Veröffentlicht am 2016-04-03 In Leben im Bündnis

Das Heiligtum soll eine Schule der Solidarität sein

CHILE, Talca, von Patricia Escobar und Maria Magdalena Prieto •

„Es war wirklich ein unglaublicher Tag. Es war ein Stück des Himmels, ganz ergreifend“: So hat die Schönstattfamilie von Talca den 19. März erlebt, den Tag der Einweihung ihres Heiligtums. „Was ist das schön, dass wir über so viele Kilometer hinweg verbunden waren! Herzlichen Dank fürs Dabeisein!“

Gut zwei Wochen nach der Einweihung des neuestes Schönstatt-Heiligtums veröffentlichen wir hier einige Zeugnisse darüber,  wie dieser Tag erlebt wurde, an dem alle teilnehmen konnten, sei es physisch präsent oder aus der Ferne dank der Live-Übertragung, die zwar zwischenzeitlich „hakte“, aber dank des tollen Einsatzes des von Alejandro Reid koordinierten Teams schließlich wunderbare Bilder lieferte…

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Gut 5000 Pilger aus ganz Chile und sogar aus Argentinien dabei

Was war das ein Fest für unsere Familie von Tierra Escogida, vom Auserwählten Land, am Tag des Heiligen Josef! Endlich würde nach so viel Warten, Sehnsucht und Vorfreude unsere Königin sich in unserem Heiligtum niederlassen und ihren Sohn Jesus Christus bringen!

Der Chor, zusammengestellt aus Ehepaaren und ihren Kindern, hatte alles bis ins kleinste Detail vorbereitet. Die Fahnen der verschiedenen Gliederungen und Gemeinschaften führten die Prozession an. Die Koordinatoren der Schönstattfamilie, Alejandro und Isabel Silva Murillo, begrüßten die gut 5000 Pilger, die aus den verschiedenen Städten Chiles und auch aus Argentinien gekommen waren, sehr herzlich; das Gelände war voller Menschen, alle Teil einer erwartungsvollen Familie. Die beiden luden ein, das Herz zu bereiten und all die Beiträge zum Gnadenkapital, die seit so langer Zeit gesammelt worden waren, geistig auf den Altar zu legen; ausgedrückt wurden diese Beiträge durch die sechs großen Wasserkrüge als Zeichen für die Bitte um das Wunder von Kana. Viele von den anderen Heiligtümern, die zur Einweihung gekommen waren, brachten ihre eigenen Krüge mit den Beiträgen.

So begann die Feier mit Andacht und der Freude, die Einweihung unseres Heiligtums zu erleben und den Herrn in seiner heiligen Wohnung zu empfangen. Bischof Horacio Valenzuela von Talca lud uns in der Predigt dazu ein, das Geschenk tief zu schätzen zu wissen und es in den Dienst unserer Kirche zu stellen: Schönstatt im Herausgehen. Und zu verstehen, dass unser Heiligtum gerufen ist, eine Schule der Solidarität zu sein, in der wir die Bedürfnisse der anderen wahrnehmen lernen als eine schöne Geste, mit der Maria uns ansteckt. Es gehe darum, uns ihr Wort zu Eigen zu machen: „Was er euch sagt, das tut!“ Und das sei mehr als eine Einladung, es heißt, die Leidenschaft für den Willen Gottes lebendig zu halten. Am Schluss motivierte er uns mit Blick auf ein Wort von Pater Kentenich: „Liebt Jesus, lebt für Jesus und lernt, für Jesus zu sterben.“

Die Gottesmutter kommt ins Heiligtum

Der wohl ergreifendste Moment war die Ankunft der Gottesmutter im Heiligtum. Geschmückt mit Blumen und Trauben auf einem typischen Karren der hiesigen Landwirtschaft wurde ihr Bild von der Mannesjugend zum Heiligtum gebracht, geleitet von den Fahnen der Mädchenjugend und der Marienapostel, die den Weg mit Blütenblättern in einen herrlichen Teppich für die Königin verwandelten.  Tausende von Pilgern sangen Lieder, schwenkten Tücher und weiße Fähnchen und gaben unserer Mutter ein herzliches Willkommen auf dem Weg zu ihrem Ehrenplatz. Nach der Heiligen Messe standen die Pilger stundenlang Schlange, um ins Heiligtum einzutreten und ihre tiefe Liebe und ihre Gaben in ihre Hände zu legen.

