Veröffentlicht am 2015-04-23 In Leben im Bündnis

Ein neuer Bewegungsleiter für Costa Rica: Pater José Luis Correa

COSTA RICA, Rosa und Eduardo Aymerich Lobo/mda •

In diesem Jahr war das traditionelle jährliche Familientreffen gekennzeichnet durch den Wechsel des Bewegungsleiters. Nach fast zehn Jahren unermüdlichen Einsatzes für die Bewegung machte Pater Guillermo Múzquiz Platz für Pater José Luis Correa als nationalem Bewegungsleiter.

Am 15. März feierte die Schönstattfamilie von Costa Rica ihr traditionelles Familientreffen in einem wunderschönen Anwesen außerhalb von San José. Es war ein Tag, um die Freude zu feiern, zu dieser großen Familie zu gehören. Es war eine festliche Versammlung, an der Mitglieder aus allen Gliederungen teilnahmen: Familienbewegung, Frauen und Mütter, Jugendliche, Wallfahrer … in einer geschwisterlichen Begegnung, bei der Erwachsene und Jugendliche sich an der Anlage, dem Swimmingpool, an leckeren traditionellen Gerichten und vielen gemeinsamen Aktivitäten erfreuen konnten.

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Abschied von Pater Guillermo Múzquiz

Nachdem Pater Guillermo Múquiz sich für die Unterstützung und Entwicklung der Bewegung in Costa Rica fast zehn Jahre zur Verfügung gestellt hatte, wurde sein Abschied besonders intensiv und mit liebevoller Zuneigung erlebt. Seine Anwesenheit löste bei den Teilnehmern Ergriffenheit aus, ebenso wie die Begrüßung von Pater José Luis Correa, der von der Gemeinschaft der Schönstattpatres zum nationalen Bewegungsleiter ernannt worden war. Er wurde von allen herzlich begrüßt.

Die versammelten Teilnehmer hielten vor der Feier der Eucharistie eine schwungvolle Tombola ab. Einige der Teilnehmer hatten das Glück, Preise aus Pater Guillermos und Pater José Luis Händen zu erhalten. Freude und eine angenehme Atmosphäre herrschte wieder einmal bei der Schönstattfamilie von Costa Rica.

Die Koordinatoren der Diözese, Nella und Manuel Emilio Montero, drückten Pater Guillermo ihre Dankbarkeit aus für seine unermüdliche Arbeit während so vieler Jahre, und dass er sich völlig für die Familie in Costa Rica hingegeben hat. „Sie haben Ihren letzten Blutstropfen gegeben, wie Sie es zu Kardinal Errázuriz gesagt haben, als Sie bei ihm um Eintritt bei den Schönstattpatres angefragt haben.“ Zweifellos hinterlässt er ein sehr großes Erbe, und sein Bemühen spiegelt sich in vielen, vielen Früchten, die die Gottesmutter der Familie von Costa Rica gegeben hat. Die herzliche Würdigung endete mit einigen ‚rancheras‘, gesungen von einer sehr unterhaltsamen Gruppe von ‚mariachis‘, die an Pater Guillermos mexikanische Herkunft erinnerten.

Ziele: ein Heiligtum in Costa Rica und Unterstützung für die entstehenden Schönstatt-Familien in anderen zentralamerikanischen Ländern

Die Heilige Messe wurde im Freien gefeiert und war gezeichnet von den Farben des Nachmittags; es war die Gelegenheit, Pater José Luis Correa aus Chile in die Familie einzuführen. Seine Worte berührten die Herzen aller, und er betonte die Aufgabe für die kommenden Jahre. „Die Gottesmutter bittet uns mehr denn je zu arbeiten, um ein Heiligtum im Land Costa Rica zu errichten, und wir sollten Schönstatt in andere Länder Zentralamerikas bringen“, sagte er.

Neben Puerto Rico und der Dominikanischen Republik, wo Schönstatt seit Jahren besteht und wo es Heiligtümer gibt, entsteht die Bewegung in verschiedenen anderen zentralamerikanischen Ländern mit Gruppen und mit der Kampagne, wie Artikel auf schoenstatt.org zeigen: in Panama, wo Pater Esteban Uriburu vor Jahren gesät hat, existiert Schönstatt weiter, in Nicaragua, wo kürzlich Jugendliche mit der Pilgernden Gottesmutter begonnen haben, in Guatemala, wo es in Esquipulas mehrere Hausheiligtümer gibt und viel Leben, in El Salvador, in Honduras … „Die Einstellung, über unsere Grenzen hinauszugehen, in missionarischer Verantwortung für Zentralamerika“, das ist es, was Pater José Luis als Ziel vorschlägt, um die Bitte von Papst Franziskus zu erfüllen, herauszugehen. „Wir haben das gleiche Konzept, Costa Rica als Basis zu nutzen, um Schönstatt in Mittelamerika zu stärken, und wir haben mit Pater  José Luis Correa darüber gesprochen“, bemerkten Nella und Manuel Montero.

Schönstatt-Pioniere

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Nach der Eucharistiefeier überreichten die Pioniere das Schwert denen, die die Ehre hatten es zu erhalten. In einigen spanischsprachigen Ländern werden die heranwachsenden Jungen in der Bewegung Pioniere genannt. Eines der wichtigsten Symbole der Pioniere ist das Schwert; sie müssen es erobern, gewöhnlich während eines Lagers. Denjenigen, die es erobern, wird ein Holzschwert überreicht. Das Schwert ist offensichtlich im christlichen Sinn zu verstehen, und es ruft die Erinnerung an den apostolischen Geist wach, wie er bei St. Paulus im Heiligtum durch das Tragen eines Schwertes symbolisiert wird. Für den Pionier ist das Schwert auch ein Symbol für das Kreuz Christi, weil es die gleiche Form hat.

Das Treffen endete mit der gleichen Freude, mit der es begann und mit dem großartigen Geschenk der Anwesenheit der Schönstattpatres, die zweifellos die Richtung der Schönstattgeschichte in Costa Rica prägen werden.

Original: Spanisch – Übersetzung: Ursula Sundarp, Dinslaken, Deutschland

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