Veröffentlicht am 2016-08-03 In Kampagne

Sie ist ständig unterwegs und bleibt nicht ruhig stehen

PARAGUAY, von Mima und Juan Carlos Cardona •

Um 4.25 Uhr sind sie aufgestanden, um nach General Elizardo Aquino zu fahren, 210 km von Asunción entfernt, zur Einweihung des Wegrand-Heiligtums der Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt.

Es war ein sehr kalter Morgen; das Fahrzeug zeigte die Außentemperatur von 5°C bis 7° C mit sehr dichtem Nebel, der über einem großen Teil der Strecke lag.

Das Wetter überraschte sie nicht; sie kannten es, denn es war nicht das erste Mal, dass sie zu dieser Zeit auf dieser Straße unterwegs waren. Die Liebe zur Mission überwindet alle Prüfungen, und SIE ist es, die die Wege öffnet.

Ein Traum wird wahr

Am Sonntag, dem 17. Juli 2016, wurde der Traum der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter wahr: die Einweihung des Wegrand-Heiligtums. Die erste Pilgernde Gottesmutter kam vor achtzehn Jahren durch Dr. Juan Domingo Mendoza in diese Stadt.

Die Missionare erzählten ihnen, dass sie mit vielen Beiträgen zum Gnadenkapital gebaut haben, und sie sind sehr stolz und glücklich über diese Vollendung. General Aquino ist eine Stadt mit gut gepflegten, breiten, sauberen Straßen. An dem Platz gelegen hat das Wegrand-Heiligtum zwei Seiten mit dem Bild der Gottesmutter.

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Einweihung durch den Bischof der Diözese San Pedro

Die Einweihung war schon zweimal geplant und war bei keiner dieser Gelegenheiten durchgeführt worden, weil die Missionare alle Einzelheiten vorher fertiggestellt haben wollten; aber alles ist immer in Gottes Hand. In dieser Woche reiste der Bischof der Diözese San Pedro Apóstol mit einer Gruppe von Missionaren für die Evangelisation nach General Aquino und blieben ein paar Tage dort. So kam es, dass Bischof Pierre Jubinville entschied, nicht länger zu warten und das Wegrand-Heiligtum einzuweihen. Die Missionare waren mit dieser Entscheidung zufrieden.

Nach der Messe in der Pfarrgemeinde ‚Maria Auxiliadora‘, die der Bischof zelebrierte, gingen wir alle zu dem Platz, an dem das Wegrand-Heiligtum gelegen ist.

Die Feier des Bischofs und seine Worte beeindruckten sehr. Er sprach über die Mutter und Königin und sagte: „Sie ist sehr gut bekannt, jeder kennt sie; sie bleibt nicht ruhig sitzen, sie ist ständig unterwegs, sie erreicht die Häuser und geht in die Familien. Ab jetzt wird sie an diesem Ort sein, alle ihre Kinder können zu ihr kommen und sie wird ihre Gebete anhören.“

Jeder der siebzehn Missionare der Stadt bringt die Pilgernde Gottesmutter zu zehn bis fünfzehn Familien. Sie engagieren sich stark für die Mission, und vor allem tun sie das mit einer ansteckenden Freude.

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Original: Spanisch. Übersetzung: Ursula Sundarp, Dinslaken, Deutschland

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