pesebre en el Santuario Original

Veröffentlicht am 2021-12-29 In Urheiligtum

Weihnachten im Urheiligtum. Eindrücke

URHEILIGTUM, Pedro M. Dillinger (Fotos) / Maria Fischer •

Wir zeigen einige Fotos von Pedro M. Dillinger: Das Urheiligtum in seinem weihnachtlichen Schmuck und die Krippe, und lassen uns vielleicht anregen, über Worte von Pater Kentenich aus dem Jahr 1941 nachzudenken: „Das eine Wort ist uns wohl bekannt, in den Weihnachtstagen hören wir es gern, verarbeiten es gern: „Du Bethlehem im Lande Juda, bist keineswegs die geringste unter Judas Fürstenstädten … (Mt 2,6). Was von Bethlehem gilt, das wendet unser Herz ganz unwillkürlich an auf unser kleines Heiligtum: Du, kleines Heiligtum dort unten im Tale, bist keineswegs eines der geringsten Plätze im Reiche Gottes, von denen der Geist Gottes ausstrahlen möchte, um die Welt im Heiligen Geiste zu erneuern.“ —

 

 

 

Unwillkürlich denken wir an das reiche Gnadenkapital, das die ganze Familie, so glauben wir schlicht und demütig, hier zusammengetragen, in die Hände der lieben Gottesmutter gegeben hat. Wir holen Segen. Wir möchten gesegnet, reich, überreichlich gesegnet, tief gesegnet hinausgehen. Wir bringen Segen, wir holen Segen. (…)

Wie soll denn dieser Segen aussehen, den wir hinaustragen? Auch hier darf ich wohl einen großen dreifachen Segensstrom unterscheiden.

Das mag zunächst einmal der Segen eines in Gott gegründeten Seins sein. Ach, das spüren wir ja wohl, die tiefsten Auseinandersetzungen mit den letzten großen Wahrheiten, mit Gott, mit Unsterblichkeit, mit Christus, stehen uns heutigen Menschen bevor. …

Ein zweites Mal frage ich: Welchen Segen wollen wir hinaustragen? Den Segen eines von Gott entzündeten Wortes! Ein schlichtes Wort, ein warmes Wort, ein überzeugungsvolles Wort, von innerer Glut getragen, wie viel Segen mag das ausstreuen! Wir haben uns vielleicht alle nicht geträumt, dass wir einmal eine Zeit durchkosten dürfen, wie wir sie heute vor uns haben, und doch sind wir von Anfang an so beweglich gewesen, dass eine Umstellung uns nicht schwerfällt. Segen möchten wir holen und hinaustragen.

Und endlich der dritte große Segensstrom, den wir alle mit hinausnehmen wollen, den Segen eines in Gott gegründeten und von Gott entzündeten Lebens der Tat. Taten wollen wir setzen, Taten des kleinen Alltags, im gewöhnlichen alltäglichen Leben Gott künden, Christus künden. Es muss von uns ein heiliger Reiz, ein heiliges Aroma ausgehen. Das Marienleben soll letzten Endes weiter nichts sein als eine ununterbrochene Nachahmung des Heilandslebens hier auf Erden.“

P. Josef Kentenich, 9. März 1941

Santuario Original

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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