des Bodens im Eingangsbereich übrig geblieben war; eine Marienschwester schenkte es im Jahr 2017 den Pilgern Carlos und Marianela Burgos und ihren Töchtern. Sicher sind Pater Kentenich, Josef Engling und viele andere über diese Steine geschritten…

 

Die ganze Geschichte und Mission Schönstatts in einem einzigen Leben

Ein weiteres und mit der Grundsteinlegung tief verbundenes Ereignis war die Feier des Geburtstages von Martina Cabrera, die genau an diesem 20. Mai 15 Jahre alt wurde. Kein ganz normaler Geburtstag, denn bei ihrer Geburt gab man Martina keine paar Stunden… Martina wollte die Dankmesse zu ihrem Geburtstag hier feiern, auf Tierra de Maria, weil sie sich als Marias besonderes Lieblingskind sieht. Denn Maria hat sie seit ihrer Geburt als Frühchen begleitet und behütet; sie war bei ihr in den Monaten, in denen eine komplizierte Herzoperation der anderen folgte; und sie blieb in ihrer Nähe, bis sie eine gesunde, bildhübsche und vor Freude strahlende junge Frau wurde. Um das alles anzuerkennen, trug sie bei der Gabenbereitung eben die kleine Pilgermutter für Babys in Lebensgefahr zum Altar, die bei ihrer Geburt und so oft danach bei ihr gewesen war.

Nito, ihr Vater, der vor einigen Jahren bei einem schweren Unfall beinahe ums Leben gekommen ist, richtete bewegte Worte an seine Tochter, wobei er vor allem hervorhob, dass Martina mit einer klaren Mission geboren worden sei: der Mission, ihre Familie und vor allem ihre Eltern zu Gott zu führen. Ihre Eltern Débora und Nito haben sich in den Jahren nach Martinas Geburt auf den Weg des Liebesbündnisses begeben und sich immer mehr eingesetzt. Heute sind sie Leiter der Apostolischen Familienliga und Missionare der Kampagne in der Modalität für Babys und Kinder in Lebensgefahr.

 

Corrientes

Martina mit ihren Eltern

Gesandt bis an die Grenzen der Erde

Bewegt und tief geeint empfingen wir alle im Bündnis mit Maria die verwandelnde Kraft des Heiligen Geistes auf einem Stück Land, von dem die neuen Jünger des Herrn ausgesandt werden bis an die Grenzen der Erde.

 

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer, schoenstatt.org

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