Veröffentlicht am 15. Mai 2015 In Zweites Jahrhundert des Bündnisses

Drei Fragen… zu Schönstatt im zweiten Jahrhundert des Liebesbündnisses (10)

Heute antwortet: Ana Mercedes Gutiérrez de Nieuwenhuis, aus El Salvador. Sie lernte die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter in der Stadt Monterrey, Mexiko, kennen, und hat dort die Pilgernde Gottesmutter zehn Jahre lang in die Häuser gebracht – und tut es nun seit bereits 15 Jahren in ihrer Heimat in El Salvador. „Gott unser Vater und sie haben mich unverdienterweise dazu erwählt, diese wunderbare Spiritualität, die uns Pater Kentenich geschenkt hat, zu verbreiten, über den einer unserer Bischöfe hier einmal gesagt hat: ‚Der Gründer Schönstatts war ein Vorläufer des II. Vatikanum.'“

Ein halbes Jahr sind wir unterwegs im zweiten Jahrhundert des Liebesbündnisses – Was ist Dein Traum von diesem Schönstatt in seinem Sein, seiner Verortung in Kirche und Welt und seinem Tun?

Obwohl es so langsam und schwierig gewesen ist, die Mission Schönstatts in meinem Land zu verbreiten, träume ich von einem Schönstatt, das in jeder Pfarrei von El Salvador verwurzelt ist, damit mehr Menschen den Reichtum unserer Spiritualität kennenlernen.

Ich glaube, dass nach der Feier des Jubiläums dank der Werbung in den verschiedenen Kommunikationsmitteln und Radioprogrammen hier das Interesse gewachsen ist, und auf jeden Fall ist das Engagement unserer Missionare stärker geworden.

Ich träume von einem Schönstatt in El Salvador, das die Herzen wandelt, die sich von Maria, der großen Erzieherin, erziehen lassen. Maria kommt nicht allein, sie bringt ihren Sohn und mit ihm die göttliche Barmherzigkeit.

Was müssen wir hinter uns lassen oder vermeiden, damit dieser Traum Wirklichkeit wird?

Wir müssen unsere Bequemlichkeit hinter uns lassen, uns der Verpflichtung bewusst sein, die wir eingegangen sind, müssen verantwortlich und kohärent sein in unserem Tun.

Eine große Hilfe wäre die Unterstützung durch einen Schönstattpriester.

Hinter uns lassen müssen wir die Routine.

Welchen konkreten Schritt müssen wir jetzt tun, damit dieser Traum Wirklichkeit wird?

Jeden Tag Jesus und Maria bitten, uns Kraft zu geben, uns die Gnade zu schenken, die sie uns beim Bündnisschluss zugesagt haben, und Treue zu unserem Vater und Gründer.

Herausgehen zur „Begegnung“, wie uns Papst Franziskus sagt, unsere Peripherien drängen uns, dass wir Werkzeuge des Friedens werden in unserem Land, in dem so viel Gewalt herrscht. Beten wir beharrlich!

Wir haben Begegnungen mit den Schönstättern in Esquipulas, Guatemala, angefangen, das war sehr bereichernd, und wir möchten das wieder tun, denn die Entfernung ist gar nicht so groß.

Ich bitte unsere Dreimal Wunderbare Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt, dass sie uns führt, uns am Feuer ihrer Liebe entzündet, damit wir wirklich ihre Werkzeuge sein können und die Botschaft Jesu verbreiten.

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer, schoenstatt.org

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