Veröffentlicht am 2019-12-31 In Urheiligtum

762 Briefe und alle Mitarbeiter und Besucher von schoenstatt.org zu Weihnachten im Urheiligtum

URHEILIGTUM, María Fischer •

Zunächst einmal: Wir waren es nicht! Als der Weihnachtsbrief von Pater Pablo Pol über die Briefe an die Gottesmutter im Urheiligtum, die den Krug haben brechen lassen, sich verbreite, kamen eine Reihe zaghafter Fragenm… und nein, wir waren das nicht! Als wir das letzte Mal die über schoenstatt.org gesandten Briefe ins Urheiligtum gebracht haben, war der Krug noch in perfektem Zustand! Dieses Weihnachten haben wir aber für alle Fälle die über 750 Briefe in eine schöne Papiertüte gesteckt, die neben den alten Krug gestellt wurde, der vorerst den kaputten ersetzt. —

Es ist immer ein Geschenk und eine Mission, Träger des Gnadenkapitals so vieler Menschen zu sein, und noch mehr zu Weihnachten. Es sind Briefe, die digital nicht nur aus den Ländern geschickt werden, in denen es viele Schönstätter gibt – Argentinien, Chile, Brasilien, Deutschland, Paraguay, Ecuador, USA, Mexiko, Costa Rica, Spanien – sondern auch aus Venezuela, Honduras, Sri Lanka, Russland, Kroatien, Schweiz, Schottland, Libanon, Nordirland, Kolumbien, Indien, El Salvador, Australien, Philippinen, Guatemala, Indonesien, Irland, Italien, Dominikanische Republik, Nigeria, Frankreich, Uganda. Nur die Gottesmutter weiß, was ihr anvertraut wird, wofür man ihr dankt, sie bittet, was man ihr schenkt.

An diesem 25. Dezember, Weihnachten, war das Urheiligtum mit der ganzen für Deutschland typischen Weihnachtspracht geschmückt, in Gold, Grün und Rot, mit zwei Krippen: eine kleine an der Seite mit allen Figuren und eine große mit nur dem Kind vor dem Altar, mit den typischen Blumen, dem Weihnachtsbaum, den Kerzen und mit dem zur Anbetung ausgesetzten Allerheiligsten.

Ein Moment der Anbetung zu Weihnachten, mit den Briefen so vieler Menschen in der einen Hand und dem Handy mit den Kontakten aller Mitarbeiter von schoenstatt.org in der anderen. Wir müssen die Technologie nutzen, wir müssen diese digitale Welt taufen, sagte ein Pater Tilmann Beller vor mehr als 20 Jahren, als wir mit dem begannen, was heute schoenstatt.org ist. So „benutze“ ich mein WhatsApp, um der Gottesmutter an diesem Weihnachten jeden meiner Kontakte zu schenken und ihr wiederum unsere schoenstatt.org zu geben, jede ihrer realen Geschichten aus dem Leben, jeden ihrer Besucher.

Mutter, schenke uns heute zusammen mit deinem Kind eine tiefe und innige Liebe zu Ihm. Segne alle, jeden Zweig und jedes Kind der Familie. Segne unsere ganze Familie, damit unser kleines Heiligtum treu der Krippe in Bethlehem gleicht, damit die Vertreter der Völker und Nationen zu diesem Bethlehem pilgern und ein Strom des Segens von ihm in die Welt fließt und sie zurück zum Vater, zurück zu Gott, zum kleinen König der Krippe führt. Amen.

P. Josef Kentenich, 1928

 

Original: Spanisch, 31.12.2019. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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