Veröffentlicht am 2015-10-22 In Leben im Bündnis

Das Heiligtum von Ciudad del Este hat gefeiert – und wie!

PARAGUAY, Ciudad del Este, von Hugo Romañach •

20151001224253Montag, der 28. September 2015, wird in Erinnerung bleiben wegen seiner Einmaligkeit. Im Programm für die Feiern zum 15. Jahrestag der Weihe des Heiligtums von Ciudad del Este am 1. Oktober erhielten wir zur Abendmesse Besuch von demjenigen, der viele Jahre Leiter der diözesanen Schönstattfamilie und Standesleiter der Mannesjugend von Ciudad del Este war, dem heutigen Bischof Francisco Pistilli von Encarnación, der, zusammen mit P. Marian Wyrzyckowsky, der bis 1998 Standesleiter der Familien- und der Mütterbewegung war, den symbolischen ersten Spatenstich beim Baubeginn des Santuario del Terruño [Heimatland-Heiligtum] am 15. August 1999 gemacht hatte.

Pater Tommy Nin Mitchell, der neue Bewegungsleiter der Apostolischen Schönstattbewegung in Paraguay und Standesleiter des Apostolischen Familienbundes und der Mannesjugend, konzelebrierte zusammen mit Pfr. Jorge Silguero von Santa Rita von Colonia Tavapy, der zum Abschluss der Misiones der katholischen Jugend zum Heiligtum gekommen war (und um sein Liebesbündnis zu schließen) mit Bischof Pistilli die heilige Messe um acht Uhr abends, wie sie jeden Tag während der Novene zum Weihetag des Heiligtums gefeiert wurde.

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Ein Abend der Freude und der Dankbarkeit

Die gesamte Schönstattfamilie der Diözese, unterstützt noch vom Pfarrer der Zone 4 mit seiner Gemeinde, füllten das Gelände, wo die Messe mit außergewöhnlicher Freude gefeiert wurde.

Es war ein unvergesslicher Abend der Freude und der Erinnerung an die gemeinsamen Anstrengungen der großen Familie für den Bau des so sehr ersehnten Heiligtums, eines Geschenkes Gottes und der Gottesmutter, vor dem unsere eigene Anstrengungen nichts weiter waren als die Demonstration von Gottes Kraft und seiner unendlichen Güte in der Kraft des Liebesbündnisses, des „Nichts ohne Dich, nichts ohne uns.“ Wie uns das Evangelium von Lukas (Lk 9,48) erinnert: „Wer dieses Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. Denn wer unter euch allen der Kleinste ist, der ist groß.“

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Für Berufungen

In seiner Predigt stellte Bischof Pistilli eine unerwartete Frage nach der Zahl der Berufungen, die aus diesem Heiligtum hervorgegangen sind.

Einige Fälle von scheinbaren Priesterberufungen, deren Entwicklung im Lauf der Zeit gescheitert ist, waren schnell in der Erinnerung. Deshalb blieb die Frage als eine Aufgabe, die für jeden ansteht: zu beten, Beiträge zum Gnadenkapital zu bringen, damit der Heilige Geist die Seelen der Jugendlichen erleuchtet, zur Heiligkeit ermutigt und Herzen für den geistlichen Dienst vor unserem Herrn erweckt.

Was für ein Geschenk Gottes an einem herrlichen Abend, an dem sogar der Himmel elegant gekleidet war, um den Herrn mit dem bekannten Ruf „luna roja“ [roter Mond oder Blut-Mond] zu ehren!

Danke, Bischof Pistilli, danke, P. Tommy, danke, Pfr. Jorge, danke allen, die diese Terruño-Feier möglich gemacht haben!

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Lasst uns Gott, unseren Herrn, loben und preisen mit unserem Vater und Gründer Josef Kentenich:

„Die Ehre sei dem Vater froh erwiesen
durch Christus mit Maria, hochgepriesen,
im Heiligen Geiste voller Herrlichkeit
vom Weltall jetzt und alle Ewigkeit. Amen“. (Himmelwärts, S.48)

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Original: Spanisch. Übersetzung: Ursula Sundarp, Dinslaken, Deutschland

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