Veröffentlicht am 2015-05-02 In Leben im Bündnis

“Stehe auf und fange immer wieder neu an …”

PARAGUAY, San Lorenzo, Ricardo M. Acosta •

„Selbsterziehung ist ein Imperativ der Zeit“, sagte unser Gründer vor mehr als 100 Jahren, und es bleibt weiterhin ein Imperativ der Zeit.

„Das ist ein Anfang; es bedeutet nicht, dass ihr von einem zum anderen Tag perfekt sein werdet, offensichtlich werdet ihr fallen, aber das Wichtige ist nicht, zu fallen, sondern stattdessen aufzustehen und neu anzufangen, und in diesem Vorgang wird die Hilfe der Familie und der Kameraden aus der Gruppe eine große Hilfe sein…“ So motivierte Pater Oscar Saldivar, der neue Standesleiter der Mannesjugend aus der Diözese San Lorenzo, die fünfzehn Jungen aus der Mannesjugend in seiner Predigt. Am 15. März legten sie während der Messe ihre Weihe im Heiligtum von Tuparenda als neue Männer ab.

Gruppen und Wünsche

Dieses Jahr verspricht ein arbeitsreiches Jahr für das Apostolat zu werden, zum Beispiel die bestehenden Jugendgruppen in der Diözese zu stärken. Es gibt sie an insgesamt vier Standorten: Itá, Capiatá, San Lorenzo und die Zentrale der Gemeinschaft am Heiligtum von Tuparenda. Es gibt insgesamt vierzehn Gruppen in der gesamten Diözese.

Diese Gruppe mit fünfzehn Mitgliedern heißt ‚Legión de Fuego‘ [Brennende Schar]; sie sind seit etwas mehr als einem Jahr zusammen mit zwei Gruppenleitern: Sergio und Victor. Es ist die erste Gruppe, die sich im Jahr 2015 geweiht hat, und sie kennzeichnet den Anfang der „congregantes del nuevo siglo”,[„Sodalen des neuen Jahrhunderts”], die sich selbst erziehen möchten zu neuen Männern für eine Gesellschaft, die neue Menschen braucht, Menschen, die von ihren Grundsätzen überzeugt sind und die „sich widersetzen“, wenn es Zeit ist, ihre Rechte zu verteidigen wie Leben, Freiheit und die Grundsätze der Katholischen Kirche.

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Antwort sein

Schönstatt möchte eine Antwort für unsere Zeit sein, und einerseits wird es von den großen Anstrengungen seiner Werkzeuge abhängen, von dem Eifer, mit dem sie ihre Überzeugungen leben, und ohne Zweifel können wir nichts tun ohne die erhabene Gegenwart Mariens im Heiligtum. Sie hebt die Gebete und Bitten zum Himmlischen Vater empor, ihr Lieblingssatz kann zusammengefasst werden mit:

„Macht euch keine Sorge um die Erfüllung eurer Wünsche. Ich liebe die, die mich lieben. Beweist mir durch Taten, dass ihr mich wirklich liebt (…)“

„Werden wir nicht von kommenden Generationen gerichtet werden? Werden wir das Ziel erreichen, das wir uns vorgenommen haben?“

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Quelle: Revista Tuparenda, April 2015
Original: Spanisch – Übersetzung: Ursula Sundarp, Dinslaken, Deutschland

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