Veröffentlicht am 17. Juni 2018 In Urheiligtum

Ein Treffen von Familien für Familien

URHEILIGTUM,  Roberto Gonzalez

Am letzten Wochenende im Mai trafen sich etwa 250 Familien aus allen Gliederungen der deutschen Schönstatt-Familienbewegung zum „Familien-Festival“ unter dem von der Aktion Mensch entliehenen Motto: „Das WIR gewinnt„.

Für mich und natürlich von außen betrachtet, war dieses Treffen und die Art und Weise, wie dieses Festival sich rund ums Urheiligtum zeigte, ganz außergewöhnlich. Aus meiner Sicht war es wie die „Nacht des Heiligtums„, aber für Familien mit Kind und Kegel, und ich habe viele verschiedene Angebote für alle Mitglieder der Familie zusammen beobachten können. In bestimmten Zeiten hatten Kinder und Jugendliche hier und die Eltern dort ihr Programm, die einen spielten, die anderen redeten, dann gab es wieder die Momente, wo alle gemeinsam dabei waren und ein großartiges Fest genossen.

Das Urheiligtum umgeben von Familien

Alles war perfekt organisiert, wie es bei jedem größeren Ereignis am Urheiligtum der Fall ist, aber zugleich konnte man eine große Vielzahl gleichzeitig laufender Aktivitäten erleben, wo jede Familie wählen konnte, was sie machen oder wohin sie gehen wollte.

Aus einer gewissen Distanz betrachtet, war es wirklich ein unglaubliches Fest. So viele Familien vor dem Urheiligtum sitzen oder bei der Messe zum Abschluss in Prozession durch die ganze Kirche laufen zu sehen, wo die Kinder zusammen mit ihren Eltern eine wichtige Rolle spielen, das ist schlicht und einfach etwas ganz anderes als das, was man am Urheiligtum gewohnt ist.

Große Entfernungen und große Wiedersehensfreude

Dieses Fest hat zumindest mir gezeigt, wie lebendig doch die Schönstatt-Bewegung in Deutschland ist (und wie schade es ist, dass wir selbst für dieses großartige Fest niemanden gewinnen konnten, der davon für die internationale Familie erzählen wollte!), doch es machte mir auch ganz neu klar, welche Entfernungen die größtenteils vereinzelt lebenden Familien überwinden müssen, um an einem solchen Treffen der gesamten Familie teilzunehmen oder so etwas zu organisieren. Wenn ich nur daran denke, dass am selben Wochenende in meiner Diözese Asunción 250 Familien in die Schönstatt-Familienbewegung aufgenommen wurden!

Die deutschen Schönstatt-Familien haben es da nicht leicht, aber ich konnte aus erster Hand die Liebe zu Schönstatt und die Freude daran in den Gesichtern der einzelnen Familien sehen, und vor allem die Freude über die Begegnung mit Freunden, die weit entfernt wohnen, und das auch unter den Kindern – da schien die Zeit stehen zu bleiben, und da lagen nur Freude über das Wiedersehen und Erneuerung der Mission in der Luft.

Fotos: Roberto Gonzales (4), P. Egon Zillekens (1)

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer, schoenstatt.org

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