Veröffentlicht am 1. September 2017 In Franziskus - Botschaft, Kirche - Franziskus - Bewegungen

Beten wir mit Papst Franziskus … für die Opfer der Naturkatastrophen

AKTUELLE GEBETSANLIEGEN VON PAPST FRANZISKUS •

Hurrikan „Harvey“, der in großen Teilen von Texas Tod, Überschwemmungen und Zerstörungen verursacht hat und weiter verursacht, dominiert seit Tagen nicht nur die Medien in aller Welt, sondern auch die unmittelbaren Gespräche und erst recht die Chats in den sozialen Netzwerken. Vielleicht einfach wegen der schieren Gewalt, der unvorstellbaren Windgeschwindigkeit und der Regenmengen, die alles Vorstellbare übersteigen.  Für viele Schönstätter weltweit kommt dazu, dass das Heiligtum in Lamar in der Nähe der verwüsteten Stadt Rockport und die Gebäude des Schönstattzentrums auch Schaden genommen haben, wie man aus einigen Informationen und aus nicht identifizierbaren Fotos, die in Facebook die Runde machen, sehen kann (weil die Fotos nicht verifiziert werden können, verzichten wir aus journalistischer Redlichkeit auf deren Veröffentlichung). Auch ohne konkrete Informationen wissen wir, es wird dort Schaden gegeben haben, und es schmerzt, das Heiligtum beschädigt oder überschwemmt  zu sehen oder nur sich vorzustellen.

Papst Franziskus betet für die Opfer des Hurrikans und ihre Familien.

Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin übermittelte im Namen von Papst Franziskus dem Erzbischof von Galveston-Houston, Kardinal Daniel DiNardo, ein Beileidstelegramm für die Opfer des Hurrikans „Harvey“.

Papst Franziskus versichere allen Opfern der Naturkatastrophe in Texas und Louisiana seine spirituelle Nähe und pastorale Sorge, heißt es in dem Telegramm. Der Papst sei tief betroffen über die tragischen Todesfälle und den immensen materiellen Schaden. Im Gebet sei Papst Franziskus den Opfern und ihren Familien und den Helfern verbunden; er glaube an die Solidarität und Hilfsbereitschaft der Menschen. Papst Franziskus erteilte den Menschen seinen Segen als Trost, Stärkung und Friedenszeichen.

Es wird viel gebetet, es werden viele Beiträge ins Gnadenkapital geschenkt. Nachdenklich macht der Kommentar einer der texanischen Mitarbeiterinnen von schoenstatt.org, die zwischen Stromausfällen Übersetzungen macht: Ich schenke meine Arbeit für schoenstatt.org als Beitrag zum Gnadenkapital, damit der Hurrikan nicht über die vielen guten Nachrichten siegt, die wir verbreiten möchten …

Ein Ereignis wie dieser Hurrikan beherrscht die Medien und das muss so sein. Papst Franziskus erinnert aber auch an andere Naturkatastrophen und Gewalt gegenüber den Schwächsten, die es nicht in die Medien und damit offensichtlich auch nicht in die Herzen schaffen.

Beim Angelus am Sonntag drückte Franziskus seine Nähe zur Bevölkerung von Bangladesch, Nepal und Indien aus, wo außergewöhnlich heftige Monsunregenfälle und Überschwemmungen bzw. Erdrutsche bereits mehr als tausend Todesopfer forderten. Nach Angaben des Internationalen Roten Kreuzes seien insgesamt etwa 24 Millionen Menschen von der Naturgewalt betroffen.

Anschließend richtete Papst Franziskus die Aufmerksamkeit auf die dramatische Lage der muslimischen Minderheit der Rohingya im heutigen Myanmar, das früher Burma hieß, und lud die Pilger auf dem Petersplatz zum Gebet „für unsere Geschwister, die Rohingya“ ein.

Bei schweren Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräfte​n​ und Aufständischen haben in den jüngsten Tagen fast 90 Menschen das Leben verloren.

 

Beten wir mit Papst Franziskus.

 

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