Veröffentlicht am 2020-05-23 In Dilexit ecclesiam, Kirche - Franziskus - Bewegungen, Laudato Si, Projekte

Laudato-Si-Woche: Rosen für nachhaltige Beleuchtung im Bewegungshaus

COSTA RICA, Marcela Nassar Güell und Charlene Ramírez •

#laudatosi5. Als Antwort auf die Einladung von Papst Franziskus, an diesem 24. Mai im Geiste von Laudato Si weltweit für die Bewahrung der Schöpfung zu beten und zu wirken, finden wir in Costa Rica eine konkrete Initiative: die Kampagne „Rosen für nachhaltige Beleuchtung im Bewegungshaus“. Im vergangenen März ergriff die Verantaltungs-Kommission, motiviert durch das, was in der Laudato Si-Kommission getan wird, die Initiative und suchte nach Möglichkeiten, die Nutzung des neuen Bewegungshauses im Osten zu verbessern und nach Ideen zu suchen, wie man dort mit wenigen Mitteln starke Veränderungen erreichen könnte, um so das Geschenk der Gottesmutter – so sieht die Schönstattfamilie dieses langzeitgemietete Haus – anzureichern.

 

Zunächst sorgte das Brainstorming für eine Atmosphäre der Ermutigung und Freude bei dem Treffen, was zur Planung schöner Projekte führte, die nicht nur die Familie im Osten, sondern auch die Familie im Westen und die pastorale Gemeinschaft, der man angehört, einbezog.

Plötzlich überrascht die Realität der Welt; es ist Zeit der Pandemie. Dies machte der Herausforderung Platz, eine andere Vorgehensweise zu wählen und eine neue Initiative vorzuschlagen, bei der die Technologie rationell eingesetzt und das gemeinsame Ziel verfolgt wird, im Bewegungshaus bedeutende Veränderungen vorzunehmen, die Nachhaltigkeit und Schutz der Umwelt als Teil eines Ganzen fördern.

Rosen im Mai – aber im Sinne von Laudato Si

Hier entstand die Kampagne „Rosen für nachhaltige Beleuchtung im Bewegungshaus“, motiviert durch das Motto: Rosen für die Gottesmutter.

Diese Kampagne besteht in der Spende einer Rose, die 2.500 Colones (4,50 Dollar) kostet und dazu dient, die größte Anzahl von Halogenlampen im Haus gegen LED-Glühbirnen auszutauschen. Mit dieser Änderung wird es möglich sein, bis zu 80% des Stromverbrauchs einzusparen, mehr Stunden lang die Räume zu beleuchten und durch den geringeren Energieverbrauch den Verbrauch fossiler Energien zu verringern, da die LED-Leuchten aus wiederverwertbarem Material hergestellt werden.

Marcela Nassar sagt dazu: „Unsere Kreativität ging noch weiter, bis hin zur Herstellung einer wunderschönen Rosengirlande, die jede Person, Familie oder Gruppe repräsentiert, die sich der Kampagne anschließt. Wir stellten uns das von Rosen überfließende Hausheiligtum als einen üppigen Garten im Frühling vor und stellten uns den subtilen Duft der Mutter, unserer treuen Begleiterin, vor.“

Sorgen für alles, was ist

Der Beginn der Kampagne ist auch der Beginn einer neuen Lebensweise für das Bewegungshaus, „denn es ist unsere Verpflichtung, nicht nur kleine Veränderungen vorzunehmen, sondern der ‚Schwester Haus‘ einen nachhaltigen und integralen Nutzen zu verleihen. Es ist unsere Pflicht, uns um das zu kümmern, was ist, was wir haben“, fügt sie hinzu.

Das Bewegungshaus Ost stellt uns vor eine große Herausforderung, es bringt uns dazu, darüber nachzudenken, wie wir unser Leben in die Umwelt integrieren können, ohne die wirtschaftlichen und soziale Orientierung zu verlieren. Als Antwort auf diese Herausforderung gibt uns das Haus selbst eine Antwort. Es hat in sich selbst einen großen Umweltbereich, der ein Ökosystem für viele Wesen darstellt, es gibt uns Schutz und Akzeptanz in unseren Begegnungen, es gibt uns Frieden und Stille, wenn wir die Begegnung mit der Gottesmutter suchen, und es dient als vorübergehendes Zuhause für Freunde, die es brauchen.

Wieder einmal sind wir überrascht von unserem himmlischen Vater, der unser persönliches Wachstum anstrebt und uns die Mittel dafür zur Verfügung stellt. Ohne Zweifel sehen wir die Hand der Gottesmutter zusammen mit ihrer ständigen Fürsprache, die uns dazu bringt, zusammen mit Pater Kentenich diesen alten Menschen hinter uns zu lassen und als organischer, nachhaltiger und ganzheitlicher Mensch wiedergeboren zu werden“, schließt Marcela.

Bau von hier aus eine Welt wie dem Vater sie gefällt

Pater Kentenich sagt:  “Bau von hier aus eine Welt wie dem Vater sie gefällt” (Himmelwärts, 495). Verantwortung ist eine individuelle Haltung, die wir übernehmen müssen, zusammen mit dem Wunsch, den künftigen Generationen eine bessere Welt zu hinterlassen. Möge die Gewissheit, dies mit Liebe und Hingabe zu erreichen, in der Tiefe unseres Herzens leben.

 

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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