pesebre

Veröffentlicht am 2022-01-14 In Schönstatt im Herausgehen

Mobile Krippe, Weihnachten „auf Achse“

URUGUAY, Schwester Clara María Bercetche, über www.schoenstatt.org.uy

Als Papst Franziskus Bischof in Buenos Aires war, entwickelte er die Idee einer mobile Krippe, die auf den Hauptstraßen der Stadt unterwegs war. —

Diese Initiative inspirierte eine „Krippe auf Achse“ im wahrsten Sinne des Wortes in der kleinen Stadt Nueva Helvecia, organisiert von der Schule der Marienschwestern und der Pfarrei.

Am Sonntag, den 19. September, fuhr der Wagen mit der Heiligen Familie und den Heiligen Drei Königen von unserem Heiligtum ab. Er war wie ein Bauernwagen aufgemacht und reichlich mit Weihnachtsschmuck dekoriert. Die Heiligen Drei Könige hatten Kisten mit kleinen Tüten dabei, die sie unterwegs verteilten und die Süßigkeiten und ein Gebet zur Segnung des Weihnachtstisches enthielten.

Der Wagen fuhr mit seinem eigenen Soundsystem vor, das das bevorstehende Weihnachtsfest ankündigte, kurz den Inhalt der Feierlichkeiten wiedergab, abwechselnd mit Weihnachtsliedern. Er fuhr die Hauptstraßen der Stadt entlang, zu Altersheimen und einigen sozialen Brennpunkten, bis er den Zentralplatz erreichte.

Der Platz füllte sich mit Hirten und Engeln….

Es gab eine Tanzaufführung des Folkloreballetts Cufré und anschließend die Darstellung der lebendigen Krippe. Wir hatten über das Radio eingeladen, dass alle Kinder der Stadt als Hirten oder Engel verkleidet teilnehmen konnten. Und so füllte sich der Platz mit glücklichen Kindern, die von ihren Eltern und Großeltern begleitet wurden.

Als der Höhepunkt der Geburt Jesu erreicht war, hielt das kleine Mädchen, das Maria darstellte, das „Jesuskind“ in die Höhe und der ganze Platz brach in einen einzigen Applaus aus.

Es fehlte nicht der Raum für die Heiligen Drei Könige. Als die Kinder in ihren bunten Kostümen zwischen den Bäumen auftauchten, liefen diejenigen, die aus Neugierde gekommen waren und nicht zur „Besetzung“ gehörten, auf sie zu. Dann wollten sie sich mit ihnen fotografieren lassen, und zwar neben dem großen Weihnachtsbaum.

Diesmal ging das Jesuskind selbst hinaus, begleitet von seiner Mutter, dem heiligen Josef und den Königen, um die Menschheit zu suchen, die ihn braucht. Hunderte und Aberhunderte von Menschen dankten ihm für seinen Tod, seinen Segen, seine Botschaft der Hoffnung.

Original: Spanisch, 14.01.2022. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

Schlagworte: , , , , , ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.