Veröffentlicht am 27. Februar 2017 In Leben im Bündnis

Einkleidung im Noviziat der Schönstätter Marienschwestern in Mutumba

BURUNDI, Nyongabo Epipode •

Freude strahlte aus den Gesichtern der sieben Novizinnen. Viele Pilger aus verschiedenen Landesteilen und auch aus dem Ausland sind am Sonntag, 19. Februar, zur Einkleidung zum Heiligtum von Mutumba gekommen: Übergeben wurde das Kleid von Erzbischof Evariste Ngoyagoye von Bujumbura. Die Zeremonie begann mit einer Prozession vom Heiligtum der Königin des Vertrauens zur Pfarrkirche. In seinem Begrüßungswort hat der Pfarrer zuerst Gott gedankt für alle Gnaden, die er jeden Tag wieder neu schenkt und die Pilger willkommen geheißen. Er hat auch dem Erzbischof gedankt, dass er die Einladung trotz vieler anderer Verpflichtungen angenommen habe. Er sagte weiterhin, dass sich die Pfarrei auf das diamantene Jubiläum im Jahre 2020 vorbereite und hat den Erzbischof schon gebeten, dass er am Festtag mitfeiern möge, und auch in zwei anderen Pfarreien: Kabezi und Rutumo. Schließlich gratulierte er denen, die ins Noviziat der Marienschwestern aufgenommen werden.

Heiligkeit

In seiner Predigt sagte der Erzbischof, der Auftrag dieses Tages könne in einem Wort zusammengefasst werden: Heiligkeit. Er unterstrich den Satz, der in allen Lesungen des Sonntags vorkommt:   „ … Seid heilig, denn ich, Jahwe, euer Gott, bin heilig“ (Lev 19,2). „Wisst ihr nicht, dass ihr ein Tempel Gottes seid, und dass der Heilige Geist in euch wohnt?“ (1Kor 3,16). „ Ihr aber seid vollkommen, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist“ (Mt 5,48). Diese Worte laden uns ein, heilig zu werden, wie es der Vater ist. Zur Feier des Tages gab er den Novizinnen Empfehlungen mit. „Das Kleid und die andern Symbole, die Sie tragen werden, erinnern Sie immer an das, was Sie versprechen werden. Sie sind nicht einfach da für die Schönheit. Das Kleid, der Gürtel und die Medaille sind Symbole, und deren Bedeutung muss Ihnen ins Herz eingraviert sein.“ Mit diesen Worten schloss er die Predigt.

Symbolik der Tracht

Nach der Predigt folgte die Einkleidung. Der Erzbischof segnete die Kleider, bevor er sie an die sieben Novizinnen übergab: ein Kleid als Symbol der Berufung, Schönstätter Marienschwester zu sein, die um Werktagsheiligkeit ringt; einen Gürtel als Symbol der Jungfräulichkeit und den Schleier als Zeichen, dass sie ganz Christus gehören; eine Medaille als Zeichen des Liebesbündnisses mit Maria und eine Kerze als Zeichen, dass sie Christus, dem Licht der Welt folgen und dieses Licht in die Welt tragen. Sie hatten auch die Ehre, die Hl. Kommunion austeilen zu dürfen. Von den sieben Novizinnen kommt eine aus Kenia, die andern aus verschiedenen Diözesen von Burundi, je zwei aus Bujumbura, Gitega und Ruyigi.

Original: Französisch. Übersetzung: P. Josef Barmettler, Horw, Schweiz

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