Veröffentlicht am 3. September 2017 In Leben im Bündnis

Ein Trost in schwierigen Zeiten

USA, Carlos Cantú

Die Schönstatt-Bewegung der Diözese Brownsville tief im Süden von Texas hat wie jedes Jahr am 22. August das Fest Maria Königin am 22. August 2017 gefeiert. In diesem Jahr fand die Feier in der Katholischen Kirche St. Mary in Santa Rosa statt.

Die Pfarrgemeinde zeichnet sich dadurch aus, dass sie eine der zwei Gemeinden ist, in denen Schönstatt im tiefen Süden von Texas angefangen hat. Damals kamen zwei Marienschwestern, um in der Pfarrei St. Francis Xavier in La Feria und deren Mission in St. Mary in Santa Rosa zu arbeiten. Beides sind jetzt eigenständige Pfarrgemeinden, die knapp 10 km voneinander entfernt liegen. St. Mary ist auch der Ort, in dem das zweite Wegrand-Heiligtum in der Diözese Brownsville errichtet wurde. Es trägt den Namen ‚Leuchtender Stern der Hoffnung‘. Das kleine Wegrand-Heiligtum ist immer schön geschmückt und wird oft besucht, nicht nur von Schönstättern, sondern auch von vielen Gemeindemitgliedern.

Bischof Daniel E. Flores von  Brownsville stand der Eucharistiefeier vor. Konzelebranten waren der Pfarrer José Garza von St. Mary und Schönstatt-Pater Héctor Vega, Leiter der Schönstatt-Bewegung in der Diözese Brownsville. Sr. M. Mara Medina war als Vertretung der Schönstätter Marienschwestern Schönstattzentrum in Lamar, Texas, dabei.

Dank für den Besuch der Pilgernden Gottesmutter

Die Auxiliar der Diözese führte die Eingangsprozession zu Beginn der Messe an. Ihr folgten fünfzig Bilder der Pilgernden Gottesmutter in den Händen ihrer Missionare.

Ruben Bosita leitete die frohen Gesänge des Chores und trug dazu bei, dass alle große Freude erlebten, während die Herzen voller Dankbarkeit waren beim Blick auf die Bilder der Pilgernden Gottesmutter, die so viele Häuser besucht und in diesen schwierigen Zeiten Christus und seinen Frieden bringt.

As we look at her… she looks at us… we begin to pray

In seiner Predigt brachte Bischof Flores seine Anerkennung für die Schönstatt-Bewegung in seiner Diözese zum Ausdruck. Er deutete das Bild der Gottesmutter von Schönstatt und beschrieb einmal mehr, wie es ist, wenn wir sie anschauen, sie uns anschaut und wir fast von selbst zu beten beginnen. Bischof Flores regte an, auf Maria zu schauen, zu glauben wie Maria und wie Maria zu sagen, dass für Gott nichts unmöglich sei.

Nach der Predigt des Bischofs standen alle, wie es Tradition ist, auf und brachten der Königin in Stille ihre Wünsche. Dann beteten alle zusammen, zuerst in Englisch, dann in Spanisch, ein Gegrüßest seist du Maria. Nach der Kommunion erneuerten alle ihr Liebesbündnis, zuerst in Englisch, dann in Spanisch.

Nach der Messe gab es bei Erfrischungen ein geselliges Beisammensein im Pfarrheim, und wie immer machte es Freude, dass sich der Bischof unter die Leute mischte und gerne erzählte, dass seine Mutter eine glühende Verehrerin der Dreimal Wunderbaren Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt war.

Original: Englisch. Übersetzung: Ursula Sundarp, Dinslaken, Deutschland/mf

Alle Fotos: Carlos Cantú

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