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 published: 2003-04-29

"Sie ist der Große Missionar" von Wales, nicht ich…

Die Pilgernde Gottesmutter für Wales an den Stätten der frühen Christianisierung

Los Latham afuera de la catedral de San David, con la Peregrina de Gales

The Latham family outside St. David's Cathedral, with the Pilgrim MTA for Wales

Familie Latham vor der Davids-Kathedrale mit der Pilgernden Gottesmutter für Wales

 

Ana Latham con la Peregrina en la Capilla de Santa Non

Anna Latham with the Pilgrim MTA at the altar of St. Non's Chapel

Anna Latham mit der Pilgernden Gottesmutter in der St. Non-Kapelle

 

Los Latham en la Capilla de la Virgen

The Latham in the Lady Chapel at St. David's

Familie Latham in der Marienkapelle von St. David

 

En el Santuario Hogar

In the home shrine

Im Hausheiligtum

 

Con la Virgen Peregrina en el lugar de la evangelización original de Gales

With the Pilgrim MTA at the place of the early evangelization of Wales.

Mit der Pilgernden Gottesmutter am Ort der frühen Evangelisierung von Wales.

Fotos: Latham © 2003

 

GREAT BRITAIN, mkf. Am Montag der Karwoche erhielten Anna und Chris Latham, die ersten Missionare der Pilgernden Gottesmutter in Wales, das lang erwartete Bild vom Heiligtum von Mar del Plata aus. Pater Mario Guillermo Cassone hatte dieses und zwei weitere Bilder für England gesegnet bei der Einweihung des Bildstöckchens in der Nähe des Hauses von Jorge und Maria Tiscornia, den Eltern von Geraldine Tiscornia Kunc, die als erstes die Pilgernde Gottesmutter nach England gebracht und dort die Kampagne angefangen hat.

"Es hat mich ganz tief angerührt," sagt Anna Latham, "es war wie eine Bestätigung, dass trotz der Enttäuschungen der letzten Zeit" eine mit viel Liebe vorbereitete Wallfahrt musste ausfallen, es gab Rückschläge in der Pfarrei - "die 'Mater' sich an Großzügigkeit und Liebe nicht überbieten lässt; sie kommt, um mit Gnadengeschenken zu zeigen, dass sie da ist! Und als etwas Außergewöhnliches und Schönes kommt sie gerade in der Zeit, als meine eigene Mutter aus Südafrika hier ist und uns für zwei Wochen besucht! Ich hatte meine Mutter zweieinhalb Jahre lang nicht mehr gesehen. So ist das jetzt wirklich eine Freudenzeit!"

Mit der Pilgernden Gottesmutter auf den Spuren der Christianisierung von Wales

Die lang erwartete Ankunft der Pilgernden Gottesmutter in Wales geschah in einer Zeit der Enttäuschung und Unsicherheit für Anna Latham, einer Südafrikanerin, die vor einiger Zeit mit ihrer Familie nach Wales gezogen ist; die junge Mutter von sechs Kindern, die in Südafrika Schönstatt kennen gelernt hatte, hatte sich beim Lesen der Biographie von Joao Pozzobon für die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter begeistert; nachdem sie Kontakt aufgenommen hatte mit Geraldine Tiscornia Kunc, bereitete sie sich darauf vor, Missionarin der Pilgernden Gottesmutter zu werden.

"Ich bin noch immer etwas unsicher, nachdem die geplante Wallfahrt zur Kapelle der Armen Klarissen, wo das Schönstatt-Bild ist, von diesen abgesagt wurde. Aber dass die Pilgernde Gottesmutter gerade jetzt kommt, hat mir gezeigt, dass die Gottesmutter, der "Große Missionar" sein wird, nicht ich!! Ich staune immer neu, wie Gott wirkt.

Meine erste Anregung war, dass ich meine Pilgernde Gottesmutter mitnehme bei unserem Besuch in St. David im Westen von Wales, eine Stunde von zu Hause; es ist ein Ort, wo der heilige David und seine Mutter, die heilige Non, seit Jahrhunderten verehrt werden. Hier findet man die ersten Spuren der Christianisierung von Wales. Früher galten zwei Wallfahrten zur David-Kathedrale als gleichwertig mit einer Wallfahrt nach Rom. Der heilige David ist der Schutzheilige von Wales; das passt doch, dass die Gottesmutter dorthin ihre erste Pilgerfahrt als Pilgernde Gottesmutter von Wales macht! Wir waren auch in der Marienkapelle und der Kapelle der heiligen Non, knapp einen Kilometer von der Davids-Kathedrale entfernt, auf einer Klippe mit einem unbeschreiblichen Blick auf das Meer und die alte Non-Kapelle, wo David geboren wurde und wo, wie man sagt, eine heilige Quelle ist, die bei der Geburt von David entsprungen ist und Heilkraft hat. Die Kapelle ist im alten keltischen Stil gebaut; der Wohltäter, der den Bau finanziert hat, sagt, er habe es getan, weil er den katholischen Glauben bewundere und weil er ein Waliser sei und etwas tun wollte, um die alte Glaubenskraft wieder nach Wales zu bringen. In der Kapelle überkommt einen ganz stark das Gefühl der Ruhe und des Friedens, was mich sehr an die Schönstatt-Heiligtümer erinnert. Jetzt bewahre ich all diese Erlebnisse in meinem Herzen und denke darüber nach, was die Gottesmutter sagen will."

Annas Mann Chris hat Kreuze der Einheit geschnitzt und würde auch Bilder der Pilgernden Gottesmutter herstellen… aber: zuerst muss "der große Missionar" selbst Wales erobern! "Was die Zukunft bringt, weiß ich einfach noch nicht, aber ich vertraue, dass die Gottesmutter ihren Plan hat," meint Anna. "Bitte beten Sie, dass ich ein brauchbares Werkzeug in der Hand der Dreimal Wunderbaren Mutter bin und die Schönstattbotschaft den Menschen in Wales bringe!"

Kontakt Wales: Anna Latham: [email protected]
Kontakt England: Geraldine Tiscornia Kunc, [email protected] 


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Last Update: 29.04.2003 Mail: Editor /Webmaster
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