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Veröffentlicht am 2020-10-17 In Leben im Bündnis

Das Liebesbündnis im Herzensheiligtum

PARAGUAY, Nathy Manzur und Pablo Adorno •

Die Pandemie hat viele Dinge in der Art, wie wir leben, denken und fühlen, verändert. Unsere Gewohnheiten änderten sich, wie die Sonntage mit der Familie und der Besuch der Messe im Heiligtum, als unsere Treffen virtuell wurden. Es war eine Anstrengung, die wir gemeinsam als Haus des Glaubens stemmen mussten und konnten. —

Zuneigung zu zeigen bedeutet heute, sich physisch von den Menschen, die ich am meisten liebe, zu distanyieren, bedeutet aber auch, uns emotional und spirituell gleichermaßen anzunähern, indem wir ein aktiver Teil der Fürsorge füreinander sind. Wie Pater Kentenich sagte: „Schicksalsverwobenheit“, ich sorge mich um die Zukunft der Familie und umgekehrt, ich passe auf mich auf und ich passe auf dich auf.

Bündnis im Pandemiemodus

Heute, mehr denn je, bekommt das Wort „Bund“ eine sehr reale Bedeutung, wir haben die Gabe zu glauben, einen Glauben zu haben oder ihn zumindest zu suchen, um in der Liebe Jesu und Mariens ruhen zu können, und gerade wegen dieser Liebe den Herausforderungen unserer Zeit fester zu begegnen.

Heute, mehr denn je, bekommt das Wort „Bund“ eine sehr reale Bedeutung, wir haben die Gabe zu glauben, einen Glauben zu haben oder ihn zumindest zu suchen, um in der Liebe Jesu und Mariens ruhen zu können, und gerade wegen dieser Liebe den Herausforderungen unserer Zeit fester zu begegnen. Wir hatten gehofft, dieses Bündnis als Eheleute mit Maria im Heiligtum schließen zu können, dass wir zu unserer Mutter kommen könnten. Wir träumten von diesem Augenblick und bis zum letzten Tag glaubten wir, dass es so sein würde, aber Maria hatte etwas Besseres für uns. Am Tag unseres Liebesbündnisses war das physische Heiligtum nicht da, wohl aber das Herzensheiligtum. Es war ein einzigartiger, authentischer Moment, und es fühlte sich so echt und wahr an, mit unseren Händen verbunden und unser Herz entblößt, so unvollkommen, um gegeben zu werden.

Dass sie sich hier – in unserer Ehe – niederlassen wollte

Wir hatten das besondere Privileg, mit ihr allein zu sein, ein intimer Moment. Wie in dem Moment, als wir am Altar vor Gott „ja“ zueinander sagten, verstanden wir, dass unsere kleinen oder großen Opfer einen Wert haben, der über unsere Wahrnehmung hinausgeht.

Wir sahen einenander an, fühlten und hörten einander zu. Es gab keine Kameras, keine Protokolle, keinen Zeitdruck, keinen Verkehr, nur sie und wir. Wir bereiteten eine Ecke vor, zogen unsere besten Kleider an und, was am wichtigsten ist, wir bereiteten unsere Herzen für diesen Moment vor. Wir teilten die Freude mit unseren Geschwistern im Bündnis, unserer großen Familie, und wir erfüllten einen Traum, vielleicht sehr verrückt und vergleichbar mit jenem Wagnis vom 18. Oktober 1914: dass sie sich hier, in unserer Ehe und in unserer bescheidenen Behausung, niederlassen wollte, um ihre Gnaden zu verteilen.

„Beweise mir durch Taten, dass du mich wirklich liebst“. Danke, Maria, dass du uns dein Herz schenkst und danke, dass du unser Herz behütest.

 

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