Veröffentlicht am 2017-07-01 In Leben im Bündnis

Maria Heimsuchung oder: Wenn Pfarrei und Nachbarschaft eines Heiligtums das Gnadenkapital entdecken

ROMA BELMONTE, Maria Fischer •

31. Mai, Maria Heimsuchung, Jahrestag des riskanten Angebotes Schönstatts an die Kirche (31. Mai 1949), Jahrestag der Weihe vieler Schönstatt-Heiligtümer, Tag des Solidarischen Bündnisses mit Papst Franziskus und exakt um 12.07 Uhr Ortszeit Rom die Verkündigung der Ernennung von P. Alexandre Awi zum Sekretär des Dikasteriums für Laien, Familie und Leben… Was für ein Tag!

Am Nachmittag dieses Tages feierte die Pfarrei Santa Rufina e Segunda, zu der das Heiligtum von Belmonte gehört, ihre heilige Messe im Heiligtum.  In Anwesenheit von etwa 50 Gemeindemitgliedern sprach der Pfarrer über die Sendung der Mutter Jesu, die in ihrem Herausgehen zur Begegnung mit Elisabeth zur Missionarin wurde.

 

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Etwas von Schönstatt für die Pfarrei

Am Schluss der Messe nutzt P. Marcelo Cervi, Rektor des Heiligtums von Belmonte, den Moment, um den Pfarrangehörigen etwas vom Heiligtum zu sagen; fast alle hatten bis dahin, obwohl sie schon öfter im Heiligtum waren, gedacht, es handle sich um Kapelle wie so viele andere auf dem Gelände eines Priester- oder Nonnenhauses, von denen es in Rom Hunderte gibt.

Nun also hören sie erstaunt vom Krug und erfahren, dass man natürlich auch in diesem Heiligtum Maria um Erhörung in allen Anliegen bitten kann, wie in allen anderen Marienheiligtümern, aber dass wir eigentlich nie mit leeren Händen kommen, sondern Maria etwas anbieten können – Freude, Schmerz und die täglichen Mühen des ganz normalen Lebens auf der Arbeit, in der Schule, in der Familie, im Apostolat.

Für eine lange Zeit und mit überraschten und bewegten Gesichtern füllen viele Gemeindemitglieder die angebotenen Zettelchen aus, um sie in den Krug zu legen.

Gnadenkapital, für die Pfarrei erklärt. Ein Moment, in dem „etwas“ von Schönstatt der Kirche angeboten wird, an dem Tag, an dem „jemand“ von Schönstatt dem Vatikan angeboten wird, am Jahrestag jenes 31. Mai 1949.

Denken wir immer daran, dass unser Glaube konkret ist. Das Wort ist Fleisch geworden, nicht Idee!, sagte Papst Franziskus einige Tage später. Der 31. Mai in Belmonte hatte so etwas Konkretes.

 

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Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer, schoenstatt.org

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