Veröffentlicht am 8. September 2019 In Urheiligtum

Eine fröhliche Gemeinschaft von jungen Leuten – und die Welt verändern wollen sie auch

URHEILIGTUM, Zachary E. Larson •

Mit 15 jungen Männern aus sechs Ländern bot die Internationale Schönstatt-Führerschule einer neuen Generation von Führungskräften die Möglichkeit, ihre Ausbildung zu vertiefen. 33 Tage lang wohnten Mitglieder der Internationalen Mannesjugend Schönstatts beim Urheiligtum, der Quelle der Gnaden. Sie folgten den Spuren Pater Kentenichs, trafen die von ihm gegründeten Gemeinschaften und studierten die Meilensteine seines Lebens. Vor allem konzentrierten diese Schönstattführer, egal aus welchem Land, ihre Energie auf die Förderung einer fröhlichen, zielgerichteten internationalen Gemeinschaft. In der Führerschule fühlte man sich mit dem Eifer einer neuen Mission lebendig. Die Jungs lachten, spielten Fußball, träumten groß und wurden zu Protagonisten des Schönstattwerkes. —

Obwohl die Schule schon vor einem Monat zu Ende gegangen, tragen die Teilnehmer ihr neu entdecktes Ideal in ihre Heimatländer zurück. Ecuador, die USA, Argentinien, Paraguay, Costa Rica und Chile empfangen die Gnaden des Heiligtums und das Feuer der Mission. Einige der jungen Männer werden das Gelernte sogar inder „Misión Roma“ oder in ihr Studium in Mexiko mitnehmen.

Führungskräfte für die Bewegung

Was haben diese jungen Männer in diesen 33 Tagen erreicht? Zuerst reiften sie zu Leitern der Bewegung heran. Jeder Leiter Schönstatts muss sich Pater Kentenich nähern. So studierten sie die Meilensteine Schönstatts, die im Leben des Gründers verwurzelt sind. In Gymnich zum Beispiel erlebten die jungen Männer das Elternhaus von Pater Kentenich und erfuhren vom ersten Liebesbündnis, das er in seiner Jugend mit der MTA geschlossen hatte.

Die Schule fand auch einen Vertreter des Vaters und Gründers in Pater Ángel Strada. Pater Angel lehrte sie, wie wichtig der 20. Januar und Dachau für das Wachstum des Liebesbündnisses Schönstatts und die Gründung der Institute sind. Dies bereitete die Schule darauf vor, durch die schrecklichen Tore von Dachau zu gehen, wo der Vater und seine Mitbrüder der Gottesmutter in der Inscriptio alles übergaben. Pater Angel führte die jungen Männer weiter durch den Kontext und die Mission des 31. Mai für einen Kreuzzug des organischen Denkens, Lebens und Liebens.

Neues Leben ins Urheiligtum bringen

Inspiriert vom Leben und Werk Pater Kentenichs fühlten sich viele der jungen Männer berufen, in ihrem geistliches Leben einen Schritt weiter zu gehen. Einer schloss sein Liebesbündnis, viele entdeckten ihr persönliches Ideal, und ein paar boten der Gottesmutter in der Blankovollmacht ihr Lebenswerk an.

Durch das Singen bei Abendsegen und Morgenmessen und das Dienen bei der Feier des Bündnistages brachte die Führerschule dem Urheiligtum neues Leben. Man konnte spüren, wie die Wände des Heiligtums beim lauten Singen der Gruppe geradezu wackelten! Einige glaubten zu sehen, dass die Königin und Siegerin von Schönstatt auf ihrem Thron sehr glücklich aussah.

 

Kennenlernen der Gemeinschaften

Auch die Gemeinschaften im Schönstatttal trugen dazu bei, indem sie die Führerschule empfingen und ihre eigene Mission teilten. Die Frauen von Schönstatt haben die Jungs eines Tages empfangen und ihr Zeugnis von einer einzigartigen Berufung in der Welt weitergegeben. Darüber hinaus luden die Marienschwestern die jungen Männer zu einer lebhaften Diskussion über Schönstatt, soziale Medien und die Evangelisierung der neuen Generation ein. Die Schule nahm an der ersten Vertragweihe von Roberto, einem Marienbruder, teil und ließ sich von seiner Arbeit für unterprivilegierte und inhaftierte Jugendliche inspirieren. Sie trafen mehrere Paare aus dem Institut der Familien, die ein Zeugnis der totalen Hingabe an Schönstatt in ihrem Lebensstil ablegten. Auch verbrachten sie viel Zeit mit den Schönstattpatres, erlebten ihr Gemeinschaftsleben und nahmen an ihrem Reichtum an Weisheit teil.

Die Gruppe wohnte im Bundesheim oder neuerdings Casa de la Alianza und half i bei der Aufgabe, der spanischsprachigen deutschen katholischen Gemeinschaft zu dienen. Sie renovierten das Haus durch Streichen, Abbrechen von Wänden, Bewegen von Möbeln und Befestigen von Isolierungen und brachten so den neuen Besitzern preiswerte Arbeitskraft.

Erste Vertragsweihe von Roberto Gonzalez, Institut der Schönstätter Marienbrüder

Die Kraft des Liebesbündnisses nach Hause bringen

Ob sie den Einheimischen im Zug nach München etwas vorsangen oder einen provokanten Vortrag des Institutes der Schönstattfamilien über aktuelle Themen hörten, die Führerschule teilte einen freudigen Geist der Brüderlichkeit im Vater. Sie planen, die Freude dieser Gemeinschaft, die sich über ganz Amerika erstreckt, fortzusetzen und die Kraft des Liebesbündnisses in ihre Gemeinschaften zu bringen.

 

Fotos:  Zachary Larson,  Sebas Valdez und Juan Pablo Elisei

Original: Englisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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