Veröffentlicht am 2016-01-29 In Misiones, Projekte

Die Jugend von Guarapuava in Mission und Apostolat

Brasilien, JUMAS Guarapuava, 20. Januar 2016 •

Das Motto “Schönstatt im Herausgehen”, so oft zum Schlagwort verkommen, hat die JUMAS (Schönstatt-Mannesjugend) in Guarapuava sehr ernst genommen. Ganz besonders die Gruppe ‘Milites Mariae’. Sie hat in der vorigen Woche ihre unermüdliche Liebe zu Maria und den Menschen unter Beweis gestellt.

Mit Projekten und Misiones vernetzt sich diese Gruppe täglich stärker, indem sie alles für Schönstatt und zum Dank für 60 Jahre der Schönstatt-Mannesjugend in Brasilien schenkt.

Mission Tabor Cristi

Fünf Vertreter der Jumas von Guarapuava nahmen an der Mission Tabor Cristi 2016 in der Stadt Uraí/PR teil. Die Entfernung nach Londrina, wo die intensiven Vorbereitungen

und die Versammlung der 88 Missionare stattfanden, entmutigte niemanden. Sieben Fahrstunden bis zum ‘Taborheiligtum der Schlangenzertreterin’ war das kleinste Opfer im Vergleich zu der Belohnung, die sie bei ihrer Mission haben würden.

Nach dem Kontakt mit der Bevölkerung von Angesicht zu Angesicht, dem Betreten ihrer Wohnungen und Anhören ihrer Geschichten, kehrten die Teilnehmer, die zum ersten Mal dabei waren, begeistert zurück und waren überzeugt, dass man noch viel mehr tun kann beim Herausgehen aus den Türen des Heiligtums. Und sie hatten die Gewissheit, dass sie sich nach dieser unvergleichbaren Erfahrung verändert hatten.

Die Misiones verändern den Blick jeden Missionars. Denn die Realität im Herzen jeder Familie kann überraschen, wenn sie offen und bereit sind, zuzuhören.

Projekt: Straßencafé

Beiträge zum Gnadenkapital wurden für die Mitglieder gebracht, die in der Mission mitwirkten. Die Gruppe ‘Milites Mariae’ führte dafür zum vierten Mal das Projekt ‘Straßencafé’. Der Sinn dabei ist es, Aufmerksamkeit zu schenken, Bereitschaft zum Gespräch zu zeigen, Decken und Kleidung zu verteilen, doch vor allem geht es darum, einen guten Morgenkaffee für die Menschen, die in Guarapuava auf der Straße leben, anzubieten.

Am letzten Sonntag, dem 17. Januar um 4.30 Uhr morgens versammelten sich die jungen Männer zu einem Einstiegsgebet und erbaten Schutz und Segen für ihr Projekt. Und danach ging’s los zu den Obdachlosen – mit großer Hörbereitschaft und echter Liebe, was viele so nötig brauchen.

Dabei sind wir uns bewusst, was es heißt, Apostolat auszuüben, das Reich unserer Königin zu erweitern; es bedeutet, Opfer bringen. Die werden belohnt durch unsere MTA, indem SIE sich in unseren Filialheiligtümern, in unseren Haus- und Zimmerheiligtümern, vor allem in unserem Herzensheiligtum niederlässt. Aber wir tun nichts in einer Erwartungshaltung, wir handeln aus Liebe zu Schönstatt und zu Maria, und so wird unser Handeln rein und schlicht.

Quelle: jumasbrasil

Original: Portugiesisch. Übersetzung: Mechthild Jahn und Renate Dekker, Biguaçu, na grande Florianópolis/SC, Brasilien

 

 

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