Veröffentlicht am 25. Dezember 2016 In Leben im Bündnis

In drei Monaten ist es soweit: Das erste Heiligtum Mittelamerikas wird eingeweiht!

COSTA RICA,  Maria Fischer •

Zwanzig Jahre Warten, oder noch mehr? Der allererste Artikel aus Costa Rica, der auf schoenstatt.org veröffentlicht wurde, im Jahr 1999, spricht schon von der großen Sehnsucht dieser jungen, apostolischen, wachsenden Schönstattfamilie – der Sehnsucht nach dem Heiligtum. Wer das Schönstatt-Heiligtum in Rom Belmonte besucht, wird Tag für Tag Zeuge dieser Sehnsucht. Seit 12 Jahren, seitdem die Delegation aus Costa Rica zur Einweihung dieses Heiligtums ihren Krug nach Belmonte brachte, steht dieser im Heiligtum: ein kleiner Krug, von einem Weidengeflecht umgeben und einem Band in den Nationalfarben von Costa Rica, daran ein kleines Holzheiligtum mit der Inschrift: Für unser zukünftiges Heiligtum in Costa Rica. Irgendjemand in Belmonte hat diesen schönen Krug warum auch immer genommen und als Kollektenkorb zweckentfremdet, und dazu ein Etikett mit dem Wort „Offerta“ – Gabe – darauf geklebt; und so ist dieser Krug der einzige, der Jahr um Jahr und Tag um Tag im Heiligtum steht und zumindest mich, jedes Mal wenn ich dort bin, zu einer besonderen „offerta“ für das Heiligtum in Costa Rica anregt. Und jetzt ist es soweit. Das zukünftige Heiligtum ist schon etwas Reales, denn es gibt einen Ort, es gibt ein Datum der Einweihung, es gibt einen Namen, es gibt ein Logo.

Und schon sind die ersten persönlichen Einladungen an wichtige oder mit der Schönstattbewegung in Costa Rica besonders verbundene Personen verschickt worden.  In der Einladung lesen wir (ja, auch schoenstatt.org ist „mit dem ganzen Team“ eingeladen!):

„Die Schönstatt-Bewegung von Costa Rica hat die große Freude, Sie zur Einweihung unseres ersten Heiligtums, „Familie der Hoffnung“ am 18. März 2017 (…) um 10.00 Uhr im neuen Bewegungszentrum in Santa Ana, San José, 400 Meter südlich der Pfarrkirche Santa Ana an der Straße nach Salitral einzuladen. Der Eucharistiefeier wird Erzbischof José Rafael Quirós Q. von San José vorstehen …“

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Es ist im Bau …

„Wir sind sehr erfreut, dass wir endlich ein Zuhause für die Gottesmutter haben! Es ist tatsächlich im Bau, im Moment werden erst die Fundamente gelegt, aber alles geht sehr gut und wie geplant vor sich … Was man hier gerade erlebt ist wirklich besonders, Gründungsgnaden in ihrer stärksten Ausdrucksform. Das erste Heiligtum von Costa Rica und das erste Heiligtum von Mittelamerika. Die Schönstattfamilie ist sehr glücklich und voller Erwartungen“, so Manrique und Lourdes  Rosabal de Gutierrez, zuständig für die Koordination der Einladungen und der Gästebetreuung.

Schon jetzt haben sich Gruppen aus Panamá, Nicaragua und Guatemala angemeldet, wo die Schönstatt-Bewegung von Costa Rica begonnen hat, beim Aufbau und der Konsolidierung der Schönstatt-Bewegungen eine Hand zu reichen. Es sind Länder, wo es teils schon seit Jahrzehnten die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter gibt und wo jetzt erste Familien- und Priestergruppen entstehen.

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Ein Wagen voller Blumen

„Das Logo, das für die Einweihung entworfen wurde, hat im Umriss des Heiligtums das charakteristische Bild unserer Ochsenkarren (und wir erinnern uns hier ebenso kollektiv wie gern an die berühmte Frage von Maria Fischer an Chalo Vega, als sie vor Jahren  zum ersten Mal diese buntbemalten Karren auf einem Foto gesehen hat: Nehmt ihr den als Triumphwagen der Gottesmutter?), voller Blumen, Farben, Leben… HOFFNUNG… die nach oben wachsen wie die Familie der Hoffnung“, erklärt Lourdes. Viele erinnern sich an die kleinen Karren mit Krügen und dem Bild der Gottesmutter, die die Ticos so oft verschenkt haben, um Gebet für ihr zukünftiges Heiligtum zu erbitten! Und jetzt sind diese Wagen fast am Ziel…

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Drei Monate. Auf, Schönstätter, gehen wir mit der Schönstattfamilie von Costa Rica ihrem Heiligtum entgegen!

Video von der Grundsteinsegnung des Heiligtums von Costa Rica

Offizielle Website der Schönstatt-Bewegung in Costa Rica: http://www.schoenstattcostarica.org/

Information für alle, die an der Einweihung teilnehmen möchten (Anreise, Unterkunft…): [email protected]

Fotos: Rudolf Sauter, Team Gäste und Einladung, Maria Fischer

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