Veröffentlicht am 22. Oktober 2015 In Leben im Bündnis

Im Dienst der Dreimal Wunderbaren Mutter – der Königin des Alentejo

PORTUGAL, Lena Castro Valente •

Im portugiesischen Nationalheiligtum von Vila Viçosa wird Unsere Liebe Frau als Unbefleckte Empfängnis und Königin und als Schutzpatronin Portugals verehrt. Dorthin wurden am 12. September 2015 die portugiesische Familie des Vaters, die Missionare der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter und die Familien, die die Gottesmutter bekommen, eingeladen, um den 15. Jahrestag ihrer Krönung als Königin des Alentejo zu begehen. Der Leiter der Schönstatt-Bewegung in Portugal, Pater José Melo, stand den Feierlichkeiten vor.

Wenn wir behaupten, dass es unsere Mutter ist, die beruft und entscheidet, ist das eine Realität, die sich durch viele Tatsachen beweisen lässt, einschließlich der Sabotageversuche ihres ewigen Feindes.

Die Werkzeuge, die auch durch sie gerufen wurden, konnten es sich nicht vorstellen, nicht einmal beim Organisieren dieser Feierlichkeiten, so wenig wie sie das Datum ausgewählt haben, es war alles ihr Werk. Die Einladung hat starke Resonanz in den Herzen gefunden, und das Heiligtum füllte sich. So stark, dass die Hüterin des vor 15 Jahren gekrönten Bildes es aus Brasilien eigens nach Portugal brachte.

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Das Datum – von der Gottesmutter ausgewählt

Als das Projekt in den Stiel gestoßen wurde, war das Datum auf den 5. September festgelegt, aber unsere Mutter war mit dieser Wahl wohl nicht zufrieden – jedenfalls musste die Feier auf den 12. September verschoben werden.

Der 12. September 2015 ist ein ganz besonderes, symbolträchtiges Datum. Das übersehen wir nicht.

An diesem Tag feiert die Kirche das Fest Maria Namen. Vor der Schlacht von Wien im Jahr 1683 wurde es an einem anderen Tag gefeiert. Die Änderung kam zustande, weil für immer auf den Sieg über die Osmanen hingewiesen werden sollte, den Sieg der Truppen, die unter dem Schutz Mariens standen.

In Cambrai (Frankreich) fand an diesem 12. September 2015 zur selben Stunde eine Eucharistiefeier statt, die an die Einweihung des Heiligtums der Einheit erinnerte, das besonders mit Josef Engling und allen Helden aus den Anfängen der Bewegung verbunden ist, sowie ebenfalls an die 50 Jahre Schönstatts in Frankreich und die Aussöhnung des (deutschen) Volkes (mit den Franzosen) und an das Ende des Exils von Pater Kentenich.

Der 12. September ist auch deshalb symbolisch, weil sich 56 Jahre zuvor ein bewundernswerter Rebell, der alles tat, um sich von Gott und der Kirche loszusagen, am Ufer eines Sees in der Schweiz vor der Gottesmutter niederwarf, als auf seinem Weg ihr Bild seiner Sucht, dem Rauchen, dazwischenkam. Er war nicht nur umgewandelt. Drei Tage später entschloss er sich, Priester ihres Sohnes Jesus zu werden und übergab beiden sein ganzes Leben.

Es handelt sich um P. Miguel Lencastre, der seine Krankheit der lieben Mutter und Königin als Gnadenkapital für die Krönung am 9. September 2000 anbot und sein neu gewonnenes Leben für das Werk im Dienst der Königin des Alentejo und der Neuevangelisierung im Gebiet Alentejo und im Nordosten Brasiliens weihte. Die Mutter wusste schon, warum sie dieses Datum wollte.

Nimm erneut die Krone an

Das war der Anlass der Feier: Die Erneuerung der Krönung unserer lieben Dreimal Wunderbaren Mutter als Königin des Alentejo und der Neuevangelisierung

Mit der Krone übereigneten wir von neuem alle Mühe und Arbeit für die Verbreitung der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter, wo sie noch nicht bekannt ist, und für das Aufflammen des missionarischen Feuers, wo es bereits entzündet ist.

P. José Melo nannte bereits einige Herausforderungen, als er auf das kommende Jahr der Barmherzigkeit aufmerksam machte. Er akzentuierte unser Tun und unser Leben auf zwei Säulen hin: den Glauben, der die Liebe zu Gott ist, und auf die Solidarität, die die Liebe zum Nächsten ist. Mit der Erarbeitung dieser beiden Säulen lässt sich die Krönung der Bilder der Pilgernden Gottesmutter, die noch nicht gekrönt sind, vorbereiten, bis zu einem erneuten Treffen in Vila Viçosa am 14. September des kommenden Jahres.

Geht und entzündet die Welt!

In dieser inspirierenden Kraft und von Freude erfüllt, verließen alle das Heiligtum von Vila Viçosa und nahmen in ihren Herzen den Missionseifer mit.

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Original: Portugiesisch. Übersetzung: Mechthild Jahn und Renate Dekker, Biguaçu, na grande Florianópolis/SC, Brasilien

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