Santuario Original 18.10.2018

Veröffentlicht am 27. November 2018 In Urheiligtum

Ein persönlicher Rückblick auf den 18. Oktober in Schönstatt

URHEILIGTUM, Javier Lucín •

Das Erlebnis des 18. Oktober in Schönstatt hatte in diesem Jahr eine besondere Note, da wir sozusagen gerade erst von der Feier des hundersten Todestages von Josef Engling am 4. Oktober kamen, vom Gehen in seinen Spuren. Durch das Liebesbündnis hat Josef Engling eine spirituelle Tiefe erreicht, die ihn dazu brachte, sein Leben für die Fruchtbarkeit des Heiligtums zu geben. —

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Am 18. Oktober habe ich in Schönstatt eine lebendige Atmosphäre gespürt und wie alle sich darauf eingestellt haben, viele Pilger zu empfangen. Der Tag begann mit der Messe am Morgen, bei der das Leben Josef Englings im Mittelpunkt stand, seine Hingabe, sein Mühen um Selbstheiligung und die Art und Weise, wie er an der Hand unseres Vaters und Gründers das Liebesbündnis verstanden hat.

Eine Rosenkranz-Wallfahrt

Am Nachmittag beteten wir einen Rosenkranz, bei dem wir ausgehend vom Heiligtum des Frauenbundes an verschiedene Orte im Raum Schönstatt pilgerten. Am Ende des Tages war eine Feier in der Pilgerkirche, die am Urheiligtum gipfelte, wo die Zettel mit den darauf geschriebenen Beiträgen zum Gnadenkapital verbrannt wurden und wir gemeinsam das Liebesbündnis erneuerten.

 

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Das Heiligtum als Herz der Kirche

104 Jahre Liebesbündnis mag lange erscheinen, länger als ein Menschenleben, und zu lange, um zu sehen, wie sich alles ändert.

Allerdings  ist das in den Augen Gottes nur ein kleiner Schritt auf dem Weg, den unser Heiligtum vor sich hat, um Herz der Kirche zu sein, wie der Gründer es geschaut hat.

Während einer der Vorträge über Josef Engling hieß es, dass wir heute einen anderen Krieg haben, denn der, den er erlebte, war sehr offensichtlich, von außen, während unserer mehr von innen kommt. Es ist nicht so einfach, den Horror um uns herum zu betrachten, dazu müssen wir uns Gott nähern, unseren eigenen Erfahrungen ins Gesicht sehen,  dem Nächsten begegnen und unsere Quelle der Heiligung suchen.

 

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Die Gottesmutter sorgt perfekt

Es war eine große Freude für alle, die wir in Schönstatt waren, diesen Tag am Urheiligtum zu feiern; jeder brachte seine eigenen Gaben mit und erlebte sicherlich eine innere Erneuerung. Ich für meinen Teil hatte als ehrenamtlicher Helfer den Eindruck, dass die Gottesmutter uns einen Weg zeigt und wirklich will, dass es uns spirituell und persönlich gut geht. Man spürt diesen Austausch, wenn wir unsere Zeit und unser Talent einsetzen, damit ihr Werk wächst. Sie ist sehr großzügig im Austeilen von Gaben und Gnaden.

 

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Fotos

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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