Veröffentlicht am 2. Juni 2019 In Madrugadores

Madrugadores im Mai

ARGENTINIEN, Juan Barbosa •

In der Argentinischen Republik wird der 25. Mai 1810 als das Datum in Erinnerung gerufen, an dem die erste patriotische Regierung gebildet wurde. Damals, nach einer Woche unterschiedlicher Überlegungen, war das Cabildo (Gebäude auf der heutigen historischen Plaza de Mayo vor der Casa Rosada, dem Regierungssitz) der Ort seiner Bestimmung und verkündete sechs Jahre später am 9. Juli 1816 die Unabhängigkeit der Argentinischen Republik. Die Madrugadores für Leben und Hoffnung vom Cerro de las Rosas in Cordoba haben zu beiden Terminen in den letzten drei Jahren jeweils mit einer konkreten Aktion Verantwortung für Argentinien zum Ausdruck gebracht, und zwar mit eigenen Händen und großer Freude. —

Ein wenig Geschichte

In einer Gruppe von Mitgliedern entsteht ein Anliegen, nämlich, mit einer konkreten Sache ihre Liebe zur Heimat zu zeigen. Obwohl wir bei den Madrugadores immer für Papst Franziskus und für die Republik Argentinien beten, neben vielen anderen Anliegen, war es klar, dass wir diese Initiative aufnehmen müssen.

Einer von ihnen schlug vor, Kokarden herzustellen, aber aufgrund ihrer Komplexität beim Nähen – wir sprechen von Männern – beschlossen sie, Bänder in den Nationalfarben zu machen.

Und jetzt an die Arbeit!

Zur nächsten Madrugada bitte Schere und Fingerhut mitbringen„, so eine Nachricht über Whatsapp. Fingerhüte! Also nicht wirklich, der Fingerschutz für Näherinnen….? Lachen und Lästern ließen nicht lange auf sich warten. Die Speicher der Smartphones japsten und kollabierten…
Diese erste Erfahrung war entscheidend, denn ohne zu viel darüber nachgedacht zu haben, erfüllten sie ihre Mission: ihre Liebe zur Argentinischen Republik zu ziegen und andere damit anzustecken.

 

18. Mai, Tag der Kokarde

Die Madrugadores für Leben und Hoffnung begannen, wie bereits in den vergangen drei Jahren, wieder einmal zu arbeiten, und unter Witzen, Mate, Kaffee und Obst wurden Bänder zurechtgeschnitten und mit Namen und Schönstattlogo (das vom 100. Geburtstag Pater Kentenichs, das ohne jemals offiziell dazu gemacht worden zu sein, zum Schönstattlogo geworden ist) ging es mit Scheren und Klebstoff aber ohne auch nur einen einzigen Fingerhut ans Werk. Dagegen wehrt sich jeder, und wie!

Abgesehen von den köstlichen und unterschwellig komischen Geschichten ist es wirklich bewegend, diese Männer zu sehen, die alle durch das Gebet und ihre Liebe zur Dreimal Wunderbaren Mutter vereint sind und für andere arbeiten…. damit das patriotische Gefühl weiterhin in den Menschen Wurzeln schlägt.

Mit Madrugadores in Argentinien geht es aufwärts!

 

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