Veröffentlicht am 2017-09-01 In Leben im Bündnis

Herzlich willkommen, Bischof Claudio

PARAGUAY, Mirta Etchegaray de  Arias, Morocha und Carlos Etchegaray •

Nach 22 Jahren hochherzigen Dienstes an der Kirche als Bischof von Caácupé, kehrte Bischof Claudio Giménez in „nach Hause“ zurück, in sein geliebtes Tuparenda. Die Schönstattfamilie empfing ihn mit einem großartigen Willkommensfest.

Am 28. Mai 1980 besuchte Unsere Liebe Frau von Caácupé zum ersten Mal das Gelände von Tuparenda.

Wir hatten gerade das Gelände für unser so ersehntes Heiligtum gekauft. Bei diesem ersten Besuch pilgerten wir mit der Muttergottes bis genau an die Stelle, an der das Heiligtum gebaut werden sollte. Wir stellten die Statue der Muttergottes von Caácupé auf einen kleinen Tisch, dorthin, wo der Altar des zukünftigen Heiligtums von Tuparenda sein würde.

Fünfzehn Jahre später, im Jahr 1995, wurde Pater Claudio Giménez zum Bischof von Caácupé ernannt.

Wenn wir die Phantasie spielen lassen, können wir sagen, dass die Muttergottes von Caácupé schon zu diesem Zeitpunkt ihren Blick auf Pater Claudio geworfen hatte! Damals übertrug sie ihm die Aufgabe, Werkzeug zu sein, um das Schönstattland zu organisieren, damit Tuparenda auf solidem, festem und echt schönstättischem Grund wachsen würde. Danach wird sie mit einem Zwinkern und einem Lächeln von ihm den großen Glaubens-, Vertrauens- und Loslösungssprung erbeten haben. Nun musste er dem Vater und Gründer ähnlich werden, der ihm einmal versprochen hatte: “Tecum sum in aeternum”, ich bin immer bei dir. Er sollte alles hinter sich lassen und so seine Liebe zur Kirche beweisen, wie sein Vater, und mit der großen Liebe eines Sohnes auf die Bitte seiner Mutter antworten, im Haus der Mutter aller Paraguayer direkt für sie und sein Vaterland zu arbeiten. Er tat es und arbeitete unermüdlich und viel für die ganze Diözese Caácupé.

Viele von uns, die wir dabei waren, als er damals seine Aufgabe als Bischof übernommen hat, wollten ihn nun wieder in Tuparenda erwarten und begrüßen, voller Stolz auf diesen Priester Gottes.

Wieder zu Hause

 

Und dann Ende Juni kehrte Bischof Claudio, nachdem sein Rücktritt aus Altersgründen vom Papst angenommen worden war, nach Tuparenda zurück, an einem Sonntagnachmittag exakt um 15.00 Uhr. Die herzliche Umarmung von P. Antonio (sein Kursbruder) und das große Transparent „Herzlich willkommen zu Hause, Bischof Claudio“ haben uns zu Tränen der Freude gerührt!

Wir alle spürten in diesen Momenten so eine große Freude und das Erlebnis von Schönstatt als Familie. Ich bin sicher, dass die Gottesmutter wieder, wie damals, ihn vom Heiligtum von Tuparenda und vom Heiligtum von Caácupé aus anschaute und ihm sagte: danke, dass du meine Bitte erfüllt hast, willkommen zu Hause, und jetzt geht es weiter mit der Mission im Bau der „Nation Gottes, Herz Amerikas“.

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer, schoenstatt.org

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