Am Schluss des schönen Festes, schon gegen Abend, hatte die Mädchenjugend die Freude, der Gottesmutter das Liebesbündnis von 14 Mädchen und jungen Frauen zu schenken – die ersten in diesem Heiligtum. Ein Versprechen des Glaubens und der Treue

Wir danken von Herzen für all die vielen Zeichen der Verbundenheit und Herzlichkeit, die unsere Schönstattfamilie von Talca aus aller Welt erfahren hat, ganz besonders für die Teilnahme von Tausenden von Pilgern aus vielen Städten Chiles und aus Argentinien.

Dieses „Auserwählte Land“ ist ein Stück Himmel, und wir wollen es teilen.

Patricia Escobar, Talca

Ein Tag, den man nicht vergessen kann

Mein Mann Alberto und ich hatten die Freude, an der Einweihung teilzunehmen.

Schon vor einem Jahr erhielten wir die Einladung, aber ich hatte die Mail gleich gelöscht, denn 700 km nach Talca zu fahren schien mir eine zu große Herausforderung. Ich ließ es in den Händen der Gottesmutter, denn irgendwie hatte ich schon Sehnsucht …

Und sie machte uns das Geschenk. Eine Woche vor der Einweihung rief uns unsere Tochter aus Santiago an, um uns zur Einweihung des Heiligtums einzuladen. Wir könnten mit der Schönstattfamilie von Colina mit dem Bus mitfahren – mit den Missionaren der Pilgernden Gottesmutter, Ehepaaren und Kindern. Von Santiago aus sind es nur 300 km bis Talca.

Es war wunderbar, ein schöner sonniger Tag. Die Predigt des Bischofs war sehr nah, sehr schönstättisch. Sie hat uns sehr angesprochen.

Ein unvergesslicher Tag! Danke, liebe Gottesmutter, für dieses Geschenk.

Gabriela Kyling, Osorno

Alles war sehr schön, ein wundervolles Erlebnis, eine große Umarmung an die Schönstattfamilie von Talca vom Heiligtum Las Rosas de María in San Fernando.

Oriana Alejandra Nuñez Reyes

Sehr schön war die Einweihung, Schönstätter können wirklich gut feiern, es war ein Fest! Ein neues Heiligtum als Heimat und zur Erziehung.

Glückwunsch an alle aus Talca zum wunderbaren Empfang der Pilger von auswärts und der guten Organisation.

María Isabel Amenábar Herrera

Liebe Schönstattfamilie von Talca: Mit großer Ergriffenheit schreibe ich Euch diese Worte. Am Samstag konnte ich „live“ im Internet die Einweihung eures Heiligtums verfolgen, von Frankreich aus, wo ich seit 36 Jahren lebe. In meiner Jugend war ich aktiv in der Schönstattfamilie der Zona Oeste (Carrascal), oder konkret, der Schönstattfamilie von Nuevo Belén (Osten von Santiago), zu der ich mich aus der Ferne weiter zugehörig fühle. Schwester Eugenia María hatte mir die Einladung zur Einweihung des Heiligtums geschickt und am Samstag öffnete ich mit dem Wunsch, geistig dabei zu sein, die Internetseite von Schönstatt in Chile. In Frankreich war es halb fünf Uhr nachmittags. Und da erlebe ich die große Überraschung, dass die Feier live übertragen wurde. Was war das eine Freude, das Bild der Gottesmutter ins Heiligtum kommen zu sehen! Die Gottesmutter segne Euch alle und gebe Euch Kraft, Begeisterung und Treue, um in dieser Gegend unseres schönen Vaterlandes die Sendung weiterzutragen. Ich hoffe, eines Tages dieses „Auserwählte Land“ besuchen zu können und sage darum nur: Es bleibt dabei und herzlichen Glückwunsch.

Sonia Allendes de Fillinger, Frankreich

Das Heiligtum in Talca gefällt mir sehr. Möge die Gottesmutter immer bei uns zu Hause sein. Herzlichen Glückwunsch an alle, die beim Bau dieses schönen Heiligtums geholfen haben. Vielen Dank und Segen.

Lys Maria

Ein neuer Zufluchtsort für die Seelen, die sich der Gottesmutter geweiht haben. Bitten wir sie mit ihrem Sohn: Bleibt immer unser Leuchtfeuer der Hoffnung. Wunderschön, ergreifend, froh und mit großer Beteiligung, so war die Einweihung. Herzlichen Glückwunsch der Schönstattfamilie von Talca und danke, dass wir bei euch zu Hause sein durften.

Gruppe Alegría de María, Cauquenes, Chile

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