Veröffentlicht am 17. Mai 2016 In Dilexit ecclesiam

Christi Himmelfahrt und Firmung von etwa 300 Christen

BURUNDI, Nyandwi Méthode •

Am Fest Christi Himmelfahrt wurden die Jugendlichen der Pfarrei Saint Jean Baptiste, Gihoscha, gefirmt. Es ist ein Brauch der Pfarrei, dieses Sakrament beim Schönstattheiligtum in Mont Sion Gikungu zu empfangen. Erzbischof Evariste Ngoyagoye von Bujumbura war der Zelebrant, begleitet vom Pfarrer der Pfarrei. Fast 400 Firmlinge, begleitet von ihren Eltern, Paten, Patinnen und Freunden sowie die Chöre Sainte Maria Goretti und Sancta Maria haben die Plätze der Dreifaltigkeitskirche schon einige Zeit vor Beginn der Hl. Messe fast vollständig besetzt. Mit einer schön gestalteten Prozession begann die Feier.

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In seiner Predigt wies der Erzbischof darauf hin, dass sie, die Kandidaten der Pfarrei Saint Jean Baptiste, die ersten seien, die in der Erzdiözese in diesem Jahr 2016 gefirmt werden. Am folgenden Sonntag würden die Kandidaten der Kathedral-Pfarrei Regina Mundi gefirmt. Er bat die Jugendlichen, gute Vorbilder im Umgang mit andern Menschen zu sein, damit diese ihrem Beispiel folgten. „Ihr seid sicher sehr jung gewesen, als ihr getauft wurdet und eure Eltern haben stellvertretend den Glauben bezeugt. Nun ist es an euch, euren Glauben öffentlich zu bekennen. Ihr werdet auch auf einige Fragen antworten, die euch den Weg zur Firmung öffnen. Lange habt ihr euch darauf vorbereitet“, sagte der Bischof. Die Firmung bedeute die Etappe, in der der Hl. Geist auf die Kandidaten herabgerufen wird, so wie Jesus vor seiner Himmelfahrt versprochen habe, dass der Hl. Geist uns in unserem Glauben und in unserem Apostolat stärken werde.

An alle Gläubigen gewandt sagte der Erzbischof von Bujumbura, dass wir uns für das Fest Christi Himmelfahrt versammelt haben. Es ist das Ereignis, da Jesus Abschied nahm von den Aposteln und ihnen den Auftrag gab, die gute Nachricht des Evangeliums allen Geschöpfen zu verkünden. Die Bibel sagt uns, dass Jesus wieder kommen wird und wir glauben fest, dass wir deswegen hier sind. „Der gleiche Jesus, der zum Himmel aufgestiegen ist wird wiederkommen. Das ist das Fundament unseres Glaubens“, betonte der Erzbischof sehr stark. Er rief alle auf, sich nicht täuschen zu lassen von Menschen, die meinen, das Datum seiner Wiederkehr zu kennen und so viele Unsichere verwirren. Christus selber betont ja, dass auch er den Tag nicht kenne. Christus ist das Haupt der Kirche und wir sind die Glieder. Weil das Haupt in den Himmel aufgestiegen ist, glauben wir fest, dass wir ihn dort einmal treffen werden.

Nach der Predigt spendete der Erzbischof den Firmlingen das Sakrament der Firmung.

Original: Französisch. Übersetzung: P. Josef Barmettler, Horw, Schweiz

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