Roma famiglie

Veröffentlicht am 2021-06-13 In Leben im Bündnis

Liebesbündnis, Familienbündnis

ITALIEN, Gian Francesco Romano •

Am Sonntag, 30. Mai, dem Hochfest der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, schloss eine kleine Gruppe junger Familien, die von der Schönstatt-Bewegung in Rom begleitet wurden, endlich das Liebesbündnis mit Maria. Nach etwa zwei Jahren der Vorbereitung, zwischen Schulung, Pandemie, Besinnung und Neubeginn, haben sich sechs Ehepaare entschieden, ihren Familienweg Maria, der Dreimal Wunderbaren Mutter, der Siegerin von Schönstatt, anzuvertrauen. —

Der Weg…holprig

Der Vorschlag, das Liebesbündnis mit Maria zu schließen, wurde im Herbst 2019 geboren. Damals hatte die Gruppe nach einer Zeit der Anpassung gerade ein neues „Führungspaar“ gewählt und sah in dem Vorschlag des Bündnisses die Möglichkeit, mit einem gemeinsamen Ziel, das sowohl spirituell als auch gemeinschaftlich reich an Bedeutung war, neu zu starten.

Der Beginn des Weges wurde durch die Pandemie stark auf die Probe gestellt: der gute Wille, die Verbindung zwischen den Paaren – die alle aus dem gleichen Freundeskreis kommen – aufrechtzuerhalten, zeigte sich in den Online-Treffen über die verschiedenen Plattformen (Skype, Zoom, Jitsi…); aber das spontane Zusammenleben litt sehr und auch die Möglichkeit, die Treffen mit Authentizität zu leben.

Am Ende, nach einem Jahr des Wartens, in dem sie sich weder bewusst noch wirklich motiviert fühlten, das Liebesbündnis zu schließen, gaben sich die Familien noch ein Jahr Zeit, sich vorzubereiten.

Neustart

Unter der Leitung von Pater Facundo Bernabei, dem nationalen Leiter der Bewegung, und auch im neuen Jahr begleitet von Schwester Asunción, Oberin der Marienschwestern vom „Cor Ecclesiae“-Heiligtum, starteten die Familien im Herbst 2020 wieder mit dem gleichen Ziel wie im Vorjahr und mit dem gleichen Problem: dem Coronavirus. Aber dieses Mal übernahm die Entschlossenheit die Führung.

Von Anfang an haben wir versucht, die Treffen – im Freien und in Sicherheit – so zu gestalten, dass ein gewisser menschlicher Austausch möglich ist, sowie die Identität der Gruppe und jedes Ehepaares zu vertiefen und gleichzeitig das Versprechen zu verstehen, das im Liebesbündnis enthalten ist.

Danach, vor allem bei den letzten Treffen, wurden die Details festgelegt, und jedes Ehepaar übernahm einen kleinen Teil der Verantwortung für die Organisation des großen Tages und gab so Zeugnis von seiner Bereitschaft, auf dieses Liebesbündnis zu setzen und auf Maria zu vertrauen, dem Schönstatt-Charisma folgend.

Und dann das Fest

Mit dem Zweifel, ob das Wetter mitspielen würde (am Ende war es die ganze Zeit sonnig), und mit der Sorge, was man anziehen sollte – Thema einer sehr langen diplomatischen Diskussion -, erneuerte schließlich jedes Paar sein Eheversprechen, betete sein eigenes Familiengebet und teilte das Gruppengebet, bevor es die traditionellen Symbole der Kerze und der Medaille erhielt und das Bündnisbuch auf dem Altar unterschrieb – als Familie: ein Novum für alle, auch für diejenigen, die als Einzelne schon das Liebesbündnis mit Maria geschlossen hatten.

„Die Gottesmutter, gekleidet in die Sonne ihres Sohnes, hat uns ihre ganze Fürsorge gezeigt: ein schöner Tag, die Anwesenheit von Francesco und Graziella – dem ersten Ehepaar, das uns geführt hat -, die Hintergrundmusik der Kinderstimmen … Eure Gebete sind der Spiegel eures Inneren. Ich rate euch, eure Gebete zu hüten wie einen kostbaren Schatz! Wir leben in einem Moment der Gnade, möge der Herr Eure Gruppe fruchtbar machen und die Gottesmutter Euch beschützen und Euch das Geschenk der Bündnistreue geben“, so Pater Facundo zu den Ehepaaren.

Und da sich die Gruppe, erst nur als Spiel, dann immer ernster, entschlossen hat, sich „Mystik mit Mastik“ zu nennen, wurde am Ende die so beschriebene Gemeinschaftsidentität mit einem reichhaltigen Imbiss im Garten des Heiligtums gewürdigt.

Roma famiglie

Original: Italienisch, 10.06.2021. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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