Veröffentlicht am 8. Dezember 2009 In Jubiläum 2014

„…um so gestärkt zu werden für unsere Sendung im Dienst an der Kirche und Gesellschaft.“

Das Vatersymbol zu Füßen der Patronin von Puerto RicoPUERTO RICO, Solmarie Sotelo. Nach dem herzlichen Empfang des Vatersymbols auf dem Flughafen am 4. Dezember und der Vigil in Hato Rey, wurde das Vatersymbol am 5. Dezember in der Kathedrale von San Juan, der Hauptstadt Puerto Ricos, empfangen; in dieser Kathedrale befindet sich das Bild der der „Jungfrau Mutter der Göttlichen Vorsehung, Patronin der ganzen Nation Puerto Rico“. Ein ganzer Bus voll Pilger startete vom Heiligtum der Solidarität in Cabo Rojo am anderen Ende der Insel, um bei der Feier in San Juan dabei zu sein.


In der Kathedrale, vor dem Gnadenbild der Patronin Puerto RicosFür die Schönstattfamilie von Puerto Rico war es eine besondere Freude, das Vatersymbol genau am 5. Dezember 2009 in der Kathedrale zu empfangen, hat doch der 5. des Monats eine ganz besondere Bedeutung. Mit besonderer Erlaubnis des Vatikan sollte am 5. November 1976 im Rahmen der Versammlung des Rates der Lateinamerikanischen Bischofskonferenzen (CELAM) das älteste vorhandene Bild der Jungfrau-Mutter der Göttlichen Vorsehung feierlich vom ersten Kardinal Puerto Ricos gekrönt werden. Doch in der Nacht zuvor wurde die frisch restaurierte Statue der Mutter Gottes von einem Kriminellen angezündet und verbrannte vollständig.

Und so wurde die Gottesmutter gekrönt, in Gegenwart von Tausenden von Gläubigen Puerto Ricos, viele von ihnen mit Tränen in den Augen, und in Begleitung von Kardinälen, Erzbischöfen und Bischöfen aus ganz Lateinamerika.

Das Vatersymbol in der KathedraleUnd nun wurde an einem 5., einen Monat nach dem Jahrestag dieser Krönung, das Vatersymbol, Geschenk Pater Kentenich, in die Kathedrale getragen! Unter dem Schutz der Patronin Puerto Ricos, ungeachtet aller Fehler und Nachlässigkeiten, gedachte die Schönstattfamilie dieses Ereignisses…

So kamen die Schönstätter am 5. Dezember in der Kathedrale zusammen, und ließen sich neu inspirieren von den Worten des Kardinals am 5. November 1976:

„Das Streichholz, das benutzt wurde, um das Bild zu verbrennen, hat eine Flamme entzündet im Herzen jedes Puertoricaners.“

Und weiter: „Gott sei Dank kann man die Gottesmutter nicht verbrennen, denn sie ist im Himmel…“ – und in den Herzen von Tausenden und Abertausenden von Menschen in aller Welt, in denen Pater Kentenich diese Flamme der Liebe zu Maria entzündet hat, die sie bewegt, sie nicht nur zu verehren, sondern ihr ähnlich zu werden und „ganz sie sie“ durchs Leben zu gehen…

Solange es Schönstatt gibt, hast du deine Krone!

Nach einer heiligen Messe mit Pater Mario Mastrangelo, in der er alle einlud, Werktagsheilige zu werden, ein lebendiges Magnifikat, um täglich die Großtaten Gottes zu verkünden, sagte Schwester Maria mit sichtlicher Ergriffenheit zur Mutter und Königin der Göttlichen Barmherzigkeit: „So lange es Schönstatt gibt, hast du deine Krone!“

Und so weihte die Schönstattfamilie Puerto Rico der Gottesmutter der Göttlichen Barmherzigkeit: „Wir brauchen dir nicht mit vielen Worten sagen, wie sehr unser Volk von Puerto Rico das Wort der Hoffnung braucht. Wir brauchen Frieden und Licht für Herz und Haus jedes Puertoricaners.

Heute möchten wir unsere Stimmen und Herzen verbinden, um unsere kleine Insel dem gütigen und barmherzigen Herzen unserer Mutter und Königin zu weihen. Verherrliche dich, Mutter, als Königin der Solidarität, Mutter der Hoffnung und Erzieherin der Völker. Lass uns unter dem Blick des Vaters bleiben.“

In der Kathedrale

Und jetzt Musik für Pater Kentenich!

