Veröffentlicht am 2019-11-23 In Leben im Bündnis

Ein „Kaffee zu zweit“: Ich, wir, Gott

ITALIEN, Pamela Fabiano •

In Belmonte hat der neue Zyklus des „Kaffee zu zweit“ begonnen. Seit letztem Samstag treffen sich im Internationalen Schönstattzentrum und Matri Ecclesiae Heiligtum etwa zehn Paare aus der Schönstatt-Bewegung dazu, insgesamt fünfmal im Jahr.—

„Kaffee zu zweit“ ist eine Initiative, die sich an Ehepaare oder Verlobte richtet, um ihnen einen Weg des Wachstums und der Stärkung der Beziehung als Paar zu bieten, und es ist eine Gelegenheit zum Dialog mit anderen teilnehmenden Paaren in einem entspannten Umfeld, in dem Kaffee serviert wird – und andere typisch italienische Spezialitäten! – um ein Gespräch über einige wichtige Themen für das Leben als Paar zu fördern.

 

Themen, die von der Pädagogik der Schönstatt-Bewegung inspiriert sind.

Der Kaffee zu zweit, eine Initiative der Schönstattfamilien in Italien, ist in fünf Treffen von je etwa zwei Stunden unterteilt, die Themen vorschlagen, die von der Pädagogik der Schönstatt-Bewegung inspiriert sind und sich aus den Initialen des Wortes Kaffee ableiten: Condivisione, Alleanza, Fedeltà, Fecondità, Educazione (Teilen, Bündnis, Treue, Fruchtbarkeit, Erziehung

Das Treffen beinhaltet immer eine kurze Einführung in das vorgeschlagene Thema, gefolgt von einem Paargespräch, auf der Grundlage eines Vorschlags der Verantwortlichen, bei dem Kaffee serviert wird. Am Ende des Treffens versammelten sich alle zu einem Moment des Austausches.

Das Thema des ersten Treffens in diesem Jahr war das Teilen, verstanden als: Kommunikation und/oder Hören auf die eigenen Gefühle oder die des Partners; Dialog und Diskussion über die eigenen Erfahrungen und die Bedürfnisse des Paares; Dinge des Zusammenlebens (Familie und Haushalt, Freizeit, Girokonten usw.); gemeinsam zu beschließende und durchzuführende Projekte; gemeinsame spirituelle Erfahrung, verstanden als Partizipation verbunden mit Wegen des geistigen und kulturellen Wachstums.

El diálogo de la pareja

Kaffee zu zweit vermittelt seine Botschaft nicht nur in der Darstellung der Themen, sondern auch in der Erfahrung des Paargespräches, eine Erfahrung, die in der Dynamik des Lebens in der heutigen Gesellschaft immer schwieriger zu leben ist. Die Schwierigkeit, immer ein „Ich“ bzw. zwei bei der Entscheidung zum „wir“ zu sehen, ohne die Augen von demjenigen zu wenden, der ich und wir vereint: Gott.

„Die Aspekte, die die Teilnehmer des Kaffee zu zweit am meisten beeindrucken“, sagen die Verantwortlichen Eugenio und Vanda Minici, „sind die Begrüßung und die Höflichkeit, die während des Treffens erlebt werden und die Schönheit des Paargesprächs, das wiederbelebt wird und der oft schon seit einiger Zeit nicht mehr erlebt wurde“.

Ein jährlicher Termin, der funktioniert und der dank der Leiter zu einer Gelegenheit für die Schönstattpaare Roms geworden ist, ein notwendiges und gewünschtes gegenseitiges Verstehen im Chaos des täglichen Lebens zu finden.

 

 

Fotos: Eugenio Minici

Original: Italienisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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