Schoenstatt Burundi Congo

Veröffentlicht am 2020-10-11 In Leben im Bündnis

Ein neues Land, ein neuer Auftrag: Erste Filiale der Schönstatt-Patres im Kongo

BURUNDI/DEOMKRATISCHE REPUBLIK KONGO, P. Christian Banyanga /mf •

Nach über 40 Jahren in Burundi haben die Schönstatt-Patres das Bedürfnis, sich in andere Länder im Gebiet der Großen Seen auszubreiten. Dieses Jahr 2020, das Jahr der Pandemie, die Afrika bisher weitgehend verschont hat, wird in die Geschichte eingehen als ein fruchtbares Jahr der Delegation ‘Sion Patris Africae’. In der Demokratischen Republik Kongo (DRC), wo Schönstatt bereits seit Jahren wächst und woher auch mehrere Schönstatt-Patres stammen, wurde die erste Filiale der Schönstatt-Patres gegründet. —

Uvira

Unvira liegt am Tanganjikasee. Foto: Wikipedia

Seit 1974 in Burundi

Die Patres der Schweizer Provinz, die die Gemeinschaft in Burundi aufgebaut haben, sind 1974 zuerst in die ländliche Pfarrei Mutumba in der Diözese Bujumbura gegangen. Erinnern wir uns daran, dass einer der Patres, der in diesem Jahr angekommen ist, um die Missionsarbeit zu beginnen, P. Othmar Landolt, seit diesem Jahr 2020 in dieser burundischen Erde liegt.  Das erinnert uns an das Wort Jesu: «Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein. Wenn es aber stirbt, bringt es viele Frucht».

1993 haben die Patres in Bujumbura begonnen, die Filiale Mont Sion Gikungu zu bauen. Sie wollten von dort aus, aus der Stadt,  die Sendung von Schönstatt besser verbreiten können. So hat P. Othmar Landolt gesagt: «Unser erstes Ziel war es, uns in der Stadt Bujumbura niederzulassen, um viel näher bei den Menschen zu sein. So kann sich die Bewegung in einer großen, dynamischen Bevölkerung viel besser verbreiten. Mutumba hat seine Sendung behalten, wir aber wollten unsere Sendung in die Hauptstadt tragen und noch darüber hinaus». Bisher war Mont Sion Gikungu bis 2020 der einzige Ort, wo Patres in Zentralafrika fest stationiert sind. Von hier aus fahren sie ins Land, in die Demokratische Republik Kongo, nach Tansania und Ruanda.

Schoenstatt Burundi Congo

Wallfahrt zum Heiligtum Mont Sion Gikungu

Ein neuer Beginn in Uvira, DRC

Die Schönstatt-Patres schauen heute auf eine fruchtbare Geschichte zurück und haben die Freude, ihre Sendung durch ihre Anwesenheit in der Demokratischen Republik Kongo auszuweiten. Der 2. Oktober ist der Tag des Neubeginns in der Diözese Uvira im Kongo. Uvira ist eine Stadt am Nordufer des Tanganjikasees im gleichnamigen Bezirk der Provinz Sud-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo. Die Stadt liegt an der Straße nach Bukavu und Bujumbura, nur gut 25 km von Bujumbura entfernt.

Im Jahr 2017 berichtete Pater Jean-Bernard: „Es sind jetzt 20 Jahre seit der Gründung der Schönstattbewegung in der Demokratischen Republik Kongo. Es waren Studentinnen und Studenten aus Burundi, die an der Universität in Bukavu studierten und auf diesem Weg Schönstatt in den Kongo brachten. Dank dem großen Engagement von Laien gab es eine große Verbreitung in der Erzdiözese Bukavu und danach auch in der Diözese Uvira. Die Bewegung hat auch Ableger in den Diözesen Goma, Kasongo, Butembo, Kindu und Lumbumbashi. Auch hier gibt es viele Schulungstreffen, um die Bewegung zu beleben. Vor drei Jahren haben die Schönstatt-Patres in Uvira ein Gelände erwerben können, mit dem Ziel, dort ein Heiligtum zu bauen. Es fehlen uns aber noch die finanziellen und die personellen Mittel, um den kongolesischen Traum zu realisieren.…“ Nun also werden die ersten Schönstatt-Patres dort wohnen und wirken.

Ausgesandt, um dieses heilige Abenteuer zu beginnen, wurden: P. Jean-Marie Bisimwa Isaac, P. Alain Amani Mwilarhe und der Diakon Emmanuel Kahavu Lusenge. Nach vielen Jahren der Geduld hat sich die Gemeinschaft auf den Weg gemacht, die Sendung unseres Vaters und Gründers vor Ort im Kongo zu künden.

Am Morgen des 2. Oktobers hat sich die Gemeinschaft von Mont Sion Gikungu im Heiligtum versammelt, um Gott für die Frucht des neuen Auftrags zu danken und auch um die Mitbrüder in Gebet zu begleiten. Der Obere der Delegation, P. Jean-Bernhard Mazuru, feierte die Hl. Messe gefeiert. Anschließend begleitete der Delegat die Mitbrüder an ihren neuen Ort des Wirkens.

Uvira Schoenstatt Congo

Uvira. Foto: Wikipedia

 

 

Leicht bearbeitete Übersetzung aus dem Französischen. Übersetzung: P. Josef Barmettler, Horw, Schweiz

Webseite der Schönstatt-Patres in Burundi

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