Danach ging es zurück zum Heiligtum der Solidarität , wo das Vatersymbol jetzt ganz typisch begrüßt wurde – mit einem weihnachtlichen „Parrandita“, einem typischen Lied voller karribischer Lebensfreude, von Schwester Carmencita eigens „für Pater Kentenich“ geschrieben; im Refrain hieß es:

„Wir machen diese Parrandita
voll Freude nun für dich,
denn du bist in Puerto Rico,

lieber Pater Kentenich!“

Von der Diözese Mayagüez in die Diözese Ponce

Don Mike und Don Gilberto, die Pater Kentenich persönlich gekannt haben, tragen das Vatersymbol ins HeiligtumAm Sonntag, 6. Dezember, versammelte sich die Schönstattfamilie zusammen mit den Pilgern, die zum Heiligtum kamen, um den im Vatersymbol, seinem Geschenk, gegenwärtigen Vater und Gründer, um ihm von ihrem Leben und ihrem Apostolat zu berichten, nach der ersten Sonntagsmesse im Heiligtum der Solidarität, bei der das Vatersymbol ebenfalls anwesend gewesen war. Pater Mario Mastrangelo feierte dann eine weitere heilige Messe zur Aussendung des Vatersymbols von der Diözese Mayagüez (zu der das Heiligtum gehört) in die Diözese Ponce.

Nach dem Mittagessen kam die Schönstattfamilie erneut zusammen, das Vatersymbol in der Mitte. Die Delegierten, die es in Texas abgeholt hatten, zeigten ein Video davon. Dann folgte ein ganz besonderer Augenblick: Don Gilberto und Don Mike erzählten davon, wie sie Pater Kentenich kennen gelernt hatten. Der ganze Nachmittag stand unter dem Motto: „Der Blick Pater Kentenichs“.

ZeugnisseDon Gilberto sprach selbst sichtlich ergriffen von dem väterlichen, gütigen Blick Pater Kentenichs, den er als Transparenz des Gottesblickes deutete. Und durch Pater Kentenich habe Gott ihm eine Familie geschenkt: Schönstatt.

Don Mike „entführte“ uns in den Augenblick, in dem Pater Kentenich und er selbst sich zum ersten Mal angeschaut hatten; ein väterlicher Blick sei es gewesen, der Blick eines liebvollen Vaters, der sich um seine Kinder kümmert. Und mit großer Begeisterung trug er einige Verse vor, die er bewegt von diesem Blick verfasst hat.

Schließlich sprach noch „Monchito“, wie er in der Familie genannt wird, von seiner Erfahrung mit Schönstatt; er hat zwar Pater Kentenich nicht persönlich erlebt, aber eine tiefe Beziehung zu ihm als Vater, Erzieher und Werktagsheiliger.

Und dann heiß es aufbrechen für die Delegierten aus der Diözese Ponce, die das Vatersymbol mitnahmen!

Die weltweite Schönstattfamilie begleitet die Pilgerschaft

Im Heiligtum der Solidarität„Was für eine Freude ist es, zu wissen, dass etwas so Wichtiges wie das Vatersymbol, Geschenk Pater Kentenich, in diesem Moment bei Euch ist“, schreiben Sara und Marcelo Ycaza aus Miami, Florida. „Wir gehören zur Schönstattfamilie in Miami, dem Ort eines künftigen Heiligtums im Süden Floridas. Uns fehlt nur noch ein Dokument, und so bitten wir, vor dem Vatersymbol dafür zu beten, dass wir mit dem Bau beginnen können. Wenn es klappt, seid Ihr zur Einweihung nächstes Jahr eingeladen! Wenn das Vatersymbol zurück kommt, wird es so reich „beladen“ an Gnaden sein, und wir hoffen, dass es auch zu uns kommt!“

So wie sie, schrieben viele andere ihre Grüße an die Schönstattfamilie von Puerto Rico – und die Marienschwestern in Santa Maria setzten sogar eine Nachricht über die Ankunft des Vatersymbols in Puerto Rico auf ihre Homepage!

>>> Fotoalbum: Kathedrale in San Juan, 5. Dezember

>>> Fotoalbum Heiligtum der Solidarität, Cabo Rojo, 6. Dezember

>>> {cms_selflink page=“vatersymbol“ text=“Informationen um die Weltpilgerschaft des Vatersymbols, Itinerar, Grüße“}

Jorge Andres wollte den Vater hören. Und er sagt, er habe ihn im Herzen gehört