Santuario Original

Veröffentlicht am 2020-11-05 In Urheiligtum

„Winterzeit“ im Urheiligtum

Maria Fischer •

„In diesen schwierigen Zeiten glauben wir zutiefst, dass das Urheiligtum als Epizentrum des Gnadeneinbruchs von 1914 heute wieder in den Mittelpunkt unserer Beiträge zum Gnadenkapital rücken muss“, schreibt Pater Pablo Pol, Rektor des Urheiligtums, in einem Kommuniqué, in dem er eine erneute Änderung im Zeitplan der seit Beginn der Pandemie live übertragenen Messen ankündigt. —

Da war doch schon mal eine Änderung der Uhrzeit? Genau, Ende März, als in Europa die Uhren auf Sommerzeit und in einigen Ländern Süd- und Nordamerikas kurz danach oder schon davor auf Winterzeit umgestellt wurde.

Das heißt, wir befinden uns nun seit acht Monaten mitten in der Pandemie mit den entsprechenden Einschränkungen: Quarantäne, Lockdowns, Vorsichtsmaßnahmen, Absagen… oder wie immer Sie es nennen wollen. Die Messen im Urheiligtum wurden praktisch seit Beginn der Pandemie live übertragen, erstens, weil es bei geschlossenen Kirchen für die meisten keine andere Möglichkeit gab, eine heilige Messe mitzufeiern; zweitens mit dem Ziel, viele Menschen zu erreichen, die mit und ohne Pandemie nie zum Urheiligtum kommen könnten.

Es sind jetzt acht Monate mit täglichen Messen in verschiedenen Sprachen und zu verschiedenen Zeiten, die vom Urheiligtum aus gefeiert und übertragen werden.

Die aktuelle Änderung der täglichen Messe in Spanisch von 17.00 Uhr (Ortszeit) auf 16.00 Uhr bedeutet, dass z.B. in Argentinien die Messezeit nicht variiert, da dort die Uhr schon seit Jahren nicht mehr umgestellt wird. In Chile, wo im September auf Sommerzeit umgestellt wurde, hat sich damals die Zeit der Messe geändert, dann wieder bei der Umstellung der Uhr in Europa, und jetzt ändert sie sich wieder. Alles ein bisschen kompliziert, aber was tun? Schauen Sie zum Beispiel auf den folgenden Link mit den Weltzeitzonen: https://24timezones.com/reloj_hora_exacta.php#/map oder fragen Sie einfach Mister Google: Wie spät ist es jetzt gerade in Vallendar?

Für die Besucher der deutschsprachigen heiligen Messen und sonstigen Gottesdienste ändert sich nichts – höchstens, dass manche davon jetzt nicht im Urheiligtum stattfinden, sondern etwa in die Kapelle des Pilgerhauses verlegt werden.

 

Natürlich unterliegt angesichts der Pandemie-Situation alles den Richtlinien, die sowohl von der Bundesregierung als auch vom Bistum Trier zu erhalten sind. Zur Zeit können sich vier Personen im Urheiligtum aufhalten, und um luftübertragene Infektionen (Aerosole) zu vermeiden, ist es notwendig, die Fenster und die Tür durchgehend offen zu halten.

Etwas frostig? Schon, aber auf jeden Fall kann im Urheiligtum weiterhin gebetet werden!

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