Veröffentlicht am 5. Februar 2018 In Leben im Bündnis

Ein Vierteljahrhundert unter dem liebevollen Blick der Gottesmutter in Quito

ECUADOR, Emili Puñet •

Die Schönstattfamilie von Quito feiert! Am 20. Januar 1993 luden wir die Dreimal Wunderbare Mutter von Schönstatt ein, ihren Thron in der „Mitte der Welt“ aufzuschlagen, und am 20. Januar 2018 feierten wir 25 Jahre dieses Segens für die ganze Schönstattfamilie.

Zu diesem Anlass feierte Weihbischof Danilo Echeverría von Quito die Jubiläumsmesse, den Abschluss eines Dankes-Triduums, das mit der Bündnismesse am 18. begonnen hatte, mit einem Tag der Eucharistischen Anbetung am 19. weiterging und abschloss mit dieser heiligen Messe mit 500 Pilgern, gefolgt von Zeugnissen, Kantate und Mittagessen für alle, das alles in einer Atmosphäre von Freude und Dank für alle Erfahrungen in diesen 25 Jahren.

Erste Schritte

Der Ursprung der Schönstatt-Bewegung in Ecuador ist in Guayaquil und in seinem Nationalheiligtum, die am 20 Januar 1972  eingeweiht wurde. In Quito begann Schönstatt später, erst im Jahr 1974.

Und noch viel später fingen durch einige fast unerklärliche Fügungen immer mehr Leute an, von einem Heiligtum in Quito zu reden. Wir wissen, dass ein Heiligtum kein Werk aus Ziegeln und Zement ist. Es besteht aus dem Willen der Mutter des Herrn, sich dort niederzulassen, verbunden mit dem Gnadenkapital: „Nichts ohne dich, nichts ohne uns.“ Leute aus Diplomatenkreisen, Unternehmer und eine begeisterte Marienschwester, Schw. Leticia, für die es einfach keine unlösbaren Schwierigkeiten gab, wie auch P. Ricardo Bravo ließen das ersehnte Heiligtum Gestalt annehmen.

Es geht wie immer darum, den Zweitursachen – den Menschen – ihre Rolle als Werkzeug der Erstursache (Gott) zu geben. Und sie verstanden, diese ihre Rolle anzunehmen! Es sind 25 Jahre des Segens an diesem Gnadenort, und wir schulden denjenigen, die uns vorausgegangen sind, viel Dankbarkeit.

Ein Weg der Heiligkeit

Seitdem, seit 1993, hat die Gottesmutter mit uns Geschichte geschrieben. Von Alangasi aus ist sie für viele Pilger Pforte des Himmels, Weg der Heiligkeit geworden. Für Tausende von Menschen ist dieser liebenswerte kleine Ort eine Wiege der neuen Zeit geworden, eine Gelegenheit zur Umkehr, zu einem Leben in einer persönlichen, herzlichen Bindung an Gott. Zum Leben „unter dem Schutze Mariens“, wie es Josef Kentenich formulierte.

In diesem Garten Gottes haben viele mit großer Hingabe ihre Beiträge zum Gnadenkapital angeboten, und Maria hat diese Hingabe mit ihrer mütterlichen Zärtlichkeit beantwortet. Es ist für viele Rast in der Hast, Stärkung für den Glauben, Stütze unserer Hoffnung, Motivation für unsere Träume und Sehnsüchte, Trost in den Niederlagen, doch vor allem Ursache unserer Freude und Heim eines Versprechens, einer Prophetie. Das Ideal dieses Schönstatt-Heiligtums ist „Geweihte Familie, Feuer aus der Mitte der Welt“.

Das Feuer des Heiligtums fordert uns auf, für die Mission zu brennen, das uns anvertraut wurde. Es ist ein Feuer, das die dunkle Nacht des Relativismus erhellt, das von aller Oberflächlichkeit reinigt und das Charisma des Liebesbündnisses umfasst. Es ist ein Feuer, das Wärme gibt und uns wie in der Gründungsurkunde sagen lässt: Hier ist gut sein.

Ein Geschenk für den Gründer

Diese Feier von 25 Jahren fällt in das Pater-Kentenich-Jahr. Gleichzeitig sind es 50 Jahre, dass er die Schönstattfamilie Ecuadors symbolisch auf die Patene gelegt hat. Diese 25 Jahre sind ein Geschenk an den Gründer, eine Bestätigung unserer Bindung an ihn, sollen aber auch das Bewusstsein wecken, geweihte Familie zu sein. Das heißt, dass wir der Gottesmutter in ihrem Heiligtum alles anbieten. Als ihr Gut und Eigentum. Nichts halten wir für uns zurück. Alles geben wir in Dankbarkeit.

Danke, liebes Heiligtum. Danke, liebe Gottesmutter, für deine Treue in diesen 25 Jahren, für deine Gegenwart und Fürsprache. Hilf uns, diese Weihe zu leben, und nicht nur in den nächsten 25 Jahren, sondern für immer. Nur dann werden wir „Feuer aus der Mitte der Welt“ sein.

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer, schoenstatt.org

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